Iunia Maecia
Die Stallungen der Casa - mit einigen temperamentvollen, eigensinnigen, stolzen und zugleich bildschönen Pferden
Caius Octavius Cato
Ich folgte Maecia in die Stallungen. Hier standen Prachtexemplare.
"Wo geht's hin?" erkundigte ich mich lächelnd.
Iunia Maecia
Hier entlang, lächelte ich zurück und zog ihn mit mir.
Wir hielten vor einer der hinteren Stallungen und sofort fand sich meine Hand an der Flanke eines der Pferde wieder.
Elypso und ich kannten uns schon seit ich klein war und er war sich seiner Verantwortung immer durchaus bewusst gewesen, als er mich schon als Hengstfohlen über den Innenhof getragen hatte. Ich liebte dieses Tier.
Er war sehr dunkel gefärbt und nicht allzu groß, doch nichts war schöner als mit den Augen liebevoll zu verfolgen, wie seine schwarze, glänzende Mähne im Wind flackerte, wenn er übermütig über die Wiesen galoppierte.
Etwas in Gedanken wurde mir wieder bewusst das ich ja nicht allein war und ich wandte mich wieder etwas verlegen Cato zu.
Hrmm, ja, du kannst dir gerne eines der Pferde aussuchen, diese hier,
Ich deutete auf eine Reihe ebenso dunkler Tiere.
Saladin, Asellio, Felix und Labeo, sind allesammt, jung, wild und ungestüm, genau so wie von dir gewünscht.
Ich sah ihm in die dunkle Augen und grinste ihn frech an.
Caius Octavius Cato
Ich lachte.
"Nun wer ist den der zahmste?" fragte ich grinsend. Wohl wissend, dass sie mir den Wildesten geben würde.
Iunia Maecia
Mein Grinsen wurde breiter als ich ihm antwortete und in eine Ecke deutete. In dieser Ecke war die Stallung von Cotta, einem Muli benannt nach einem unserer Sklaven.
Dieses hier ist gaaaanz zahm, aber auch etwas störrisch, meinte ich lachend.