Manius Tiberius Durus
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SEPULCHRUM TIBERIUM
An der Via Latina steht das Familiengrab der Gens Tiberia. Im Zentrum einer kleinen Grünfläche erhebt sich ein massiger Bau, der von einem Säulengang umgeben ist.
Ein das Grabmal umgebendes Relief stellt berühmte Tiberier, die Schutzgötter der Familie - Minerva und Tiberinus - dar und über dem Portal ist der Wahlspruch der Familie.
Am weitesten entfernt von dem Gemäuer befindet sich außerdem ein eingemauerter Bereich, in dem zu Bestattungen der Scheiterhaufen aufgetürmt wird. |
Jakobus
Nach einer ganzen Zeit erreichte der Leichenzug der Tiberia Claudia das imposante Mausoleum der Gens Tiberia. In dem kleinen Hof hatte man bereits einen riesigen Scheiterhaufen aufgetürmt, der von schwarzen Blättern bedeckt war. Hier würde Quintus Tiberius Vitamalacus, der Bruder der Verstorbenen, nun die Aufgabe haben, den Leichnam seiner Schwester den Flammen zu übergeben.
Für dieses Spektakel nahmen die Maiores - beziehungsweise ihre Vertreter mit den passenden Masken - auf ihren sellae curules Platz und ließen das feretrum passieren.
Die Klageweiber hingegen gaben noch einmal ihr Bestes, um den Tod Claudias auch dem letzten nahegehen zu lassen, doch Jakobus verspürte nicht einmal den Hauch von Trauer - er war viel zu viel damit beschäftigt, zu kontrollieren, ob die Sklaven, die Parfum, Schmuck und andere Gebrauchsgegenstände ins Feuer werfen sollten, richtig platziert waren.
Rediviva Minervina
Minervina empfand langsam ein unglaublich schlechtes Gefühl, welches sich ihrer bemächtigte. Sie könnte es kaum näher beschreiben, doch es war einfach schlecht. Ihr Bauch schmerzte wahnsinnig und lag ihre rechte Hand auf dem Herzen, so presste sie nun ihre linke gegen den Bauch. Die Ursache wusste sie leicht zu umschreiben, denn das Klagen der Klageweiber drückten sie unglaublich darnieder. Ihre Gedanken schwirrten wirr umher und sie konnte sie nicht mehr fassen. Sie sah nur verwischte, verschleierte Gesichter der Klageweiber, das Gesicht ihrer Tante und vermummte Gestalten vor ihrem Auge und diese Bilder flogen fortwährend durcheinander. Zugleich hörte sie nur Rufen ohne eine Reihenfolge, das Rauschen des Windes und ihr war, als hörte sie Schmerzschreie verschiedener Seelen. Und diese Tatsache ängstigte sie, denn sie glaubte sich allmählich verrückt oder verfolgt.
Ihre Trauergewandung war schwer, vor allem lastete diese auf ihrer Seele. Sie blickte hilfesuchend um sich. Doch sie fand keine Hilfe, sie sah niemanden. Selbstverständlich sah sie die Gestalten, aber sie konnte sie nicht richtig wahrnehmen. Dann wandte sie ihren Blick wieder dem Scheiterhaufen wo, wo die Flammen bald ihre liebste Tante aufzehren sollten.
Manius Tiberius Durus
Da die Parentalia angebrochen waren, hatte Durus alles vorbereiten lassen, um ein "Picknick" vor dem Mausoleum seiner Ahnen abzuhalten. Alle Tiberier, wie auch eine Handvoll Sklaven traten ihren Weg in Richtung Via Latina an.
Traditionell gingen die Tiberier jedoch zu Fuß den Weg zum Grabe, während die Speisen, Getränke und sonstigen Annehmlichkeiten von den Sklaven auf Wägen oder Ähnlichem vorausgetragen worden waren.
Crista
Crista hatte gemeinsam mit der Köchin des Hauses viele Gedanken gemacht und sich vorrangig um den Einkauf der benötigten Zutaten gekümmert. Heute war es soweit und die Leckereien wurden zum Ziel dem Mausoleum der Familie transportiert. Die Auswahl an Speisen wurde bei ihr daheim auf Festen angeboten. Insbesondere den MVLSVM, die Mostbrötchen und die Lukanischen Würstchen sollte auf diesem Fest mit kulinarischem Angebot nicht fehlen. Das Grab hatten sie zur Dekoration mit Veilchen und Girlanden geschmückt. Einfarbige Tücher und Kissen lagen vor dem Mausoleum auf dem Boden und sollten den Gästen als Sitzgelegenheit zum picknicken dienen. Crista war gespannt, was man dazu sagen würde, dass keine Klinen vorhanden waren und man daher mit Kissen vorlieb nehmen musste. Natürlich hätten sie auch Sitzbänke mitnehmen können aber das wäre viel zu viel Aufwand gewesen. Tücher und Kissen waren da viel praktischer und schneller ausgelegt. Gemeinsam mit anderen helfenden Sklaven richtete sie die Gerichte auf dem Buffett-Tisch an, zupfte die Falten aus den Decken und wartete auf die Tiberianer.
