Titus Aurelius Cicero
Kurzfristig war ich abgelenkt, erinnerte ich mich doch an den Brief, den ich bezüglich der Chronicusa erhielt. Meine Ausbeute war dürftig, und eben dies übermittelte ich dann auch.
So, mein Lieber, ich denke, ich werde mich dann wieder auf den Weg machen. ich habe noch ein paar ärgerliche Termine vor mir.
Lucius Octavius Detritus
"Gut gut. Ich wünsche dir dabei viel Glück und hoffentlich sehen wir uns bald wieder."
Detritus erhob sich und brachte den Aurelius Cicero noch bis zur Tür, dort verabschiedete er sich dann endgültig vom Patrizier.
"Vale bene."
Sextus Pompeius Antipater
Antipaters Aufforderung an Dhara waren eher assyrische Blähungen als höheres Sprachgut und hätten übersetzt wohl "Dich Worte kein sagen Muß" bedeutet und waren des weiteren nicht nötig da Dhara seines Wissens eh keine andere Sprache sprach.
Lucius Octavius Detritus
Turia verließ den Raum und kurze Zeit später kam auch schon Octavius Detritus und begrüßte den Pompeius.
"Salve Pompeius Antipater was kann ich für dich tun?" Die Dame begrüßte der Octavier natürlich auch.
"Bitte nehmt Platz. Wollt ihr etwas zu trinken oder zu essen?"
Sextus Pompeius Antipater
"Das ist sehr freundlich und es wäre unhöflich einen kleinen Imbiss abzulehnen, zumindest aus der Sicht eines hungrigen Mannes. Darf ich euch zu eurer Casa beglückwünschen? Der Geschmack der Octavier ist legendär, von den Plänen des Censors Anton hörte ich bis Susa."
Lucius Octavius Detritus
"Ich werde veranlassen dass euch Turia was serviert, doch vorerst hoffe ich dass ihr mit etwas Wein zufrieden seid." Detritus füllte drei Becher mit hispanischen Wein. "Erst kürzlich wurde das Bad renoviert." Er überreichte zwei gefüllte Becher den Gästen. "Doch sprich Pompeius welcher Beschäftigung gehst du zur Zeit nach?"
Sextus Pompeius Antipater
"Ich bin zweierlei, erstens ein Diener des Hermes, als schaler Abklatsch eines Götterboten auf der Strecke zwischen Roma und Mantua. Daneben ist es mir eine große, ja fast mystische, Gnade dem Cultus der Ishtaris als Tempelvorsteher anzugehören. Seit uns eine neue Cophta Occidentale geschenkt wurde haben wir Hoffnung und als Kultverein in Roma etablieren zu können. Dhara..." Antipater deutete auf sie "...ist eine Hierodule der Ishtar, kommt aus Assyrien und der glänzendste Stern am Firmament des org... ähhh freien Tanzes."
Lucius Octavius Detritus
Detritus hörte aufmerksam zu und gönnte sich hin und wieder einen Schluck Wein. Die Frau sah er sich besonders gut an.
"Eine sehr hübsche Frau. Versteht sie unsere Sprache?"
Sextus Pompeius Antipater
Da Antipater sich gerade am Weine labte antwortete er nicht gleich...
Lucius Octavius Detritus
Anscheinend war der Pompeius gerade mit dem Saufen beschäftigt deshalb entfernte er sich kurz.
"So hier bin ich wieder. Turia wird euch gleich was zu essen bringen." Nebenbei lächelte er die junge Frau an.
Dhara
Dhara gab sich bedeckt, sehr bedeckt. Sie folgte nur die Anweisungen des Antipaters. Stellte sich als unwissend und lachte schallend innerlich. Es war ein gewagtes, jedoch lustiges Spiel für Dhara. Eine Art Abwechselung. Sie spürte die Blicke der Männer und ließ einfach ihren Körper auf diese Reize antworten, versteckt, mit kleinen Zeichen und verstohlenen Gesten. Sie erwiderte den Blick von Diterius und ihr Finger malt einen Strich zwischen den Brüsten. Die mandelförmigen Augen funkeln mit mehr Verstand, als von einer Hierodule erwarten könnte. Für einen Moment widerspiegelte sich auf ihrem Gesicht die Gier, diesen Mann unter ihren Schenkeln zu spüren, ihn zum Höhepunkt reiten. Die langen schwarzen Wimpern erzittern und ein unmißverständlicher Blick der graublauen Augen wanderte über die ganze Figur des Mannes.
