Atrium | Severa, Raeticus

Gaius Iulius Raeticus


Der griechische Sklave brachte die Frau des Senators Decimus Meridius ins Atrium des Hauses und ging dann auf die Suche des Raeticus, den er auch kurz darauf fand und ihn über die Ankunft der Iulia Severa informierte.
Iulia Severa
Iulia sah sich während sie auf Raeticus wartete, ließ Iulia ihren Blick ein wenig durchs Atrium schweifen, schließlich war sie noch nie hier gewesen. Warum Raeticus wohl nach Rom gekommen war? Die Familie konnte es ja anscheinend nicht sein...
Gaius Iulius Raeticus
Der Soldat ließ die Dame nicht lange warten und betrat kurze Zeit später das atrium, natürlich nicht in Uniform. Er trug eine einfache Tunika.

"Salve Iulia Severa endlich sieht man sich wieder."

Natürlich entging dem Iulier nicht, dass seine Verwandte schwanger war und sofort bot er ihr einen Platz an.

"Oh du hast ja jemand mitgebracht." Augenzwinkern "Wann wird das Kind denn erwartet?"
Iulia Severa
"Salve Raeticus"

begrüßte Iulia ihren Großonkel. An die Fürsorglichkeit ihr gegenüber gewöhnte sie sich langsam und so hatte sie kein Problem damit den ihr angebotenen Platz anzunehmen.

"Ja zur Zeit sind wir unzertrennlichAugenzwinkern und ich hoffe das bleibt auch noch eine Weile so. In drei bis vier Monaten dürfte es soweit sein."

Natürlich war Raeticus sofort aufgefallen, dass sie schwanger war. Auch wenn er sich als Arzt im Dienst der Legion sicher häufiger mit Knochbrüchen, Schnittverletzungen etc. zu tun gehabt hatte, aber inzwischen sah es ohnehin jeder.

"Wie kommt es das du jetzt in Rom bist?"
Gaius Iulius Raeticus
Doch bevor er ihre Neugier befriedigte, wollte er sich noch schnell vergewissern, dass es seiner Verwandten an nichts fehlte.

"Möchtest du was? Wein? Oliven? Wir haben alles mögliche, du brauchst es nur zu sagen."

Als Arzt wusste er nämlich nur zu gut wie hungrig Frauen während einer Schwangerschaft sein konnten.
Iulia Severa
"Danke du bist wirklich sehr aufmerksam."

Auch wenn Iulia gerade nicht von einer Heißhungerattacke heimgesucht wurde, so hatte sie trotzdem ein wenig Appetit.

"Ein paar Oliven und vielleicht etwas Brot wären gut."

Anscheinend war man in der hiesigen Casa immer noch auf Gäste vorbereitet.
Gaius Iulius Raeticus
Er nahm ihr kleines Händchen, streichelte es sanft und erkundigte sich nach ihrem Befinden.

"Wie geht es dir Severa? Was mich nach Rom führt? Ich habe Versetzung beantragt und diene nun bei der Cohortes Urbanae als Centurio. Ich dachte hier mehr Verwandtschaft zu erblicken, aber anscheinend sind sie alle unterwegs."