Caius Redivivus Evander
Eine bescheidene Unterkunft im ersten Obergeschoss eines mehrstöckigen Hauses...
Caius Redivivus Evander
Das hier war es also... ein Zimmer, doppelt so groß, wie die in den Geschossen darüber, aber eben nur ein Raum, indem Evander und seine kleine Gefolgschaft aus einer Sklavin - Iocasta - und seinem Freigelassenen - Zeilas - unterkommen mussten. Verglichen mit den Verhältnissen, an die er in Tarraco gewohnt war, war es ein ganz schöner Abstieg.
"Was besseres konntet ihr beiden wohl nicht finden?"
tadelte er sie, wohl wissend, dass es nichts nutzte, sich zu beschweren. Die Preise in Rom waren im Vergleich zu Tarraco eine Unverschämtheit. Entsprechend fiel natürlich auch die Antwort aus. Ausserdem würde es hoffentlich nicht lange dauern und er konnte eine bessere Unterkunft beziehen.
"Ich hatte einen anstrengenden Tag..."
sagte er müde, an die schweren Prüfungen in der Schola denkend.
"Wir sehen mal zu, dass wir morgen die Reise nach Misenum vorbereiten. Am besten per Schiff. Den Fluss runter nach Ostia..."
die Bemerkung der beiden, dass sie ja gerade aus Ostia kamen, überhörte er
"... und dann weiter mit einem Schiff die Küste entlang nach Misenum. Dürfte zwei, maximal drei Tage dauern, bis wir in Misenum sind. Mit wir meine ich uns beide, Iocasta. Zeilas, du bleibst hier. Wir werden nicht lange weg sein, eine Woche, zehn Tage vielleicht"
erklärte er.
"Zeilas, du brichst morgen früh, am besten noch vor Sonnenaufgang, nach Ostia auf und kümmerst dich um ein Schiff. Ich organisiere das Boot, das uns nach Ostia bringt. Wir treffen uns dann übermorgen dort am Hafen und du kannst zurückfahren"
In dem Moment knurrte sein Magen.
"Hab doch größeren Hunger, als ich dachte..."
Er zählte ein paar Münzen ab und blickte zu den beiden. Die Strasse entlang gab es mehr als genug Tabernae.
"Ihr auch?"
Ein zustimmendes, fast gleichzeitiges Nicken.
"Gut, dann lasst uns etwas essen gehen..."
Caius Redivivus Evander
Mit Iocasta als Begleizung und wenigen Habseligkeiten im Schlepptau betrat Evander seine Unterkunft im ersten Obergeschoss des Mietshauses. Das Bild, das Zeilas, sein Freigelassener, der hier zurückgeblieben war, während Evander und Iocasta nach Misenum und zurück gefahren waren, war erschreckend. Zeilas lag auf dem Boden gekauert, das Gesicht geschwollen, blaue Flecken überall, Wunden, Kratzer, Staub und Dreck.
"Zeilas!"
entfuhr es Evander und er und Iocasta eilten zum Verletzten hin.
"Was bei allen Göttern ist dir wiederfahren?"
Zeilas sah aus, als wäre er grausam verprügelt worden. Er antwortete nicht, blickte Evander und Iocasta mit schwachem Blick an.
"Zeilas, verstehst du mich? So sag schon, was ist passiert?"
Iocasta's Augen füllten sich mit Tränen, die sie dennoch zurückzuhalten versuchte, als Evander sich an sie wandte und ihr befahl, Wasser zu holen und irgendetwas, womit man Zeila's Wunden verbinden könnte. Sie eilte davon, um Wasser zu holen.
"Und beeil dich..."
rief ihr Evander hinterher, wandte seinen Blick dann zum Freigelassenen.
"Ich wurde... überfallen. Hab mich mit ein paar Spielern angelegt. Die haben mich dann verfolgt und unten vor dem Haus überfallen"
sagte Zeilas schwach.
"Ach Zeilas, wie oft sagte ich dir, dass du nicht spielen sollst. Du bist mein Verwalter, verdammt. Wie soll ich dir vertrauen, wenn du der Spielsucht erliegst. Und wozu das führt, siehst du ja"
Dabei wussten beide, dass Evander selbst gerne spielte. Allerdings mied Evander dabei verdächtige Typen, legte sich mit solchem Gesindel nicht an und begab sich nie in Gesellschaft von verbrecherischen und betrügerischen Spielern. Er sah, dass zeilas ein paar Zähne ausgeschlagen wurden.
"Iocasta soll sich um deine Wunden kümmern. Dann wird das schon, ich hole heute noch einen Medicus"
Zeilas richtete sich etwas auf.
"Na, keinen verdammten Quacksalber, Herr. So schlimm ist's nun auch nicht"
"Siehst aber ziemlich übel aus"
Zeilas zwang sich so etwas wie ein Grinsen ab.
