Der Seiteneingang

Quintus Tiberius Vitamalacus
   

Es ist eine stabile Tür, welche direkt in den kleinen Wirtschaftstrakt der Casa führt.

Im Gegensatz zum Haupteingang ist diese Tür zumindest tagsüber geöffnet, betreten und verlassen die Sklaven durch diese Porta immer wieder die Casa.



Quintus Tiberius Vitamalacus
Titus
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Die beiden Wagen kommen vor dem Seiteneingang zum halten und es dauert nur einen Moment, da steht auch Titus schon vor der Tür und wendet sich gleich an die Sklaven.

"Macht das ihr darunter kommt, ihr musst das Gepäck abladen."
Timon
Die Reise hatte Timon nicht wirklich gut gefallen. Sowieso wäre er lieber in Rom geblieben. Dort hatte er immerhin seine eigene Kammer. Ob hier wohl Platz für genausoviel Luxus für die Sklaven blieb? Trotzdem froh endlich angekommen zu sein schubste Timon das faule Sklavenpack vom Wagen und folgte dann auch. Das Gepäck war von ansehnlicher Menge und die Sklaven würde schwer daran zu tragen haben. Auch Timon packte mit an. So schleppte er vorsichtig ein Gepäckstück in das Innere der Casa, schaute aber davor noch Titus fragend an, wo das Zeug den hinsollte.
Rahel
Ich war immer noch mit meinen Gedanken nicht hier sondern in Rom bei ihm. Leise konnte ich nur seufzen als wir hielten und ich das neue Gebäude anschaute in dem wir nun leben würden. Leider wurde ich viel zu schnell aus meinen Gedanken gerissen als dieser Kerl von Sklave alls rumkommandierte. Was war denn das für einer dachte ich mir und sah ihn etwas verwundert an. Sowas konnte ich ja nicht leiden wenn sich einer so aufspielte wie er es da tat. Das würde ja noch ein Spaß hier werden und ich wollte schon jetzt wieder zurück in die Villa Tiberia. Einen Schubser hatte sogar mich getroffen und deswegen ließ ich einen kleinen Fluch hören wo ich hoffte, dass ihn sonst keiner gehört hatte. Etwas unbeholfen stolperte ich vom Wagen.
Quintus Tiberianus Cato
Die Damen waren im Atrium bei meinem Domine und ich eilte zum Seiteneingang, wo ich auch Titus vorfand, der mir kurz davon berichtete, welche der Zimmer für die Herrschaften hergerichtet worden waren.
Als ich dann Titus mit einem nicken entliess, war der riessige Mann sichtlich erleichtert, musste er sich doch jetzt um nichts mehr kümmern.

Ich machte mich daran, die Aufgaben zu verteilen.

"Lana, Aesara, sorgt dafür das das Gepäck in die Zimmer euer Herrschaften kommt, sie werden sich sicher bald zurück ziehen wollen. Domina Albina hat die erste der drei mittleren Zimmerfluchten, Domina Minervia die mittlere."


Natürlich mussten die beiden nicht alleine alles tragen, es gab genug andere Sklaven, die mit tragen würden.

"Ikarus, du sorgst dafür, das die persönlichen Sachen des Domine in seine Zimmer kommen, er hat das direkt neben dem Vestibulum. Und Timon, schaff die Kisten mit Dokumenten ins Tablinium, danach stell sicher, das das Bad gut geheizt ist."

Timon hatte ich so die eher ungeliebte Aufgabe des Heizens übetragen.

"Rahel, du kümmerst dich um die Culina und den restlichen Hausstand. Sorg bitte dafür, das wir nachher alle auch was zu essen haben. Ich stell sicher, das wir alle auch einen Platz um schlafen haben."
Timon
"Ich glaub es hackt", leise grummelte Timon vor sich hin. Er durfte mal wieder die Schweißarbeit erledigen. Er stieß noch einen kurzen Seufzer aus und begann dann damit die erste der prall gefüllten Kisten mit langweiligen Schriftrollen auf sich zu nehmen. Timon konnte nicht lesen, und so konnte er mit dem, was er da gerade schleppte garnichts anfangen. Jetzt galt es noch das Tablinum zu finden. Er nahm an, dass es wie überall in römischen Häusern war, also schlug er ersteinmal die entsprechende Richtung ein. Er versuchte dabei ein paar Blicke auf die Casa zu erhaschen, aber die große Kiste, die er trug, versperrte ihm größtenteils das Blickfeld.
Ikarus
Zitat:
Original von Cato
"Ikarus, du sorgst dafür, das die persönlichen Sachen des Domine in seine Zimmer kommen, er hat das direkt neben dem Vestibulum."


"Ja ne, is klar! Die persönlichen Sachen... gerade weil das so wenige sind.", murmelte ich leise. Ich ärgerte mich dabei ein wenig. So toll war die Legio auch nicht, wie ich sie mir vorgestellt hatte. Aber ich wollte mich ja nicht dem Leibsklaven des Herren zu widersetzen und so setze ich mich eben in Bewegung. Die Sachen waren gar nicht mal so blöd verpackt, immerhin konnte man sie gut tragen. Aber das letzte was ich getragen hatte war ein bischen Wein und dann halt noch die kleineren Sachen. Hoffentlich konnte ich das jetzt noch gerade so wuchten. Wenigstens war die Reise gar nicht mal so unangenehm. Ich nahm die erste Kiste der persönlichen Sachen und rechntete mit einem Schweren Gewicht. Zu meinem Erschrecken war sie aber doch viel leichter. Das Gefühl war ungefähr so, wie wenn man denkt, dass in dem Becher noch viel Wein ist, es aber doch nicht ist. Ich hasste dieses Gefühl und wollte mich an den Armen kratzen, aber meine Sklavenehrgeiz zog mich ins Innere.