Getränke
MVLSVM -
Honigwein. Als Aperitiv.
Apfelsaft
Wasser
CONDITVUM PARADOXUM -
Erstaunlicher Gewürzwein: Kräftiger Wein, der zur Hauptspeise gereicht werden kann
Vorspeisen
MORETVM -
Käse auf einer Mostbrötchenhälfte
Der mit wenig gepfefferten Essig und mit Öl übergossene Käse besteht aus folgenden Gewürzen
- Bohnenkraut, Minze, Raute, Koriander, Sellerie, Schnittlauch
- grüne Zwiebel, Lattichblätter, Raukenblätter, frischen Thymian oder
- Katzenminze, Flohkraut
In kleinen Schälchen liegen bereit zerstampfte Walnußkerne, angeröstete Sesamkörner, zerriebene Pinienkerne, geröstete Haselnüsse ohne Haut und geschälte Mandelkerne. Die gebackenen Mostbrötchen mit Weizenmehl, Most, Anis, Kreuzkümmel, Fett und Käse liegen direkt neben dem Käse.
Hauptspeisen
LVCANICAE -
Lukanisches Würstchen mit zerriebenen Pfeffer, Kümmel, Bohnenkraut, Raute, Petersilie, Gewürze, Lorbeeren und LIQVAMEN sowie gut zerstampftes (Hack-)Fleisch Dazu ganze Pfefferkörner, reichlich Fett und Nußkernen (z. B. Pinienkerne). Die zubereitete Masse in eine sehr dünn ausgezogene Wursthaut füllen und zum Räuchern aufhängen. Anmerkung: Räuchert man die Lukanischen Würste nur leicht, eignen sie sich ausgezeichnet als Bratwürste. Die Verwendung als Grillwurst schlägt Apicius in einem anderen Rezept (V, 3, 2) selbst vor. In einem weiteren Rezept von Apicius (II, 5, 1)wird zwar empfohlen, gegrillte Würste mit Senf zu servieren. Bei den bereits kräftig gewürzten Lukanischen Würsten ist davon jedoch abzuraten.
Beilagen
FABACIAE VIRIDES -
Frische Bohnen mit LIQUAMEN, Öl, frischem Koriander, Kümmel und kleingehacktem Lauch gekocht und serviert.
Nachspeisen
GLOBVLI -
Kleine (Mohn)kugeln mit Käse und Weizengrütze vermengt, mit Honig bestrichen und zerriebenen Mohnkörnern bestreut.
Publius
Ander als die anderen Sklaven war Publius nicht mit den Wagen vorgefahren er war heute für die Sicherheit zuständig und ging in gebührendem Abstand hiter der Gruppe der Tiberier her. Immer wachsam auf alles und jedem an dem sie vorbei gingen.
Manius Tiberius Durus
Als die Tiberier am Grab angekommen waren, stellte Durus erfreut fest, dass die Sklaven alles sehr gut vorbereitet hatten. Er bot seinen Verwandten einen Platz auf der dicksten Decke auf dem Pflaster vor dem Grab an, er selbst nahm den Platz nahe dem Loch für die Trankopfer.
Es dauerte ein wenig, bis er sich auf der ungewohnt harten Unterlage bequem hingelegt hatte, dann jedoch stützte er sich auf ein Kissen und sah in die Runde, sein Blick blieb jedoch auf dem massigen Bau und dem Fresko mit seinen Ahnen haften.
"Da wären wir also."
Ihm zog bereits der Duft von lukanischen Würsten in die Nase...
Publius
Publius suchte sich einen Standort etwas Abseits der Gruppe um die Umgebung möglichst gut im Auge behalten zu können. Mögliche Störenfriede wollte er schnappen bevor sie in Sichtweite der Tiberier kamen
Tiberia Sabina
Auch Sabina war der Weg gelaufen. Im Gegensatz zu so manchem anderem machte ihr dies nichts aus. Sie war noch viel zu kurz in Rom um sich das laufen abgewöhnt zu haben. Sie suchte sich einen Platz und lies sich nieder, es war ungewohnt doch mal etwas anderes. Sie war gespannt was es bei dem Picknick so alles gab. Was sie roch lies ihr schon mal das Wasser im Mund zusammen laufen.
Manius Tiberius Durus
Durus sah zu den Sklaven. Es war Zeit aufzutragen. Zwar würde vor dem Essen ein besonders großes Trankopfer stattfinden, doch würde der Hauptteil der Opferhandlung erst nach dem Essen folgen.
