Marcus Decimus Mattiacus
Mattiacus ging zum Tempel, der Iustitia geweiht war. An ihrem Festtag wollte er ihr ein Opfer bringen. Dort brachte er ein kleines Opfer in From von Weihrauch dar.
"Ich danke dir Iustitia für meine Erfolge vor Gericht. Ich versuche immer, der Gerechtigkeit zu dienen und deinem Ruf gerecht zu werden." betete Mattiacus,
Sabbatia Livilla
Bei meinem Rundgang durch die einzelnen Tempel, bemerkte ich wie jemand bei dem Tempel der Iustitia war. "Kann ich euch helfen? fragte ich höflich und blieb im angemessesnen Abstand stehen. "Mein Name ist Sabbatia Livilla und ich bin Priesterin, baucht ihr Hilfe bei eurem Opfer?" fragte ich freundlich lächelnd.
Marcus Decimus Mattiacus
Mattiacus lächelte die Priesterin an.
"Ich danke euch für euer Angebot, aber ich denke ich habe schon alles erledigt. Ich habe Iustitia ein wenig Weihrauch geopfert. Das ist doch so in Ordnung oder?"
Sabbatia Livilla
"Aber sicher!" sagte ich lächelnd. "Solltet ihr noch etwas brauchen, scheut euch nicht mich zu fragen!" ich neigte den Kopf und ließ den Gast im Tempel alleine.
Marcus Decimus Mattiacus
"Seid ihr eine Priesterin der Iustitia ?" fragte Mattiacus freundlich.
Sabbatia Livilla
Ich drehte mich um und schüttelte den Kopf. "Nein, ich bin Priesterin der Minerva, aber ich helfe jedem der meine Hilfe benötigt! Es freut mich zu sehen, dass die Götter doch nicht so vernachlässigt werden, wie ich dachte! In letzter Zeit waren die Tempel doch recht leer!" ich erwiederte das Lächeln freundlich.
Marcus Decimus Mattiacus
"Das könnt ihr als Priester sicher am besten beurteilen. Die Menschen erweisen den Göttern nicht mehr Respekt in dem Masse, in dem es die Alten zu tun pflegten."
Sabbatia Livilla
Ich seufzte Tief. "Leider ist es so! Zu Zeiten meiner Großmutter waren die Götter das wichtigste im Leben der Menschen, nun kümmern sie sich mehr um politische Ränkelspielchen und um Intrigen!"
Marcus Decimus Mattiacus
"Wobei die Götter, wenn an den alten Dichtern glauben schenkt, in genau diesen Ränken und Intrigen selbst mit verstrickt sind und ihr Spiel mit den Sterblichen treiben."
Sabbatia Livilla
"Ich denke wir lenken unser Shicksal selbst, die Götter weisen uns nur einen Weg, ob wir ihn dann beschreiten ist eine andere Sache!" sagte ich nachdenklich.
"Naja, in wie weit uns die Götter lenken, ist eine andere Sache, aber es ist nun einmal so, dass die Tempel doch recht verlassen sind, was doch eigentlich schade ist. Schließlich war der Bau dieser wundervollen Tempel nicht gerade billig."
Marcus Decimus Mattiacus
"Vielleicht werden in 2000 Jahren Menschen durch diese Hallen gehen und sich vorstellen, wie es zu unserer Zeit war. Diese wundervollen Tempel sind unsere Gaben an die Götter und Zeugnis unserer Kultur."
Sabbatia Livilla
"Es ist eine schöne Vorstellung, dass Menschen in 2000 Jahren hier stehen und unsere Bauwerke bewundern! Ob wohl zu dieser Zeit auch an unsere Götter geglaubt wird?"
Marcus Decimus Mattiacus
"Wenn es Rom und das Imperium noch geben wird, werden sich auch unsere Götter verehrt werden. Oder vielleicht kommt es ja auch ganz anders. Andere Götter werden verehrt oder, man mag es kaum aussprechen, gar keine Götter mehr."
Sabbatia Livilla
"Das wäre schrecklich, wenn keine Götter mehr verehrt werden würden! Das will ich mir gar nicht vorstellen!" ich schüttelte den Kopf. "Es ist besser wenn wir uns darüber keine Gedanken machen! Wir leben im hier und jetzt und darauf sollten wir uns konzentrieren! Was einmal sein könnte, werden wir wahrscheinlich eh nicht erfahren! Unsere Zeit auf dieser Welt ist begrenzt und wir sollten das beste daraus machen!" meinte ich nachdenklich.
Marcus Decimus Mattiacus
"Verzeih, wenn ich dich verwirrt habe. Du hast recht, mit unserer von den Göttern gegebenen Zeit in dieser Welt sollten wir etwas sinnvolles anfangen, bevor wir in den Schlund des Hades fallen."
Sabbatia Livilla
"Und auf welche Art und Weise nutzt du deine Zeit, die dir von den Göttern gegeben wurde? Ein Diener der Götter bist du nicht, ansonten wären wir uns sicherlich schon einmal begegnet!"
Marcus Decimus Mattiacus
Mattiacus lachte.
"Nein, nein, ich bin kein Priester. Ich verbringe meine Zeit vor Gerichten und in der Kanzlei. Ich bin Advocatus Imperialis und zuvor lange Zeit in Hispania tätig. Meine Brüder sind alle in der Legion, so trägt jeder von uns dzu bei, das unsere res publica funktioniert."
Sabbatia Livilla
"In Hispania war ich einige Zeit, dort habe ich meine Ausbidung begonnen! Es ist schön dort und die Menschen sind freundlich! Kennst du Tiberia Claudia?"
Marcus Decimus Mattiacus
Mattiacus überlegte einen Moment.
"Mhm, Tiberia Claudia....... Ja ich glaube schon, sie war, soweit ich mich noch erinnern kann, mit mir eine Zeit lang in der Magistratur von Tarraco tätig. Doch leider war ich zu dieser Zeit nicht oft in Tarraco, so dass wir uns nur wenig begegnet sind."
Sabbatia Livilla
"Du scheinst viel beschäftigt zu sein! Bist du verheiratet?" fragte ich neugierig, wie ich nun einmal bin.