"Als ob's das erste Mal wär"
"Ach, erinnere mich bloß nicht daran"
sagte Evander. Schon in Tarraco hatte er Zeilas mehrmals so vorgefunden. Zeilas stöhnte leicht auf vor Schmerz.
"Wo bleibt Iocasta bloß?"
fragte Evander, doch im nächsten Augenblick schon erschien sie.
"Na endlich..."
Sie wusch Zeilas die Wunden und verband sie ihm. Evander half - mehr moralisch, denn durch Tatkraft - mit. Nachdem Zeilas verbunden und schwach in seiner Koje lag und einigermaßen stabilisiert war, zog Evander Iocasta beiseite und gab ihr auf, auf den Freigelassenen augzupassen, während er selbst sich in die Stadt aufmachen wollte. Es gab einiges zu tun. Der Zwischenfall mit Zeilas war ärgerlich, durfte aber nicht zum Anlass für Aufschub werden, zumal es, im Moment zumindest, so aussah, als wäre es halb so schlimm um den Verletzten bestellt. Noch ahnte Evander nicht, dass er sich irrte...
Caius Redivivus Evander
Um Zeilas war es nicht gut bestellt. Sein Zustand hatte sich nicht gebessert, obwohl Iocasta sich um ihn kümmerte, ihn versorgte. Evander hatte einen Arzt kommen lassen, aber ausser, dass dieser empfehlen konnte, für ihn zu opfern und zu beten, konnte er auch nicht viel mehr tun. Irgendeine Salbe hatte er ihm gegeben, aber die hat nicht das geringste bewirkt. Mehrere Tage waren vergangen und jeden Nachmittag kehrte Evander in seine Insula zurück, nicht wissend, was ihn in seinen vier Wänden erwartete, nicht wissend, ob Zeilas, noch lebte.
Tage vergingen...
Eines Tage war es dann soweit. Iocasta erwartete ihn bereits in der Tür, mit Tränen in den Augen, die Handfläche an den Mund haltend. Evander wusste, was es zu bedeuten hatte.
"Oh nein..."
flüsterte er und stürmte ins Zimmer rein. Zeilas lag in seinem Bett, den Kopf leicht zur Seite geneigt, die Augen immer noch geöffnet, ins Leere starrend. Evander näherte sich dem regungslosen Zeilas, legte die Finger auf seine Stirn, fuhr sie so über das Gesicht des des Toten, dass die Augen geschlossen wurden. Iocasta klagte. Evander ließ sie gewähren. Zeilas hätte sich beschwert, ihr gesagt, sie solle gefälligst aufhören. In Wirklichkeit hätte er sich gefreut. Evander seufzte. An ihm war es nun, sich darum zu kümmern, dass Zeilas eine anständige Bestattung erfuhr. Kaum waren sie in Rom angelangt, hatte die Stadt sie auf einer grausame Art und Weise gelehrt, wie gefährlich sie war, wie unbarmherzig.
Einige weitere Tage später... Nach der Bestattung...
Evander stand am Fenster und blickte auf die wie immer überfüllte, laute Strasse. Jetzt, wo Zeilas nicht mehr da war, waren er und Iocasta alleine. Er war hierher gekommen, um das Amt des Architectus anzutreten, hatte Zeilas und Iocasta mitgenommen nach Rom. Das Amt hatte ihn so manches gekostet. Eine Menge Geld, die Gunst des Proconsuls, dessen Patronat, und nun auch noch Zeilas. Tarraco... er vermisste es, obwohl er es nicht zugab. Wem auch, hatte er doch nur Iocasta. Dann kam ihm ein Gedanke, eine Idee. Er machte sich auf.
"Wohin gehst du?"
wollte Iocasta wissen. Evander blieb stehen.
"Keine Sorge, ich bin bald wieder zurück. Mach etwas zu essen, ich werde Hunger haben, wenn ich zurück komme"
sagte er und trat hinaus, ließ sie allein. Er wusste, dass sie unglücklich sein musste, war sie doch dazu verdammt, Tage alleine zu verbringen, sich um ihn zu kümmern, während er seiner Arbeit nachging. Doch darum konnte er sich jetzt nicht kümmern, verdrängte es, hoffte auf eine bessere Zukunft. Er hatte eine Idee. Artorius Nero, sein Freund und Geschäftspartner in Tarraco. Er musste ihm schreiben, sich erkundigen, wie es dem Artorier ging und erfahren, was es neues in Tarraco gab.
Gnaeus Postumius Rufus
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Brief
An:
Caius Redivivus Evander
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Provincia Italia
Rom
[insula] Evander's neues Heim
Von:
Marcus Artorius Didianus Nero
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Provincia Hispania
Tarraco
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Salve Evander
Bitte verzeih, dass ich dir so spät antworte, doch es gab jedemenge Arbeit, die mich hier vom schreiben abhielten.