Wie gesagt - es roch jedenfalls bereits köstlich und alle Tiberier schienen sich bereits sehr auf das Essen zu freuen - die Toten wie die Lebendigen.
"Sabina, hast du die Vorbereitungen für die Feier beaufsichtigt?"
fragte er dann - er hatte sich jedenfalls nicht darum gekümmert!
Tiberia Sabina
Sabina hatte einen kleinen Korb neben sich stehen in dem sie Kränze, Salzkörner und auch Veilchenblüten hatte. Auf dem Weg zu den Gräbern hatte sie immer wieder kleine Opfer verteilt.
Sie lächelte ihn jetzt an, sie war zwar die jüngste des Haushaltes und war stolz darauf dass sie diese Aufgabe übernehmen durfte. „Ich hoffe es ist alles zu deiner Zufriedenheit. „
Manius Tiberius Durus
"Oh, durchaus, durchaus! Aber opfern wir nun zuerst einmal."
meinte Durus und ließ sich einen Becher Wein reichen. Mit ausgestrecktem Arm hielt er ihn dann in die Höhe und begann dann ein kurzes Gebet.
"O divi parentes! An diesem Tage opfern wir Euch, wie wir es immer getan haben. Segnet uns und die unseren auch das kommende Jahr und teilt nun unsere Tischgemeinschaft!"
Dann goss er den Wein vorsichtig in die Öffnung, die durch einen Kanal ins Innere des Mausoleums führte, sodass die Toten in ihrem Heim etwas von diesem köstlichen Wein hatten.
Nachdem das Ritual vollzogen war, sah er zu den Sklaven. Er hatte das Opfer möglichst rasch hinter sich bringen wollen, denn er hatte großen Hunger - gestern Abend war ihm noch ein wichtiger Fall hereingeschneit, daher hatte er die Cena ausfallen lassen.
"Beginnen wir!"
Crista
Da kamen sie. Stillschweigend beobachtete Crista alles und reichte jedem Verwandten einen edlen Becher der mit Wein gefüllt war. Noch sagten die Gäste nichts über die ungewohnte Sitz- und Liegeunterlagen. Unter den übrigen entdeckte Crista den Herrn des Hauses und Tiberia Sabina. War Tiberia Albina gar nicht mitgekommen. Das war echt schade, fand Crista. Sie mochte die junge Herrin. Und was würde nun passieren? Durus schien etwas vorzuhaben und führte es sogleich aus. Eine Opfergabe! Crista betete für sich und ihren verstorbenen Vater, schloß die Augen und wischte verstohlen eine Träne weg. Mit dem Öffnen der Augen und anhand Durus Worten erkannte sie, dass sie nun dran war. Tief atmete sie durch, schnappte sich den Korb mit den Mostbrötchen und verteilte diesen an Gäste und Hausangehörige. Andere Sklaven kümmerten sich um die Käsesorten oder um die Getränke oder um diejenigen, die schon nach der Hauptspeise samt Beilagen verlangten. "Mahlzeit.. Mahlzeit.. Mahlzeit.." murmelte sie leise, höflich wie immer.
Appius Tiberius Iuvenalis
Mit einer kleinen Verspätung erschien auch der Alte. Er hatte das Opfer gerade noch mitbekommen.
So nickte er den Anwesenden zu. Ach, da war ja auch seine Nichte, die Schwester von Antoninus und Lupus wenn auch aus zweiter Ehe...
Salve Miteinander!
Manius Tiberius Durus
Direkt nach dem Opfer entdeckte Durus Iuvenalis, was ihn mit Freude erfüllte: Er hatte befürchtet, der Alte hätte zu viel auf dem Palatin zu tun, um zur Familienfeier zu erscheinen. Doch offensichtlich waren die Ahnen ihm doch wichtiger als die Korrespondenz des Kaisers...oder besser gesagt, der Behörde, die den Kaiser vertrat.
"Ave, Appius! Leg dich zu uns! Wir haben gerade erst angefangen!"
Er bedeutete ihm, sich neben ihn zu legen und griff sich auf dem Rückweg der Hand gleich ein Mostbrötchen. Erfreut stellte er fest, dass sie mit Anis und Kümmel gewürzt waren - hervorragend! Und dazu der fein zubereitete Käse - ein Gedicht!
"Wie geht es dir? Ich nehme an, im Palast geht alles drunter und drüber?"
Tiberia Sabina
Sabina freute sich ihren Onkel zu sehne, lange war es her und sie hatte es bis jetzt nicht geschafft in zu besuchen. Sie nahm sich vor jetzt und hier ganz bestimmt einpaar Worte mit ihm zu wechseln, auch sollte sie Grüße ausrichten. Auch sie griff nach den Köstlichkeiten die man ihr anbot.
