[Officium] Curator Rei Publicae

Publius Helvetius Gracchus
Gracchus nickte.

"Natürlich habe ich etwas gelernt. Wie man sich in Aegypten zum Beispiel Wasser aus dem Nil beschafft. Das machen die in Aegypten wirklich hervorragend. Auch hier in Italia müssen die besten Techniken vorhanden sein, denn besseres Wasser bedeutet bessere Lebensqualität. Ich denke Rom müsste die beste Lebensqualität anbieten können" sagte er zu Detritus.
Lucius Octavius Detritus
Nach dem Motto: Stell keine Fragen und du bekommst keine Lügen erzählt, ließ er es bleiben und begnügte sich mit der Antwort des Helvetius. Er widmete sich da lieber seinem Wein und erleuchtete so nebenbei den neuen aquarius mit einem Spruch.

"Trink Wein im Winter gegen Kälte und im Sommer gegen Hitze...und runter damit." dann trank er einen Schluck.
Publius Helvetius Gracchus
Gracchus lächelte.

"Das ist wohl war" sagte er und trank einen Schluck.
Lucius Octavius Detritus
Detritus trank den übrigen Wein aus, legte den Becher bei Seite, streckte sich und gähnte. Nun schien er etwas schläfrig zu sein, höchste Zeit das Bettchen aufzusuchen und mal so richtig auszuschlafen.

"Entschuldige mein Gähnen, doch es wird nun allmählich Zeit für mich zu gehen, wir können ja morgen weitermachen und über alles in Ruhe plaudern, doch heute bin ich dazu nicht mehr fähig."

Er tat natürlich so als würden im gleich die Augen zufallen, denn er wusste ja nicht ob der Helvetius noch mehr erzählen wollte oder auch nach Hause gehen wollte.
Publius Helvetius Gracchus
Gracchus trank auch den Wein zu Ende.

"Ich muss dann wohl auch gehen. Achja und was ich dich noch fragen wollte......kriege ich ein Officium oder nicht?"
Lucius Octavius Detritus
"Dir wird eine Amtsstube zugeteilt ja, aber wenn und welchen Raum du beziehen wirst, weiß ich leider noch nicht, denn es arbeiten immer noch Handwerker im Gebäude." Während er sprach suchte er schon mal den Schlüssel, um sein Büro zu verriegeln.

"Man sieht sich dann morgen."
Publius Helvetius Gracchus
"Danke und auf wiedersehen!" waren Gracchus letzten Worte zu Detritus bevor er den Raum verlassen hatte.
Lucius Octavius Detritus
Einer der wenigen scriba, die zur Zeit beschäftigt waren, brachte dem Curator Rei Publicae einen Brief aus Ostia und zwar vom magistratus der Stadt.

Der Senator bedankte sich beim Schreiber und öffnete schnell den Brief, denn vielleicht ging's dabei ja um den Tempelbau, doch leider hatte er sich da geirrt, denn anscheinend plante der Aelius eine lex für die Stadt Ostia. Ach ja er hatte den Aelius dazu ja die Erlaubnis erteilt, doch die Überprüfung dieser lex würde wohl Monate dauern.
Silenos Lakedaimonios
Einige Zeit nach seiner Kündigung beim Cursus Publicus von Aegyptus zog es der Peregrinus vor erneut nach Italia zu reisen, um sich dort eine neue und vielleicht bessere Arbeitsstelle zu beschaffen. In Rom wurde er dann fündig, hatte man ihm doch erzählt der Curator Rei Publicae würde einen neuen Scriba suchen. Silenos betrat die ehrwürdigen Räumlichkeiten der Verwaltung Italias und meldete sich beim Türvorsteher an.

"Chaire...ähm...Salve, ich möchte den Curator sprechen."
Lucius Octavius Detritus
Der Curator, der den Besucher von seinem Büro aus sah, gab den Befehl den Mann durchzulassen. Nun stand er auf, begrüßte den unbekannten Mann und bot ihm eine Sitzmöglichkeit an.

"Salve was kann ich für dich tun? Bitte nimm Platz."
Silenos Lakedaimonios
Der Peregrinus betrat die Amtsstube des Curators, begrüßte den Senator mit einem leicht ägyptischen Akzent, den er immer noch nicht losgeworden war und nahm dankend Platz.

"Salve Curator, nun ich möchte mich für irgendeine Stelle bewerben, insbesondere hörte ich du würdest einen scriba suchen."
Lucius Octavius Detritus
"Ich verstehe, wie ist dein Name?" Das curriculum vitae des Peregrinus interessierte den Curator natürlich jetzt umso mehr, deshalb fragte er ihn nun nach seinen bisherigen Arbeitserfahrungen. "Wo hast du bis jetzt gearbeitet?"
Silenos Lakedaimonios
"Silenos und ich war bis vor Kurzem tabellarius dispositus beim cursus publicus aegypti." Erwartungsvoll sah der Peregrinus nun den Senator an, denn mehr hatte er leider nicht zu berichten, vielleicht würde der Octavier ihn nun ohne lange nachzufragen als scriba einstellen, zumindest so erhoffte es sich der Peregrinus.
Lucius Octavius Detritus
"Hast du vielleicht einen Kurs belegt, beziehungsweise sind dir unsere Sitten und Gebräuche bekannt?" Der Octavier überlegte gerade wo er diesen Mann beschäftigen konnte, denn einen agrimensor hatte er auch noch keinen gefunden, doch anfangs wollte er ihn trotzdem noch als scriba einstellen, später konnte man den Mann ja immer noch befördern.
Silenos Lakedaimonios
"Gewiss, außerdem hatte ich in Aegyptus Zeit den Cursus Res Vulgares zu absolvieren."
Lucius Octavius Detritus
"Gut, du hast mich überzeugt, ich stelle dich ein." Doch es gab da noch was zu besprechen und zwar der Lohn. "Wie viel hast du denn beim Cursus Publicus verdient?"
Silenos Lakedaimonios
"Ich danke dir für dein Vertrauen, ich werde versuchen dich nicht zu enttäuschen. Beim Cursus Publicus bekam ich zwanzig Sesterzen pro Woche." antwortete der neue scriba personalis dem Senator.
Lucius Octavius Detritus
"Ich weiß momentan nicht wie viel Geld du bekommen wirst, ich werde es in diesen Tagen entscheiden und in der Zwischenzeit könntest du schon mal anfangen einige Aufgaben zu erledigen." Dabei schwebten ihm einige Dinge vor, die er aber erst später mit dem neuen scriba personalis besprechen wollte.
Silenos Lakedaimonios
"Was für Aufgaben?"

Das mit der Bezahlung schien der Peregrinus einfach so hinzunehmen, anscheinend wollte er tatsächlich sofort mit der Arbeit beginnen. Wegen dem Lohn musste er sich sowieso keine Sorgen machen, denn ein römischen Senator wie Detritus es war hielt bestimmt sein Wort.
Lucius Octavius Detritus
"Zum Beispiel ein Projekt beenden oder eine gewisse römische Frau nach Brundisium bringen."

Er dachte kurz nach, ja momentan war das eigentlich alles wobei er die zweite Aufgabe schon seinem treuen Sklaven Sméagol übertragen hatte, doch auch wenn dieser trau war, war er leider nicht zuverlässig, ergo musste sich wohl jemand anders darum kümmern.

"Doch lass uns zuerst etwas trinken, reden können wir ja später immer noch darüber. Hinter dir befindet sich der Wein bitte sei so gut und fülle zwei Becher."