Ein Caecilier allein im Bad ;)

Quintus Caecilius Metellus
"Ein wenig Disziplin hat noch niemandem geschadet."

Bekräftige auch er. Dann mußte er wieder grinsen.

"Wir hören uns bestimmt an als wären wir zwei alte Greise."

Schnell blickte er sich um, fand aber zu seiner Erleichterung niemanden in ihrer näheren Umgebung, der in diese Kategorie gepasst hätte.
Titus Decimus Verus
"Da hast du Recht..."

Lachte etwas und schob dann mit einem Grinsen mit etwas nach.

"Früher war alles besser." Freude
Quintus Caecilius Metellus
"Wie sagte Cicero schon im Jahr der Geburt des göttlichen Augustus: o tempora o mores!"

Er mußte kurz darüber nachdenken, was er wohl erst als alter Mann von sich geben würde, wenn er schon jetzt in dem Stadium angelangt war, daß früher alles besser war. cool
Titus Decimus Verus
Lachte wiedermals.

"Ja...mal eine andere Frage,kennst du Germanien?"

Verus versuchte das Gespräch etwas umzulenken Augenzwinkern
Quintus Caecilius Metellus
Minor schüttelte mit dem Kopf.

"Nein, Germanien kenne ich überhaupt nicht. Die einzige Zeit die ich außerhalb Italias verbracht habe, war meine Studienreise nach Achaia."

Mit einem Augenzwinkern fügte er hinzu.

"Für mich ist Germanien bloß ein eisiges Land voller Barbaren."

Er mußte wieder Grinsen, als er an Sedis Erwiderung auf eine ähnliche Bemerkung zurückdachte.

"Warst du schonmal dort?"
Titus Decimus Verus
"Nein,bloß der Großteil meiner Familie befindet sich dort....

und ich denke ebenfalls das Germanien ein dunkles und kaltes Land ist.Wir sollten dort die Grenzen verstärken,dieses Land könnte uns das Genick brechen."
Quintus Caecilius Metellus
Minor überlegte kurz, der Statthalter von Germanien war doch auch ein Decimer?

"Bist du mit dem Statthalter von Germanien verwandt? - Meinst du der würde diese Aussage so stehen lassen?"

Schnell fügte er noch fröhlich hinzu.

"Dunkel hatte ich ganz vergessen..."
Titus Decimus Verus
"Naja ich bin entfernt mit ihm verwandt ,er ist mein Groß-groß-onkel,er würde wahrscheinlich sagen,das Germanien eine Provinz wie jede andere auch ist,mit den selben Gefahren.Ja und Germanien ist dunkel,so wie es Tacitus beschrieben hat."

Grinste leicht.
Quintus Caecilius Metellus
"Dann bin ich gespannt, wie es meinem Bruder im dunklen Germanien ergehen wird."

Es fiel ihm etwas schwer sich Fabri im dunklen, schneereichen Germanien vorzustellen. War er doch eigentlich eher dem Stadtleben zugetan. Er mußte ihm wirklich mal schreiben, um herauszufinden wie seine Reise verlaufen war.

Erklärend fügte er hinzu.

"Er ist mitten im Winter dorthin aufgebrochen, um sich zum Dienst bei der Ala II in Confluentes zu melden."
Titus Decimus Verus
"Wer bricht denn freiwillig nach Germanien auf?"

Sagte er lächelnd.
Quintus Caecilius Metellus
Zitat:
Original von Titus Decimus Verus
"Wer bricht denn freiwillig nach Germanien auf?"


Er zuckte mit den Schultern.

"Tja, mein kleiner Bruder auf alle Fälle. Ansonsten wohl eher Leute die dort geboren sind. Vielleicht sollte man tatsächlich mal eine Reise nach Germanien unternehmen, um es sich selbst anzusehen."

