[EG] Hortus

Gaius Prudentius Commodus
Hortus

Der Garten



Der Garten der Casa befindet sich an der Rückseite
des Hauses und erstreckt sich etwa über ein Drittel
der Hausbreite. Er ist umgeben von einer halbhohen
Mauer und besteht zum grössten Teil aus einer Wiesenfläche
die von mehreren Blumenbeeten eingerahmt und von
einem Kiesweg umlaufen wird.

Zugänge gibt es vom Tablinum, vom Triclinium und vom
Adedis aus.
Gaius Prudentius Commodus
Commodus spazierte auf dem Kiesweg um den Rasen herum und hörte einem Sklaven zu, der ihm einen griechischen Text vorlas. Als er gerade am Tablinum vorbei kam, trat Schraubzieris in seinen Weg und meldete die Anwesenheit seiner Vilica an der Porta. Commodus trug ihm auf, sie zu ihm zu bringen und als der Ianitor davon eilte, schritt Commodus weiter den Weg ab.




Schraubzieris führte die junge Decima in den Hortus, als Commodus gerade auf der gegenüberliegenden Seite lang ging.
Decima Pulchra
"Salve Senator, ich komme in einer eher unangenehmen Angelegenheit zu ihnen."

sagte Pulchra nachdem sie zu dem Senator hinübergegangen war. Der Kater der schon bei ihrem letzten Besuch da gewesen ist streichte wieder um ihre Beine.
Gaius Prudentius Commodus
Commodus schaute seine junge Vilica an. "Salve Decima Pulchra. Eine unangenehme Angelegenheit? Ich hoffe es gibt keine Toten?" fragte er und gab dem Sklaven mit einem Wink zu verstehen sich zurückzuziehen.
Decima Pulchra
"Nun nein, zumindest hoffe ich das."

sagte Pulchra und musste etwas schmunzeln.

"Ich komme um meine Stelle als Villica aufzugeben und zurück zur Casa hier in Rom zu ziehen. Ich habe die Familie schon vor meiner Ankunft lange nicht gesehen und ich möchte jetzt einfach wieder bei der Familie sein. Gerade jetzt da die Casa langsam wieder voll wird."

Pulchra verlagerte ihr Gewicht von einem Bein aufs andere
Gaius Prudentius Commodus
Commodus hörte ihr aufmerksam zu und schaute sie dann etwas verwirrt an.

"Du bist dir darüber im Klaren, dass wir einen Vertrag haben? Und das darin eine Kündigungsfrist enthalten ist?" fragte er.
Decima Pulchra
"Ja ich weiß und wenn du darauf bestehst, werde ich mich auch ohne Beschwerden daran halten, aber dennoch bitte ich darum das ic hgleich zurück in die Casa darf."

Pulchra sah ihn mit ihren Rehaugen an - auf dem Markt konnte sie so die Preise immer um ein deutliches drücken - mal schaun wie hier der Erfolg war
Gaius Prudentius Commodus
Commodus, definitiv um auf Rehaugen (die nicht zu seiner Familie gehörten) reinzufallen, schaute sie mit hartem Blick an.

"Du hast Glück, dass ich manches Mitglied der Gens Decima als Freunde ansehe." sagte er mit emotionsloser Stimme. "Daher werde ich nicht auf die wortgetreue Einhaltung unseres Vertrages pochen und dich vorzeitig aus dem Dienst entlassen."
Decima Pulchra
puh - also doch keine Leichen dache sich Pulchra

"Ich danke euch Senator, ich möchte euch nicht länger stören. Es sei denn ihr habt noch etwas."

Sim-Off: definitiv ... ? fehlt da was?
Gaius Prudentius Commodus
"Nein, ich habe nichts." Er winkte den Sklaven, der ihm zuvor noch vorgelesen hatte, hinzu.

"Er wird dich zur Tür geleiten. Vale Decima Pulchra." sagte Commodus und war schon wieder dabei seinen Weg erneut aufzunehmen.

Sim-Off: Was soll fehlen?
Decima Pulchra
"Vale, Consul"

sagte Pulchra und folgte dem Sklaven nach draußen
Gaius Prudentius Commodus
Commodus war an diesem Tag erneut im Hortus anzutreffen, wo er, begleitet von einem Scriba, auf dem Kiesweg um die Wiese marschierte. Der Scriba, obwohl noch recht jung, hatte Probleme mit dem alternden Senator Schritt zu halten und mühte sich ab nebenbei noch aus Platons Politeia vorzulesen.
Mhorbaine
Mhorbaine kam, mit Schraubzieris an seiner Seite, in den Hortus. Sie warteten an der Tür, die vom Tablinum hinaus führten und als der Hausherr an ihnen vorbeikam, begannen die beiden hinter ihm herzumaschieren.

