Plut perauscht! (sic!)

Sextus Pompeius Antipater
"Amessis!" Antipater stubste die Schläferin sanft an da diverse Versuche sie durch Kitzeln und Streicheln zu wecken gescheitert waren

"Amessis! Ich komme gerade vom Forum und weisst Du wen ich traf? Doch was rede ich, natürlich weisst Du es nicht. Ich traf Ephialtes vom Kult der Kybele" er stubste sie erneut

"Amessis! Wach doch auf! Er hat uns eingeladen!"
Amessis Vistilia
Langsam kam sie zu sich, sie hob den Kopf und sah zu ihm auf.

Was machst du hier so einen Aufstand? Wen hast du getroffen und was für eine Einladung?

Morgens ist sie noch nicht so zu gebrauchen.
Sextus Pompeius Antipater
"Ich ging so einfach mal zum Forum..." Antipater simulierte den Gang mit zwei Fingern auf ihrem Rückgrat "...da traf ich, Du glaubst es kaum am Fusse von Capitol und Arx..." seine Finger betasteten die beiden knackigen Hügel "...meinen alten Freund Ephilates, Trinkgenosse und Weggefährte durch einige Täler... " Das auch die Finger fanden.

"Er dient der Kybele und lud uns ein. Es ist eine Art Ritus."

Die flach auf ihr Kreuzbein gelegte Hand übte einen warmen angenehmen Druck aus
Amessis Vistilia
Seine Finger weckten sie und auch ihre Sinne, sie schnurrte leise und reckelte sich.

Ein Ritus, oh ja den sollte ich durführen.

Sie wedet sich zu ihm um, die Decke rutscht von ihrem Körper und gibt ihre göttlichen Geschenke frei. Ihre schlanken Arme strichen darüber, streichelten sie.
Den Blick den sie ihm zuwarf lies keine Wiederrede seinerseitz zu.
Sextus Pompeius Antipater
Statt auf dem Kreuzbein lag seine Hand nun auf ihrem Bauch und er streichelte ihn in langsamen und stetigen kreisenden Bewegungen die auch die Umgebung in langsame Wallung versetzten.

"Kannst Du Blut sehen? Es wird nicht ohne gehen und es ist auch das besondere dabei."
Amessis Vistilia
Rauh vor Lust ist ihre Stimme und ihr Bauch zuckt und bebet.


Blut ist mit nichts unbekanntes
Sextus Pompeius Antipater
"Es tropft dabei auf einen..." simuliert dies mit einem Klopfen der Finger auf ihrer Bauchdecke "...Du bist dafür schon ganz richtig angezogen, man kann sich seine Sachen dabei prima versauen."
Amessis Vistilia
Sie lachte auf.

Nackt, bist du verrückt?
Sextus Pompeius Antipater
"Man könnte auch rote Kleidung nehmen...dann wäre es aber nicht so interessant." Seine Finger gingen in eine Art Marsch über
Amessis Vistilia
Sie drückte sich ihm entgegen.

Erzähl mir mehr davon
Sextus Pompeius Antipater
"Ich habe hier eine kleine Beschreibung des Ritus, ich lese ihn Dir mal vor:"

   
Der zu weihende Oberpriester wird tatsächlich in eine tief ausgehobene Grube hinabgelassen, mit einem Stirnband wunderbar geschmückt, die festlichen Schläfen mit Binden umwunden, das Haar unter einem goldenen Kranze zurückgekämmt und in eine seidene Toga mit gabinischer Gürtung gekleidet.

Darüber errichte einige aus einem Brettergefüge eine durchlässige hölzerne Bühne; gleich darauf zerteilen oder durchbohren sie die Fläche und durchlöchern das Holz vielfach mit einem Dorn, so daß es voller kleiner Öffnungen erscheint.

Darauf wird ein gewaltiger Stier von finsterem, zottigem Aussehen geführt, die Flanken mit Blumenkränzen umschlungen oder die Hörner umwickelt, die Stirn des Opfers funkelt sogar von Gold, und metallischer Glanz färbt sein Fell.

Dann muß das Untier, wie festgesetzt, geschlachtet werden, sie spalten mit einem heiligen Speer seine Brust; die klaffende Wunde speit eine Welle von kochendem Blut heraus, und der dampfende Strom fließt in das darunter befindliche Holzgefüge und flutet weit dahin.

Da spendet der durch die zahlreichen Rinnen der tausend Ritzen herabfallende Regen einen fauligen Tau, den der darin begrabene Priester auffängt, indem er sein schändliches Haupt unter all die Tropfen hält, am Gewand und am ganzen Körper besudelt. Ja, er beugt sogar seine Kopf nach hinten, hält seine Wange entgegen, bietet Ohren, Lippen und Nase dar und wäscht selbst die Augen in der Flüssigkeit, seine Kehle verschont er gleich gar nicht, vielmehr benetzt er seine Zunge, bis er das schwarze Blut gänzlich schlürft.

Danach ziehen die Flamen den Kadaver, steif infolge Blutleere, von dem Bretterboden hinweg; der Priester steigt, abstoßend von Erscheinung; darunter hervor, zeigt sein feuchtes Haupt, seinen (von Blut) schweren Bart, seine triefenden Stirnbinden und seine durchtränkten Kleider.

Diesen, von solchen Berührungen geweihten und vom Blute des frischen Opfers getauften Mann begrüßen alle und beten ihn von ferne an.