Ein Spaziergang durch die Casa

Gaius Didius Sevycius
Ich geh mal ein bisschen durch die Casa spazieren. Bin ja nicht oft hier. Schaue mer mal wenn ich hier so antreffe.
Gaius Didius Sevycius
überall duftet es. Es scheint aber im moment niemand im Haus zu sein.
Gaius Didius Sevycius
Ich gehe wieder zurück in mein Zimmer.
Marcus Didius Falco
Soeben zurück aus Hispania traf ich auf einen Rundgang durch meine Casa meinen Neffen Sevycius, als er gerade wieder sein Zimmer betreten wollte.

"Salve Sevy." begrüßte ich ihn fröhlich.

"Ich hoffe, ihr hattet eine ebenso schöne Überfahrt wie wir?"
Gaius Didius Sevycius
"Salve Falco, ja die See war ruhig. Fausta und ich haben sowieso die ganze Fahrt verschlafen. Verständlich bei den vielen Feiern in den letzten Tagen."

Ich setzte meinen Rundgang mit Falco fort.
Marcus Didius Falco
"Ja, das verstehe ich sehr gut.", antwortete ich lachend.

"Ihr hatte ja neben euer Hochzeit noch die Hafeneinweihung. Soll ein sehr schönes Spektakel gewesen sein, doch leider konnte ich ja erst später anreisen."

Miteinander redend schritten wir durch die Casa.

"Wart ihr schon beim Eheregister? Wenn ich mich recht entsinne, konntet ihr es ja kaum abwarten euch dort einzutragen..." Augenzwinkern
Gaius Didius Sevycius
"Ja, das habe ich gestern sofort bei meiner Ankunft gemacht. Jetzt ist es offiziel und umumstritten. Ich bin gefangen in einer Ehe mit einer wunderschönen Frau."
Marcus Didius Falco
"Ja, Fausta ist wirklich sehr schön.", bestätigte ich seine Worte.

"Bleibt ihr noch eine Weile in Rom?"
Gaius Didius Sevycius
"Ach weiss du, ich wollte noch mit Fausta eine kleine Hochzeitsreise machen und am Ende dieser Woche wieder in Hispania sein. Es wartet noch sehr viel Arbeit auf mich, aber ich habe gehört dass der Kaiser nach mir suchen soll. Es sind zwar Gerüchte, aber es kann sein dass ich dann gleich wieder in Roma sein werde."
Marcus Didius Falco
"Eine kleine Hochzeitsreise ist garantiert eine schöne Sache nach dem ganzen Trubel der letzten Zeit bei euch.", pflichtete ich Sevycius bei.

"Der Kaiser sucht dich... Weißt du warum?"

Lachend fügte ich hinzu, "Hauptsache, er sucht dich nicht per Steckbrief."
Gaius Didius Sevycius
"Nein, sicherlich nicht. Hab ja nix angestellt. Es ist nur ein Gerücht. Vielleicht will er mir in Roma eine Arbeit anbieten. Aber hoffentlich nicht wieder als Quaestor.", zwinkerte ich Falco zu.
Marcus Didius Falco
"Ich denke, da kann ich dich beruhigen. Quaestor warst du ja schon.", erwiderte ich, ebenfalls augenzwinkernd.

"Mal schauen, was der Imperator mit dir vorhat. Halt mich bitte auf dem Laufenden."
Gaius Didius Sevycius
"Das werd ich machen, vielleicht bekomme ich noch einen Orden wegen der schönen Hafeneröffnung", träumte ich vor mir hin.

"Was wirst du denn jetzt so in Roma machen?"
Marcus Didius Falco
"Den hättest du dir zweifellos verdient. Laß dich am besten überraschen."

Einige Schritte weiter beantwortete ich Sevys Frage.

"Ich selbst werde mich wieder meinen zahlreichen Verpflichtungen widmen. Als Praefectus Vigilum, als Senator und als Pater Factionis. Da kommt keine Langeweile auf. Die nächsten Wahlen stehen auch bald vor der Tür."
Gaius Didius Sevycius
"Wenn du ich wärest, welches Amt würdest du mir als Ratschlag geben, für die Zukunft. Auch wenn es mir Leid täte Hispania zu verlassen."
Gaius Didius Sevycius
"Ach was stelle ich dir komische Fragen, ich sollte es selbst herausfinden."
Marcus Didius Falco
Zitat:
Original von Gaius Didius Sevycius
"Wenn du ich wärest, welches Amt würdest du mir als Ratschlag geben, für die Zukunft. "

"Der Möglichkeiten gibt es viele. Ein Amt am Kaiserhofe zum Beispiel. Oder im Cursus Honorum weitermachen." antwortete ich.

"Ich würde jetzt erstmal abwarten, was der Kaiser von dir will."
Gaius Didius Sevycius
"Ja, das werde ich auch. Kennst du einen Marcus Annaeus Metellus?", fragte ich Falco.
Marcus Didius Falco
"Nein. Was ist mit ihm?"

Sim-Off: Er ist zwar bei den Vigiles, hat aber gerade erst die Grundausbildung absolviert. Es wäre unrealistisch, wenn der Kommandeur von 7.000 Mann seinen Namen kennen würde. Mein RPG mit ihm erfolgte mittels eines fiktiven Centurios.
Gaius Didius Sevycius
"nichts was jetzt wichtig wäre, habe gerade einen Betrieb bei ihm erworben und wollte mal so fragen ob du ihn kennst. Ein Sklave von mir hat den handel mit ihm gemacht."