Kurz grüßte sie ihn aber nachdem er von Durus aufgefordert wurde bei ihm sich niederzulassen.
„Salve Onkel, ich freue mich dich bei guter Gesundheit zu sehen.“
Sie hörte dann zu was ihr Onkel und Durus sich über die zustände im Palast erzählen.
Crista
Der Hausherr und Tiberia Sabina blieben nicht sehr lange alleine. Iuvenalis stiess noch zu ihnen. Crista ergriff den Korb mit den Bötchen noch einmal und bot auch ihm ihr Angebot. Allerdings ohne ihn direkt anzusehen. "Salve, Herr, schöne parentalia wünsch ich euch." Die Begegnung im Stall war ihr noch gut im Gedächtnis. Der Mann hatte sich sehr drüber aufgeregt, wie falsch sie seinen Namen zuerst ausgesprochen hatte. Naja. Konnte doch mal passieren wenn man neu war, oder? Mit einem scheuen Lächeln zog sie sich zurück, bediente die übrigen Anwesenden, die noch ein Mostbrötchen haben wollten. Nach Reden war ihr irgendwie nicht gerade zumute. Cato hatte sie die letzten Tage nicht gesehen... vielleicht war das der Grund für ihr ruhiges Gemüt? Kam er noch und aß mit? Schliesslich war er der Verwalter der herrschaftlichen Ländereien, kümmerte sich um die Gutsbewohner und Sklaven. Crista spähte über ihre Schulter zum Friedhofseingang zurück, suchte sein Gesicht. Ihr Herr Lupus würde definitiv nicht kommen. Sie konnte nicht mehr sagen, ab wann sie ihn nicht mehr bedient hatte.
Tiberia Albina
Albina hatte sich am heutigen Tage ein wenig zurückgehalten. Schweigsam hatte sie die anderen den Hügel hinaufbegleitet und sich anschließend niedergelassen. Es war ein merkwürdiges Gefühl. Sie wahren hier um ihre verstorbenen Verwandten zu ehren, doch ein ganz bestimmter anderer Geist beherrschte Albinas Gedanken.
Und so gedankenverloren hatte sie die ersten Momente bei dem Picknick gelegen, bis sie ein paar "Salve" aus verschiedenen Mündern sie "aufweckten".
Sie blickte nach ob und erkannte Iuvenalis. Matt lächelte sie den Alten an.
"Salve Iuvenalis." Dann ließ sie ihren Blick über die schön bereiteten Speisen gleiten und entschied sich erst einmal für einen Becher Honigwein und ein Stück Brot mit Käse. Beim Essen lehnte sie sich zurück und folgte vorerst den Gesprächen der anderen.
Appius Tiberius Iuvenalis
Der Alte griff sich aus dem Korb welchen die Sklavín vor die Nase hielt auch sogleich etwas zum Kauen bevor er sich zu Durus begab und beachtete Crista nicht weiter. Sie war ja auch nur eine Sklavin wenn auch eine gutaussehende.
Danke ich kann nicht klagen. Wie ich erfreut feststellen kann, geht es dir auch recht gut.
Nun ja, es ist in der Tat nicht gerade einfach aber drunter und drüber geht es jetzt auch nicht gerade. Es ist ja im Grunde nichts anderes als wenn der Imperator quasi unterwegs wäre. Naja du weißt was ich sagen will. Was mir bzw. wer mir mehr Sorgen bereitet ist Antoninus. Kam er doch letzt in mein Officium, besoffen bis zum Abwinken und mit dem Praetorianern im Schlep. Aber das wäre nicht mal so schlimm, nein die Äußerung die er von sich gab hatte dem Fass den Boden ausgeschlagen... Nun sitzt er im Carcer...
Er schüttelte den Kopf dann hörte er ein zierliche Stimme, es war seine Nichte.
Ah salve Sabina. Mei bist du groß geworden. Eine wirkliche Dame! Und wie mir scheint erfreust du dich des Lebens.
Und da kam ein weiterer Lichtblick der Familie.
Grüß dich Albina. Lange nicht mehr gesehen...
Manius Tiberius Durus
Dass der Imperator wie auf Reisen war, ließ bei Durus ein Bild aufziehen, auf dem Iulianus mit einem blassen, finsteren Kerl nahmens Chairon in einem Boot saß und über den Styx segelte. Wahrscheinlich würde er nicht nur zahlen, sondern auch noch Trinkgeld geben!
Dann Antoninus...das Gerücht bestätigte sich also: Er war zurück. Und hatte sich bei der Gelegenheit gleich sturzbesoffen in den Palast geschmuggelt - wahrscheinlich hatte er die Wache mit seinen seltsamen Kampfkünsten besiegt.
"Was hat er denn gesagt?"
fragte Durus beiläufig. Da Albina bereits den ganzen Weg dabeigewesen war, musste er sie nicht grüßen