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Micronation Imperium Romanum.
ANTE DIEM LI DCCCLVII A.U.C. (6.12.2006/103 n.Chr.)
 
eues aus der Curia Iulia

32.1 Glücksspielverbot in der Provinz Italia
Auf die Initiative des Senators Marcus Vinicius Hungaricus hin, welcher zugleich als Beisitzer der Curia Italica fungiert, hat eben dieses Gremium nun beschlossen, der eindringlichen Empfehlung des Senats zu entsprechen und das Dekret zum Verbote jedweden Glücksspiels zurückzunehmen.

32.2 Zwei bis drei Anliegen des Volkstribuns
Die durch den Volkstribun Appius Terentius Cyprianus angestoßene Diskussion artete, wie bereits in der letzten Ausgabe der Acta Diurna berichtet wurde, durch dessen offensives Auftreten in eine hitzige Auseinandersetzung aus. Er drohte mit der Einberufung einer Volksversammlung, sofern der Senat nicht seinen Vorstellungen entsprechend handeln würde. Mehrere Senatoren fühlten sich dazu veranlasst, ihn scharf zurechtzuweisen, so dass ihm letztlich durch den amtierenden Consul Marcus Vinicius Lucianus sogar das Rederecht wieder entzogen werden musste. Ein abschließendes Wort sprach noch der Proconsul der Provinz Hispania, Publius Matinius Agrippa, welcher sich ausdrücklich gegen das gegenwärtige Verhalten des amtierenden Volkstribuns aussprach und dessen Art und Weise das Amt des Volksvertreters auszufüllen als ehemaliger Volkstribun scharf verurteilte.

32.3 Auszeichnung der gewesenen Magistrate
Die Abstimmung der Senatoren zur Empfehlung an den Kaiser bezüglich der Auszeichnungen der gewesenen Magistrate fand mittlerweile statt und konnte zu einem Abschluss gebracht werden. Dem Vorschlag entsprach der Kaiser, so dass den Magistraten der vergangenen Amtsperiode Manius Flavius Gracchus, Manius Tiberius Durus, Marcus Decimus Mattiacus, Artoria Medeia, Quintus Tiberius Vitamalacus und Marcus Vinicius Lucianus inzwischen jeweils eine Diploma verliehen wurde.

32.4 Abwesenheit der Senatoren
Aufgrund von Befürchtungen, dass der Senat zeitweilig seine Beschlussfähigkeit verlieren könnte, sprach der Consul Marcus Vinicius Lucianus das Thema der in letzter Zeit offenbar gehäuft auftretenden Abwesenheit von Senatoren an. Daraufhin wurde in der Curia Iulia darüber diskutiert, ob diesbezüglich Gegenmaßnahmen zu ergreifen wären, oder ob die derzeitige Situation erträglich sei und keine Eskalation zu befürchten wäre. In dieser Sache ist bislang noch keine Tendenz bezüglich eines künftigen Beschlusses zu erkennen.

32.5 Römische Vertretung in Tylus
Der Consul stieß das Thema einer Vertretung des Imperium Romanum in Tylus an. Es sollte sowohl über die Notwendigkeit einer solchen Einrichtung, als auch über die gegebenenfalls passende Besetzung gesprochen werden. Die Senatoren nahmen diesbezüglich unterschiedliche Positionen ein. Während manche von ihnen eine Vertretung für gänzlich unnötig hielten, begehrten andere bereits über die konkrete Besetzung und deren Aufgaben zu sprechen. Eine Einigung ist bislang nicht in Sicht.

32.6 Beunruhigende Zustände in Hispania
Informationen aus der Provinz Hispania erreichten den Senat und sorgten für einige Aufregung. Sie trugen sich während der dortigen Abwesenheit des Proconsuls zu, welcher zu dem Zeitpunkt in Rom weilte. In Corduba, in der Regio Baetica, sammelte offenbar der dort amtierende Comes Decimus Pompeius Strabo eine Anzahl von Mitstreitern um sich und es kam zu Gewalttätigkeiten. Sie erlangten die Kontrolle über die Stadt, sowie einen Teil der Regio. Kaisertreue Bürger wurden festgesetzt und an der Ausübung ihrer Ämter gehindert. Inzwischen ist Proconsul Publius Matinius Agrippa wieder nach Hispania zurückgekehrt und leitet von dort aus erste Gegenmaßnahmen ein. Die in Emerita stationierte Ala wurde kontaktiert und bekam den Befehl jenem Treiben Einhalt zu gebieten.
Diese Neuigkeiten riefen unter den Senatoren selbstverständlich Aufregung hervor. Der dem Gremium beisitzende Praefectus Praetorio Gaius Caecilius Crassus meldete sich sodann zu Wort und bestätigte die Berichte. Desweiteren teilte er mit, dass der Kaiser bereits seinerseits Maßnahmen ergriffen hätte und eine militärische Intervention in Vorbereitung sei, was von den Senatoren einhellig begrüßt wurde.
Durch Senator Marcus Decimus Livianus wurde im Weiteren eine Diskussion über die Besetzung des Proconsuls angestoßen. Die Meinungen über eine Absetzung, mögliche Neubesetzung oder gar Abgabe der senatorischen Provinz zur kaiserlichen Verwaltung gingen weit auseinander.