Casa Flavia

Lucius Flavius Furianus
Der Zug erreichte die Casa und sogleich entsiegen die Herrschaften der Kutsche, um sich in das Hausinnere zu bewegen, sich auszuruhen. Morgen früh wollte man gen Misenum aufbrechen.
Tiberia Claudia
Claudia, die noch immer in ihren Gedanken versunken war, erblickte die Casa und war auf ein neues überrascht darüber, dass es sich nicht um eine Villa handelte. Sie liess sich beim Verlassen der Kutsche helfen und sich dann in das Innere des Hauses geleiten.
Lucius Flavius Furianus
...lief ein Sklave in Gedanken umher und schaute, ob auch ja nichts vergessen wurde oder noch für die Benutzung bereitstehen sollte, denn die Herrschaften waren noch nicht aufgewacht.
Nach einer weiteren Stunde des geschäftigen Treibens, von dem die Patrizier nichts mitbekommen sollten, eilte der alte Sklave zu den Leibsklaven der Herrin.

"Wir werden in einer Stunde aufbrechen müssen, die Herrin sollte sich bereit machen. Speis und Trank zum Frühstück werden in etwa 10 Minuten gebracht."

Die gleiche Prozedur wandte er beim Dominus an, der jedoch schon aufgestanden war und mit dem Sklaven persönlich sprach.
Tiberia Claudia
Vorsichtig wurde Claudia geweckt, denn die Sklavin wusste genau, wie ihre Herrin reagieren konnte, wenn sie unsanft aus dem Schlaf gerissen wurde. Alles für die üblichen morgendlichen Prozeduren war schon lange vorbereitet worden und so konnte Claudia direkt mit einer kurzen Wäsche beginnen, während der sie sich von der Sklavin berichten liess, wie die Planung für den Tag aussah.

Im Anschluss an die kurze Reinigungsprozedur half die Sklavin Claudia dabei ein Kleid anzulegen. Es handelte sich um ein schlichtes Kleidungsstück, das zugleich bequem war und sie während der anstehenden Schiffsreise auch gegen das Wetter auf dem Meer, welches sie in schlechter Erinnerung hatte, schützen würde.
Lucius Flavius Furianus
Nachdem alles auf das Schiff gebracht und verstaut worden war, ging man an Bord der Penelope.