Ich habe mich sehr gefreut, als mich dein Brief ereicht hat und gratuliere dir zu deinem neuen Posten. Doch ist dies keine neue Nachricht für mich, denn wir haben, wie du dir sicherlich denken kannst, in der Curia über dich gesprochen. Dort haben wir dann auch schon erfahren, dass du diesen Posten bekommen hast. Du kannst dir denken, warum die Curia zusammen gerufen wurde, denn wie du ja weißt, wurde dir dein Ordo Decurionum aberkannt.
Ich hoffe du bist mir nicht böse, wenn du nun erfährst, dass ich ebenfalls dafür gestimmt habe, dir dies abzuerkennen, doch ich musste befürchten, dass es mir nicht gut bekommen wäre, wenn ich dagegen gestimmt hätte. Doch sei dir gewiss, ich habe dich auch in einer Rede verdeitigt, da ich das Gefühl hatte, dass der Proconsul sich nur bei dir rächen wollte. Ich habe den anderen Sodalis klar gemacht, dass wir nur unsere Entscheidung darauf beziehen können, was wir tatsächlich wissen. Der Flavier sprach davon, dass ihr euch wohl gestritten habt, doch dies sollte nicht der Grund sein, dir irgendwas abzuerkennen. Du kannst dir bestimmt auch Vorstellen, wie sauer der Proconsul auf meine Rede hin geworden war.
Doch kommen wir nun zu etwas erfreulicherem. Wie du sicherlich weißt, hatte ich zwei Betriebe. Jetzt wirst du natürlich fragen, hattest, darum kann ich dann aber nur sagen, ja hatte, denn ich habe mittlerweile drei. Ich habe mir noch einen Steinmetz gekauft, zwar habe ich bisher dir kaufkosten noch nicht eingenommen, doch dank meinen anderen zwei Betrieben, kann ich mich ganz gut über Wasser halten. Was meine Anstellung bei der Stadt betrifft, tja, so kann ich nur sagen, bin ich immer noch Magistrat und bin dabei, immer noch ein Stadtfest zu organisieren. Dabei soll auch ein Dichterwettbewerb stattfinden, sicherlich kannst du dich daran erinnern, denn es sind schon soviele vor mir daran gescheitert. Ich führe nun als dies fort, was bisher keiner geschafft hat.
Natürlich werde ich an dich denken, wenn ich mal in Rom klagen sollte, doch hoffe ich doch sehr, dass dies nicht der Fall sein wird.
Was dein Ansehen in der Stadt betrifft und dein Heimweh, so kann ich dir nur sagen, oder sollte ich dir besser als Freund raten, kehre nie wieder zurück. Die Bürger nahmen es dir doch recht übel, dass du in einer Zeit, wo gerade die Welt über uns einstürzte, uns verlassen hast. Eine Zeit des Chaos brach an und durch die offizielle Rede, die der Proconsul gefürht hatte, denke ich nicht, dass irgendein Bürger dir jemals verzeihen würde. Ferner glaube ich sogar, dass sie dich bei einer günstigen Gelegenehit töten würde. So ist zumindest meine jetzige Einschätzung, die ich seit deinem Fortgehen hatte und die sich bis immer noch hält. Es ist zwar sehr traurig, dass die Bürger so schnell vergessen haben, was du für die Stadt geleistest hast, doch kann man ja das Volk schnell seine Meinung aufzwingen, wenn man ein guter Redner ist.
Ich wünsche dir viel Erfolg in Italien und wenn du mal in der nähe von der Legio I bist, dann kannst du ja meinen Vater dort besuchen und ihn von mir grüßen. Bis dahin, mögen die Götter dich auf deinen weiteren Weg begleiten und Glück dir bescheren.
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Vale bene...
M. Artorius D. Nero
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Caius Redivivus Evander
Es war Abend, die Sonne verschwand hinter den Dächern der Stadt, als Evander heimkehrte. Noch rechtzeitig vor der Dunkelheit, die es zu fürchten galt, trotz der Arbeit der Stadtwachen. Er entdeckte, dass heute ein Brief auf ihn wartete, die lang ersehnte Antwort eines früheren Geschäftspartners und eines Freundes aus Tarraco im fernen Hispania. Endlich. Evander brach das Siegel, setzte sich hin und las die Zeilen. Groß war seine Neugier, endlich mal aus einer vertraulichen Quelle zu erfahren, wie es um Tarraco bestellt war, was sich dort getan hat.
Du kannst dir denken, warum die Curia zusammen gerufen wurde, denn wie du ja weißt, wurde dir dein Ordo Decurionum aberkannt...
