[UG] Lagerkeller

Mhorbaine
Lagerkeller

Der Weinkeller und das
Bierlager



Die beiden Lagerkeller des Hauses
befinden sich im Untergeschoss des Hauses.
Zu erreichen sind die Lagerräume über die
Treppe, die vom Hof hinunter in das Unter-
geschoss führt. Direkt gegenüber der Treppe
ist eine Tür, die in einen Korridor führt. Dieser
führt zu den beiden Lagerräumen.
Der erste Raum dient als Weinkeller. Hier werden
die, teilweise recht teuren, Weine die der Haus-
herr aus dem ganzen Reich liefern lässt.
Im zweiten Raum lagern grosse Fässer mit
verschiedenen Bieren aus der Familienbrauerei
in Germania.
Celeste
Es war ein wirklich ungewöhnlicher Ort zum Treffen und Celeste bekam es wirklich etwas mit der Angst zu tun als sie hier hinunter geführt wurde. Ein Keller verhieß nie etwas Gutes und selbst wenn sie meinte ihn recht gut einschätzen zu können so vergaß sie aber nie ein wenig Unberechenbarkeit in sein Profil einzubauen und dies schien hierzu zugehören. Also wartete sie hier und machte sich ihre Gedanken und auch Sorgen....
Tiberius Prudentius Balbus
Celeste hatte einige Minuten lang Gelegenheit sich im Keller umzusehen, als Balbus, in Begleitung der zwei Equites aus Germania, den Keller betrat. Die Tür wurde hinter ihm geschlossen und mit versteinertem Blick ging er auf sie zu.

"Wo ist sie?" fragte er, als er nur noch wenige Schritte vor ihr stand.
Celeste
So hatte sie ganz sicher nicht erwartet, dass das Gespräch mit ihm ablief. Es waren mindestens zwei Männer zu viel anwesend und sie machten ihr angst. Eigentlich machte ihr alles hier Angst, aber sie versuchte sich diese nicht anmerken zu lassen...Zumindest so gut es ging nicht.
"Wen meinst du? Wer ist sie?"
Eine dunkle Ahnung beschlich sie, aber es war eben nur eine Anhung und kein Wissen. Er konnte sich zwar so vor ihr aufbauen...aber sie würde seine Frage sicher nicht besser verstehen dadurch....
Tiberius Prudentius Balbus
"Halt mich nicht für blöd." blaffte er sie an. "Du weisst genau wen ich meine."
Er musste damit kämpfen sie nicht zu Boden zu schlagen.
"Wo ist deine Schwester?"
Celeste
Was auch immer das jetzt sollte....er hatte viel ihres Vertrauens verloren. Diese Art mit ihr umzugehen, hatte sie ihrer Meinung nach nicht verdient und so schaltete sie jetzt auf stur.
"Sie ist nicht hier. Sie ist auch nicht in Rom. Sie hält sich ab jetzt an ihre Verbannung aus der Stadt und wird diese nicht mehr betreten."
Ihre Augen sahen ihn trotzig an. Das würde sie sich nicht so bieten lassen....
Tiberius Prudentius Balbus
"Wenn das so ist, dann frage ich dich, wieso mein Vater nicht mehr unter den Lebenden weilt." sagte er zornig. "Und vor allem, warum die Beschreibung der Täterin auf deine Schwester zutrifft?"
Celeste
Natürlich hatte auch Celeste davon gehört, aber dass man auf ihre Schwester kommen würde. Damit hatte sie nicht gerechnet.
"Luciana war dies nicht. Ich habe selbst gesehen wie sie diese Provinz mit einem Schiff verlassen hat und dies war lange vor den Vorkommnissen."
Die kleine Peregrina verlor im Moment ihre Angst vor diesem Mann und richtete sich so gut es ging auf. Dies war unfassbar. Die ganze Stadt musste verrückt geworden sein und dieser Mann in Germania auch. Sie verstand, dass er die Mörderin suchte, aber ihre Schwester war dies nicht. Dafür hatte sie gesorgt.
Tiberius Prudentius Balbus
"Wohin fuhr das Schiff?" fragte er. Er war sich sicher, dass sie ihm die Wahrheit sagte, denn im Normalfall tat sie das. Aber andererseits war es schön eine greifbare Verdächtige zu haben.
Celeste
"Es ist nach Hispania gesegelt und sie konnte nicht von Bord. Also schlage dir sie ja aus dem Kopf. Sie war es nicht. Ich habe alles getan um dies zu verhindern was du ihr unterstellst."
Sie erinnerte sich an ihre Reise nach Mantua und dem dort Geschehenen an den Abschied von ihrer Schwester und ihrer eigenen Rückkehr nach Roma.
Tiberius Prudentius Balbus
"Also gut." sagte er und trat einige Schritte zurück. "Ich glaube dir, schliesslich konnte ich das bisher immer tun." Er schüttelte leicht den Kopf.
"Ich sollte dich um Verzeihung bitten. Aber du musst mich auch verstehen. Immerhin hat sie genau damit gedroht."
Celeste
Immer noch war ein Funkeln in den Augen der jungen Frau zu sehen. Ein stückweit konnte sie ihn wirklich verstehen, sie aber so zu bedrängen war alles andere als gut gewesen. Doch würde sie es ihm sicher nicht sagen. Jedenfalls nicht wirklich.
"Es gibt nichts zu entschuldigen. Du wirst sicher deine Gründe für haben. Darf ich nun gehen oder gibt es noch mehr anzusprechen."
Ihre Stimme war recht neutral gewesen und es gab für sie auch nichts mehr zu sagen.
Tiberius Prudentius Balbus
Er nickte. "Du darfst gehen." sagte er. Er blickte zum Boden und hoffte, dass sie ihn wirklich verstand.
Celeste
"Danke."
Daraufhin wand sich Celeste ab und verließ den dunklen Raum sowie dieses Anwesen. Sie wusste nicht ob sie noch einmal auf die Anzeige reagieren würde. Er hatte ihr Vertrauen misbraucht und daran konnte sie ewig tragen.
Tiberius Prudentius Balbus
Balbus blieb noch eine Weile in dem dunklen Keller. Hätte er einen Knüppel gehabt, so hätte er sicherlich einige der Weinamphoren zerschlagen. Zum Glück hatte er keinen.
Stattdessen entschied er sich dafür, einen guten Wein zu suchen und sich zu betrinken. So ging er an dem grossen Regal vorbei und zog dann einen der Weine heraus und machte sich mit diesem auf den Weg nach oben.