Marcus Decimus Livianus
Livianus und Helena betraten das Cubiculum. Wie vorhergesagt, stad das Gepäck bereits hier und das Zimmer für den Gast vorbereitet.
„So! Hier sind wir. Ich hoffe es gefällt dir und du fühlst dich wohl. Wenn du etwas brauchst, dann wende dich an Cicero oder Fannia. Sie sind Rund um die Uhr für dich da.“
Livianus lächelte sie an.
Rediviva Helena
Helena eilte sogleich zu dem Fenster und sah in den Innenhof. Sie lächelte kurz darauf Livianus zu.
"Es ist wunderschön! Hoffentlich kann ich mich in zwei Monaten überhaupt noch von hier trennen. Gibt es eine Möglichkeit wenn meine beiden Sklavinnen nachgereist sind, sie hier ebenfalls irgendwo unterzubringen?"
Marcus Decimus Livianus
"Natürlich! Wir haben eine Sklavenunterkunft im hinteren Teil des Hauses. Da gibt es noch genügend Platz."
Rediviva Helena
"Dann dürfte alles geregelt sein. Ich werde mich dann heute abend noch ausruhen. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir dieses Gespräch am morgigen Tag fortführen könnten. Vielleicht bei einem gemeinsamen Essen?"
Marcus Decimus Livianus
"Natürlich gerne Helena. Ich lass dich nun alleine - ich hoffe du verzeihst."
Rediviva Helena
"Es soll mir Recht sein. Vielen Dank noch einmal für das Angebot!"
Übermütig und mit einem spaßigen Zwinkern küsste ich ihn auf die Wange und öffnete dann leise lachend die Tür.
"Wünsche dír nachher angenehme Nachruhe!"
Marcus Decimus Livianus
Etwas verdutzt und angenehm überrascht, griff sich Livianus an die Wange und wurde etwas Rot.
„Danke! Ich dir auch Helena.“
Mit diesen Worten drehte er sich um schloss die Türe hinter sich.
Lucius Decimus Martinus
Wieder dürfte Helena nicht auf Ihrem Zimmer sein und so legte ich den Brief auf Ihren Tisch.........
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Helena Tiberia, Casa Decima, Roma, Italia
Salve Helena Tiberia,
leider muss ich Dir mitteilen, dass ein Unfall mich ans Bett fesselt. Die Aufgaben den CD betreffend habe ich vertrauensvoll in die Hände von Tiberia Claudia gegeben, die diese Aufgabe souverän erfüllt! Ich möchte empfehlen, dass sie diese Aufgabe auch bis zu Deiner Rückkehr erfüllt, da es nicht sicher ist, wann ich endgültig wieder das Bett verlassen darf. Es tut mir leid, dass ich Dich schon wieder enttäusche, aber die Umstände liessen mir diesmal keine Wahl.
Ergebene Grüße
Amulius Plinius Balbillus.
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Rediviva Helena
Ich starrte müden Blickes auf die Wand mir gegenüber. Ich hatte Fieber und mir ging es nicht sonderlich gut. Ich hätte doch auf den Rat meiner Sklavin hören sollen, und mich schonen. Aber das konnte ich nicht einfach tun. Meine Hand legte sich auf meinen Bauch und fuhr sanft darüber. Hoffentlich nähme mein Kind keinen Schaden von meinem Sturkopf, das würde ich mir niemals verzeihen. Inzwischen war es auch wieder ein wenig besser geworden und ich beschloss, mich jetzt zusammenzunehmen. Trübsal blasen half auch nichts, ich musste mich endlich aufraffen um mit Meridius gemeinsam zu arbeiten.
Marcus Decimus Livianus
Livianus hatte gehört, dass es Helena in den letzten Tagen nicht recht gut gegangen war und wollte, bevor er an diesem Morgen das Haus verlies, kurz nach ihr sehen. Er klopfte an der Türe.
*klopf klopf*