[ATRIUM VESTAE] Testamententgegennahme

Aquilia Flavia Agrippina
In diesem Bereich des Atrium Vestae werden Testamente zur Aufbewahrung entgegengenommen.
Lucius Aurelius Commodus
Commodus erreicht den Tempel und übergibt eine verschlossene Papyrusrolle. Nachdem alle Formalitäten geklärt waren, ging er.

   

Testament des Lucius Aurelius Commodus

Ich falle meines Dahinscheidens vermachte ich meine Yacht die Helios und meinen gesamten restlichen Besitz Rediviva Helena.

Gez. Lucius Aurelius Commodus

Galeo Claudius Myrtilus
Es war Abend, als Zahir, der Leibsklave des Claudius Myrtilus, ein Testament hier vorbei brachte. Er gab es einer der zuständigen Vestalinnen, verabschiedete sich höflich und machte sich wieder auf den Rückweg.

   

Testament des
Galeo Claudius Myrtilus,
Sohn des Tiberius Claudius Verborum und der Claudia Marcella



Sollten dereinst die Götter mich heimrufen, vermache ich meinen sämtlichen weltlichen Besitz vollumfänglich meiner leiblichen Tochter Claudia Callista, die ich hiermit aus der Vormundschaft entlasse. Von nun an möge sie frei in ihrer Entscheidung sein.

Wisse, mein Kind, dass das Herz eines Vaters selbst bei größter Enttäuschung und schlimmstem Kummer stets sich der Treue und Liebe seiner Kinder bewusst ist. Achte auf deinen Bruder, columbula mea, und trage artig zum Glanze der Familie bei.

Ich verzeihe dir.

Verfügt im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte und unterschrieben mit eigener Hand,


Maximus Decimus Meridius
Es war am Vorabend der Abreise in den Osten. Der Senator hatte die Planungen abgeschlossen, welche dahin gehen sollten, den verschollenen Cousin Decimus Livianus im Osten zu finden und wenn möglich zurückzubringen. Niemand wusste, wie lange dieses Unterfangen dauern würde. Niemand wusste, ob es gelingen würde. Und niemand wusste, ob die Beteiligten von ihrer langen und gefährlichen Reise zurückkehren würden. Meridius war kein Pessimist, sondern Realist. Und er wusste um die Gefahren des Unternehmens. Folglich ließ er durch seinen Privatsekretär sein Testament an die Vestalinnen überreichen. Sicher war sicher.

   

Testament des
Maximus Decimus Meridius
Senator der Stadt Rom


Hiermit verfüge ich, Maximus Decimus Meridius, Sohn des Livius Decimus Hispanicus, Bürger und Senator der Stadt Rom, dass im Falle meines Todes meine Besitzungen und mein Vermögen wie folgt zu verteilen sind:

* Den Göttern zu Ehren soll in der Stadt Rom ein kleiner Tempel errichtet werden. Der Tempel soll der Göttin Iuno gewidmet sein.
* Den Göttern zu Ehren soll in meiner Heimatstadt Tarraco ebenfalls ein kleiner Tempel errichtet werden. Dieser Tempel soll dem Gott Mercurius gewidmet sein. Möge er meiner Heimatstadt Aufschwung und Wohlstand sichern.
* Zu beiden Tempeleinweihungen sind Armenspeisungen mit Brot und Wein auszuführen. Diese sollen den ganzen Tag andauern und erst mit Sonnenuntergang enden.
* Die Vestalinnen zu Rom sollen - in Gedenk an meine verstorbene Schwester Decima Tertia - aus meinem Vermögen eine Spende von zweitausend Sesterzen erhalten.