"Herr, Schraubzieris sagte mir, dass an der Tür zwei geisteskranke Personen nach dir fragten. Einer von ihnen, offenbar ein Sklave, sprach mit der Tür und stellte seine Begleitung als Decima Valeria vor. Scheinbar geht es um ein geschäftliches Thema. Soll ich die beiden wegschicken?"
Gaius Prudentius Commodus
Commodus, der weitergegangen war, als sich die beiden Sklaven angeschlossen hatten, blieb plötzlich stehen, als Mhorbaine seinen Bericht ablieferte.

"Zwei Geisteskranke sagst du? Und eine davon wurde als Decima Valeria vorgestellt?" fragte er nach. "Ich kenne eine Decima Valeria, aber die müsste doch eigentlich in Germania sein, schliesslich ist sie dort doch als Sacerdos tätig."

Er ging einige Schritte weiter. "Führ sie hierher und behalte sie im Auge." sagte er und setzte seine Runde fort, der Scriba hinter ihm begann wieder vorzulesen.
Mhorbaine
Mhorbaine nickte. "Jawohl, Herr." sagte er und entfernte sich gemeinsam mit Schraubzieris um wieder zur Porta zu gehen.
Decima Valeria
Valeria, gefolgt von dem schlaksig wirkenden Bo(h)nus großes Grinsen , betrat hinter Mhorbaine den Garten. Sie steuerte auch sogleich auf Commodus zu, den sie bereits in Germanien kennengelernt hatte. "Salve Prudentius Commodus, schön dich wiederzusehen. Und meine besten Glückwunsche zur Wahl. Consul - das ist schon etwas!" begrüßte sie ihn.
Mhorbaine
Mhorbaine, der die Decima und ihren suspekten Sklaven in den Hortus geleitet hatte, postierte sich an der Tür des Tablinums und beobachtete recht offensichtlich die beiden Personen.
Gaius Prudentius Commodus
Commodus hielt in seinem Marsch nicht inne, liess jedoch den Scriba in seinem Vortrag stoppen. Während er langsam weiter marschierte, erwiderte er: "Salve Decima Valeria, auch ich freue mich dich wiederzusehen. Ich wusste nicht, dass du Germania verlassen hast." Er betrachtete sie kurz. "Ich danke dir für deine Glückwünsche. Doch sag, was kann ich für dich tun?"
Ein wenig argwöhnisch betrachtete er den Sklaven, der ihm von seinem Iantior als scheinbar geisteskrank beschrieben worden war.
Decima Valeria
Valeria fühlte sich unwohl. Sie kam sich bewacht vor - als ob es hierfür einen Grund gegeben hätte! Vermutlich lag es daran, dass er nun Consul war. Entweder, man legte da besonderen Augenmerk auf Sicherheit, oder aber die ganze Sache war ihm zu Kopfe gestiegen.

"Nicht mehr, ich folgte meinem Onkel, Decimus Meridius, nach Rom und werde in kürze hier meinen Dienst an den Göttern weiter verrichten", erklärte sie und ging neben Commodus her. "Nun, wie du vielleicht bereits von deinem Ianitor erfahren hast, geht es um etwas geschäftliches. Mein Schäfer berichtete mir, dass in letzter Zeit die Wolllieferungen nicht mehr ihren Bestimmungsort finden würden. Spriich, er bleibt auf seinen Waren sitzen", sagte sie und musterte Commodus. Scheinbar war jene Vereinbarung, die sie damals in Germanien getroffen hatten, schon seit längerem hinfällig.

"Des weiterin hörte ich vom Bau des Ulpianums, und dass hierfür noch fleißige Arbeiter gesucht werden. Nun, zufälligerweise kann ich dir die Arbeit meines Mosaikenlegers anbieten...."

Sim-Off: ...und zwar inklusive Aussimmen des Baus smile
Gaius Prudentius Commodus
"Ja, mir wurde etwas entsprechendes angekündigt." bestätigte er und hielt sein Tempo bei, schliesslich musste er das von seinem Medicus geforderte Pensum einhalten.

"Dein Schäfer bleibt auf seinen Waren sitzen? Ich nehme an, du spielst damit auf unsere Vereinbarung an? Falls dem so ist, muss ich sagen, dass es auf meinem Landgut in Germania zu personellen Engpässen kam. Daher kann es durchaus sein, dass da etwas untergegangen ist." sagte er.

Auf das Ulpianum kam er noch nicht zu sprechen.