Ja, der Ordo, den er sich verdient hatte, wurde ihm aberkannt. Deutlich erinnerte sich Evander an die letzte Begegnung zwischen ihm und dem Proconsul, bei der ihm nicht ganz geheuer war. Rausgeschmissen aus der Villa, bedroht und seines Amtes enthoben. Dass er auch noch den Ordo verlieren würde, war eigentlich selbstverständlich und hätte ihn gewundert, wenn ein Mann mit der Macht eines Proconsuls nach einem Gespräch wie jenem nicht so weit gegangen wäre.
dass ich ebenfalls dafür gestimmt habe, dir dies abzuerkennen, doch ich musste befürchten, dass es mir nicht gut bekommen wäre, wenn ich dagegen gestimmt hätte...
Als Evander diese Zeilen las, musste er lächeln. Galgenhumor. Er verstand natürlich, in welcher Lage sich der Artorier befunden hatte. Wäre ihre Rollen vertauscht gewesen und er, Evander wäre drüben in der Curia gewesen, gezwungen, seine Stimme für die Aberkennung des Ordo abzugeben... er bezweifelte, dass er anders gehandelt hätte. Und dennoch änderte es nichts daran, dass all dies einen etwas bitteren Beigeschmack hatte. Ein Trost war, dass Nero wenigstens ehrlich und mutig genug war, es offen zu sagen. Außerdem schien er sich für ihn eingesetzt zu haben, was Evander dem Artorier hoch anrechnete. Es war gut, 'drüben' jemanden zu haben, der gut auf einen zu sprechen war.
Ganz besonders, wenn er die nächsten Zeilen las. Dass Nero zu einem erfolgreichen Händlerwurde, überaschte nicht. Tarraco bot vielen solche Chancen, man musste sie nur nutzen. Hilfreich war, wenn man einer der vier amtierenden Magistrate der Stadt war. Das förderte so manche Geschäftsbeziehung, da wusste Evander aus Erfahrung zu sprechen. Er selbst hat mit Nero so einiges Geschäft abgeschlossen und dabei seine Stellung als Magistrat auszunutzen gewusst.
kehre nie wieder zurück
Nie wieder. Eine verdammt lange Zeit. Hoffentlich währte der Groll des Flaviers nicht so lange. Evander hat zwar in Rom seine neue Heimat gefunden, fühlte sich gar nicht mal schlecht in Italia, allerdings würde er sich selbst belügen, wenn er versuchen würde, sich einzureden,dass er Hispania nicht vermisste. Doch wohl wusste er, dass eine Rückkehr derzeit ausgeschlossen war. Es schien, sein Name in der Stadt nichts zählte. Mehr noch, es schien, dass eine Rückkehr gar gefährlich und der Gesundheit nicht gerade förderlich war.
Evander las den Brief zu Ende durch, legte ihn beiseite, rekapizulierte nochmal das, was Nero ihm eben mitgeteilt hatte. Und überlegte, was er wohl als Antwort schreiben würde. Er beschloss, sich mit der Antwort ein paar Tage Zeit zu lassen.Zu aufgeregt und emotional würde seine Antwort nun ausfallen und sollte der Brief abgefangen und von Dritten gelesen werden, wäre es gefährlich für ihn. Eine Naht drüber schlafen... eine gute Idee, eigentlich.
Caius Redivivus Evander
Evander war mitten in den Vorbereitungen für seine nach wie vor ausstehende Reise durch die Regio, als der Bote erschien und ihm den Brief überbrachte. Er brach das Siegel und las sich durch, was so wichtig war, dass Nero ihm erneut schreiben musste, ohne eine Antwort erhalten zu haben. Seine Vorahnung wurde bestätigt, denn der Brief war in der Tat alles andere als erfreulich. Dass der Flavier nach Rom zurückkehrte, war keine große Überaschung, schließlich war es nicht eine Frage des "ob", sondern des "wann" gewesen. Blieb zu hoffen, dass der Flavier nicht nachtragend war. Aber das war nur ein Wunschtraum, das wusste er. Nirgendwo sonst auf der Welt konnte man Menschen leichter verschwinden lassen, als in Rom. Die letzte Hoffnung war, dass Furianus mit anderen, wichtigeren Problemen beschäftigt wurde - hoffentlich hatte er möglichst viele Feinde im Senat, die ihm idealerweise nach dem Leben trachteten - und er Evander darüber vergaß. Was auch immer sein würde, es traf sich gut, dass Evander weg musste aus Rom. Noch immer stand die Inspektion des Strassennetzes aus und er musste fürchten, dass er langsam den Eindruck erwecken würde, nicht all zu engagiert zu sein. So beschloss er, dem Artorier eine Antwort zu schreiben und sich dann verstärkt den Reisevorbereitungen zu widmen und Rom wenigstens für eine Weile hinter sich zu lassen.