* Mein gesamtes Vermögen, alle Grundstücke, alle Landgüter, alle Betriebe, alle Sklaven, alle Pferde, alle Tiere, alle Güter und Waren, alle Schuldscheine und Geschäftsbriefe gehen in den Besitz meines Sohnes Tiberius Decimus Optatus über. Sollte dieser noch nicht rechtsfähig sein, bestimme ich seinen nächsten männlichen Verwandten zum politischen Oheim, seine Mutter Iulia Severa zur Verwalterin des genannten Erbes. Mit dem Tage der Rechtsfähigkeit fällt das Erbe direkt an ihn.
* Nach meinem Tode bitte ich meine Freunde Spurius Purgitius Macer und Marcus Vinicius Hungaricus, sich um meinen Sohn Tiberius Decimus Optatus zu kümmern und ihm, wo es geht, hilfreich zur Seite zu stehen. Mögen sie ihm bei seiner Ausbildung und Reifung zum ehrenwerten Mann und Römer zur Seite stehen. Für diese Mühen erhalten beide jeweils zum Tage seiner Mannwerdung zweitausend Sesterzen, welche aus den Landgütern zu beziehen sind.
* Mein Erbe Tiberius Decimus Optatus ist gehalten, seiner Mutter Iulia Severa eine lebenslange wöchentliche Zuwendung von 400 Sesterzen zukommen zu lassen, damit diese ihren Lebensabend standesgemäß zubringen kann. Des weiteren wird ihr ein ewiges Wohnrecht in der Casa Decima zu Tarraco und Roma zugewiesen. Diese Bestimmungen gelten zuzüglich den Pflichten, welche Anstand und Sitte von Kindern gegenübern Eltern erwarten lassen.
* Sollte mein Erbe Tiberius Decimus Optatus sterben, bevor er in den rechtsfähigen Status übergeht, fällt mein gesamtes Erbe an meine Gattin Iulia Severa.

Meine sterblichen Überreste sollen in der Familiengruft der Decima in Tarraco bestattet werden. Neben meinem Vater und unseren Ahnen.

ANTE DIEM XIII KAL AUG DCCCLVIII A.U.C.
(20.7.2008/105 n.Chr.)

Maximus Decimus Meridius
Bürger und Senator der Stadt Rom




Vestalin
Eine Vestalin nahm das Testament entgegen. Entsprechend seiner hohen Bedeutung wurde es natürlich besonders sorgsam verwahrt. Dem Diener des Senators richtete man außerdem schöne Grüße aus - die Vestalin hatte Decima Tertia noch gekannt!
Marhabal
Endlich war der Punier bei den Vestalinen angelangt.

Er klopfte an der Pforte des Hauses und es dauerte nicht lang als ihm geöffent wurde.
Faustus Tiberiu
Salve. Ich habe hier das Testament des Appius Tiberius Iuvenalis.

Man nahm es ihm ab und er verschwand wieder.

   
Testament des
Appius Tiberius Iuvenalis


Ich habe lange auf dieser Welt geweilt, für manch Einen war es wohl zu lange, dafür konnte ich aber nichts.
Wenn ihr diese Zeilen lest, dann werde ich schon bei unseren Ahnen sein die mich hoffentlich wohlwollend empfangen haben. Wenn nicht...

Nun aber zu meinem letzten Willen der da wäre.


1. Meine Villa in Misenum so wie mein Betrieb Sparus Tiberii samt der Sklaven die dort arbeiten bekommt mein Bruder Faustus Tiberius Dolabella.

2. Mein anderes Grundstück soll an Tiberia Albina gehen.
Sim-Off: (Wisim)


3. Mein Vermögen soll wie folgt aufgeteilt werden:

400 Sesterzen an meine Sklavin Crista.
600 Sesterzen an meinen Sklaven Marhabal.
1500 Sesterzen an Tiberia Albina
2000 Sesterzen an meinen Bruder Faustus Tiberius Dolabella
5000 Sesterzen an Senator Quintus Tiberius Vitamalacus
5000 Sesterzen an Senator Manius Tiberius Durus
Und 500 Sesterzen gehen als Spende an die Acta Diurna

4. Des weitern schenke ich meinen Sklaven Marhabal so wie meiner Sklavin Crista die Freiheit! So wie auch den anderen Sklaven bis die, die in dem Betrieb meines Bruders arbeiten.
Auch entbinde ich sie hier mit von dem Patronat der Gens Tiberia wenn sie es nicht möchten!

5. Dies ist mein letzter Wille, welchen ich bei klarem Verstand niedergeschrieben habe! Mögen die Götter mit euch sein!


Unterschrift:

Appius Tiberius Iuvenalis




Sim-Off: grrr
Sergia Calvina
Der fremde Mann schien etwas mürrisch zu sein, gab aber nur ein Testament ab und verschwand darauf hin sofort wieder.
Ich nahm das Testament an mich und brachte es weg.