Lucius Octavius Detritus
Detritus schmunzelte, dachte sich seinen Teil und plauderte wieder mit diesem Pompeius.
"Gut ausgestattet ist sie auf alle Fälle.
Doch sprich was führt dich zu mir? Hast du einen "Strafzettel" bekommen? Wurdest du überfahren oder willst du mir was melden?"
Sextus Pompeius Antipater
"Wenn ich offen sprechen darf, ich suche einen Maecenas, jemand der, offen für neue gesellschaftliche Entwicklungen, den Cultus Ishtaris beim Erwerb eines Betriebes unterstützt dessen Aufgabe die Durchführung eines Göttermahles von historischen Dimensionen ist. Seit der Niederlage am Trasimenischen See gab es soetwas nicht und der Name derer die es möglich machten wird in die Geschichtsbücher eingehen." Antipater wollte gerade einen weiteren Schluck Wein nehmen, ließ es dann aber
"Dhara spricht schlechter griechisch als ich assyrisch, verbalkommunikativ gibt es da manchmal Probleme"
Lucius Octavius Detritus
Detritus erteilte dem Pompeius die Erlaubnis offen zu sprechen und hörte aufmerksam zu.
"Welchen Betrieb möchte dieser Cultus Ishtaris denn kaufen? Manche Ehemänner wären froh ihre Frauen schlecht oder überhaupt nicht zu verstehen." Detritus grinste dabei. "Ich bin mir aber sicher dass eure Dhara auch zu was zu gebrauchen ist."
Sextus Pompeius Antipater
"Manche tun dies nicht, obwohl sie dieselbe Sprache sprechen..."
nun lachte er
"... bei Dhara ist das anders, das stimmt. Wenn man sie schickt ist das fön." und scherzte
"Wir sind in der glücklichen Lage eine geniale Bildhauerin gewonnen zu haben doch es fehlt noch an den nötigen Werkstätten und Materialen."
Lucius Octavius Detritus
"Ich verstehe. So will ich meine Hilfe nicht verweigern und werde dir gerne dabei helfen. Einverstanden Klient?
Sextus Pompeius Antipater
"Einverstanden Patronus!" Antwortete Antipater und reichte Detritus die Hand
Dhara
Dhara hörte das Gespräch beider Männer und ihr Gesicht erhellte sich bei diesen Worten. Sie löst sich aus ihrer Starre, macht ein paar leichtfüssige Schritte zu Detritus. Dhara kniet sich vor dem Mann, iher Beine spreizen sich leicht, so dass sich die Tunika leicht nach oben rutscht und die seidigen glatten Schenkel entblößt, sie berührt mit ihrer Stirn den Boden in einer tiefen Ehrbietung, das haar schimmert kastanienfarbig vor seinen Augen, ihre geschmeidigen Bewegungen... Da fragt man sich, ob sie es wegen der Entscheidung des Detritus, seinetwegen als Mann es macht, oder nur um ihen Körper zu zeigen.
Lucius Octavius Detritus
"Wieviel Geld und Material brauchst du für den Anfang?" Nebeibei drückte er die Hand seines neuen Klienten.
[...]
Detritus erschrack anfang als ihm die Frau ihre seidigen glattennn Schenkel zeigte, doch konnte er auch nicht seine Augen verschliessen und sah sich das Spektakel an. "Ehm was treibt sie da?"
Sextus Pompeius Antipater
"Nimm sie wann immer Du willst und wie Du willst, sie ist ein Kelch den die Gläubigen trinken und schmecken, Lust ist ihre Religion, sie Dir zu schenken ihr Zweck und Begehr. Schon mancher fand Ishtar zwischen ihren Schenkeln." aus Antipaters Worten sprach die Bereitschaft sich ein wenig die Beine zu vertreten.
"Die produktionsreife Werkstatt würde den Kultus 1175 Sesterzen plus den Produktionsgrundstock von ..." er rechnete kurz "...540 Sesterzen kosten."