Nicht, daß sein Dienst bei den Cohortes Urbanae das jemals zulassen würde. großes Grinsen
Titus Decimus Verus
"Eine Reise nach Germanien?Ich reiste durch das Imperium,Dakien hat mir schon gereicht,Germanien habe ich bewusst ausgelassen,das hätte auch zu viel Zeit gekostet."
Quintus Caecilius Metellus
"Nun, bei mir erübrigt sich die ernsthafte Beschäftiung mit dem Thema. Mein Aufenthaltsort ist Rom und was um Rom herum in den Zuständigkeitsbereich des Praefectus Urbi fällt."

Minor überlegte, was er eigentlich über Dakien wußte - noch viel weniger als über Germanien, wenn er es recht überlegte.

"Und wie ist Dakien so? Ich muß gestehen, daß mein Wissen über Dakien sehr rudimentär ist."
Titus Decimus Verus
"Wild und voller Wälder,mehr kann ich nicht sagen,ebenso gibt es dort sehr viele Aufstände,die das Leben eines Römers bedrohen,deswegen hielt ich mich dort auch nicht lange auf."
Quintus Caecilius Metellus
"Dann scheine ich ja nichts verpasst zu haben."

Manche Völker wollte einfach nicht erkennen, wie große Vorzüge es hatte teil des Imperium Romanums zu sein.

"Wohin führte dich deine Reisen noch? Warst du auch in Achaia?"
Titus Decimus Verus
"Ich bereiste Griechenland,Dakien,Gallien,Britanien und Italien und ebenso war ich in Achaia."

Holte kurz Luft.

"Ich muss aber eingestehen in Rom fühlt man sich weit aus sicherer und geborgener als anderswo,außer in Griechenland,deren Kultur ist auch nicht zu verleugnen."
Quintus Caecilius Metellus
Ein wenig staunend hörte er, wie weit gereist sein Gesprächspartner war. Seine Reisen in Italia und nach Achaia waren vergleichsweise bescheiden.

"Die Griechen würden sogar sagen, daß sie uns erst die Kultur gebracht haben. Du hast also noch andere Regionen Griechenlands besucht als Achaia?"

Dann fragte er weiter.

"Darf ich fragen, was der Zweck deiner Reisen war? - Für eine bloße Bildungsreise wie die meine erscheint sie mir sehr ausgedehnt."

Außerdem standen die meisten Regionen wohl kaum auf der klassischen Reiseroute für Bildungsreisen.
Titus Decimus Verus
"Ich habe ganz Griechenland gesehen,ich lebte und wuchs zum Teil dort auf...einen Zweck hatte ich nie,mir war da nach alle Menschen des Imperiums kennen zu lernen,ich war schon immer ein Mann des Volkes und ebenso Römer,und die Menschen sind das wichtigste und diese wollte ich kennenlernen,ebenfalls konnte ich einige Ideen aufschnappen,zum Teil besuchte ich auch einige Akademien,Bildung und Menschlichkeit ,das habe ich gesucht."
Quintus Caecilius Metellus
"Als bist du ein richtiger Weltenbummler? Aber wirst du es dann hier lange an einem Fleck aushalten können oder wird dich nicht bald wieder die Ferne rufen?"

Er überlegte, ob eine solch ausgedehnte Reise etwas für ihn gewesen wäre. Der Zweck seiner Bildungsreise hatte immer klar im Vordergrund gestanden, die Briefe des Vaters waren immer voll der Ermahnungen gewesen die Studien nicht zu vernachlässigen.
Titus Decimus Verus
"Momentan kann ich auch ohne die Ferne leben,da ich genug gesehen habe,um zu verstehen,ROM ist nun mein Anliegen,die Wasserversorgung und ebenso die Menschen hier.Ich versuche derzeit eine Bibliotheka anzulegen,um meinem Nachfahren etwas zu hinterlassen,aber leider fehlt mir momentan noch das Geld dazu eine private Bibliotheka einzurichten aber irgendwann habe ich genug Geld gespart.Wissen ist nämlich das Einzige was bleibt und das Ende ist eine weitere Erkenntnis des Seins."