Lucius Artorius Avitus
Livius bekam mit, dass Milites Unterschriften sammelten. Er setzte seine Unterschrift drunter, hatte er doch den Artikel gelesen und in den Schlachten in Parthia, wo er noch der Schreiberling der Primipilus gewesen war, der der Artorier damals noch war, genauso in der Schlachtreihe gestanden, sein Pilum geschleudert, sein Schwert gezogen und sich mit seinem Schild verteidigt hatte. Genau wie die anderen aus der ersten Centuria hatte er damals den Adler verteidigt, hatte erlebt, wie sein Centurio am Kopf getroffen zu Boden ging, nach hinten geschafft und wieder aufgerichtet wurde und anschließend den parthischen General gefangennahm, hatte mitangesehen, wie seine Kameraden, seine Freunde, seine Brüder fielen, als sie den Adler schützten... das alles doch nicht, damit irgendein unverschämter Zivilist, der nie ein Schlachfeld gesehen, nie den Tod gerochen, nie Blut geschmeckt hatte, der nie das Grauen eines Krieges erlebt und der nie den Strapazen eines Feldzugs ausgesetzt war, der nie mitansehen musste, wie ein Pfeil sich seinen Weg suchte und den Imperator traf, während daneben Leginäre in den Flammen umkamen, der nie ihre verzweifelten Schreie, aber auch nie ihre Jubelschreie gehört hatte, wenn sie Grund zu feiern hatten, der nie Kameradschaft erlebt, nie Leid geteilt hatte, nie von einer feidnlichen Wüste umgeben war und Durst gelitten hatte... damit so ein Zivilist also ihre Leistungen abwertete.
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An die Redaktion der Acta Diurna
Rom
Mit grosser Empörung haben wir, allesamt Soldaten der Legio Prima Traiana Pia Fidelis, in der letzten Acta in dem als "Frühlingsmärchen" titulierten Artikel die abfälligen Worte über unsere Leistungen, und die unserer Waffenbrüder der anderen Legionen an der Front in Parthia gelesen. Da wird erbittert über den herzlichen Willkommensgruss, den die Zeitung Imago anläßlich unserer Heimkehr auf die Titelseite gesetzt hat, hergezogen, da werden der Sieg von Edessa, die Erstürmung Circesiums, die Verteidigung Armeniens und unserer Grenzen im Osten gerade mal so lapidar als wohl kaum triumphal herabgewürdigt. Die Rückkehr der Legio Prima aus dem Krieg, die Ankunft in Italia, war der Acta hingegen wohlgemerkt keinerlei Notiz wert.
Mag diese tendenziöse Schreibe auch dem Zweck dienen, ein konkurrierendes Blatt mit aller Häme zu treffen, so ist solch eine Polemik der kaiserlichen Zeitung doch in keinster Weise würdig!
Jener Schreiber, der wohl kaum in seinem Leben ein Schlachtfeld von weitem gesehen hat, jener Mann, der in seiner Stube im sicheren Rom solcherlei Schmähungen verfasste, sollte sich besser auf den Patriotismus besinnen, der Rom gross gemacht hat. Er sollte nur einmal der Soldaten gedenken, die auf den Schlachtfeldern des Ostens ihr Leben gaben, um den Feind in die Schranken zu weisen. Sie sind für die Sicherheit unseres Römischen Imperiums gestorben, und für unseren geliebten Imperator - möge er seinen Platz unter den Göttern finden - aber auch für einen jeden Bürger des Reiches. Mit Fug und Recht sind sie als Helden zu bezeichnen, und jener Schreiber möge es sich zweimal überlegen, bevor er das Andenken unserer gefallenen Kameraden auf solch plumpe Weise verächtlich zu machen sucht!
Die Soldaten der Legio Prima Traiana Pia Fidelis:
F. Decimus Serapio, Optio
Q. Marius Musca, Miles
Sp. Luscius Silio, Miles
X X X (S. Velius Rupus, Miles)
L. Antius Dasius, Miles
Ser. Seius Nasica, Miles
K. Caecilius Macro
Marcus Iulius Sparsus
Optio, I Kohorte II Centurie
Livius, librarius praefecti castrorum
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Livius mochte seine Fehler haben, mochte seinen Kameraden zuweilen böse Streiche spielen, aber er war ein Legionär Roms, ein Angehöriger der Prima. Nachdem er seine Unterschrift gesetzt hatte, marschierte er zum Alten, zum Artorier, um diesem von der Aktion zu berichten und ihn dazu zu bewegen, dass er seine Unterschrift ebenfalls druntersetzte...

Marcus Iulius Licinus
Auch Licinus hatte von der Briefaktion seines optiokollegen erfahren. Man musste schon taub und blind sein, wenn man es nicht mitkriegen wollte, die Nachricht verbreitete sich zumindest innerhalb der cohors prima wie ein Lauffeuer.
So setzte auch Licinus seine Minuskeln unter den Brief
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An die Redaktion der Acta Diurna
Rom
Mit grosser Empörung haben wir, allesamt Soldaten der Legio Prima Traiana Pia Fidelis, in der letzten Acta in dem als "Frühlingsmärchen" titulierten Artikel die abfälligen Worte über unsere Leistungen, und die unserer Waffenbrüder der anderen Legionen an der Front in Parthia gelesen. Da wird erbittert über den herzlichen Willkommensgruss, den die Zeitung Imago anläßlich unserer Heimkehr auf die Titelseite gesetzt hat, hergezogen, da werden der Sieg von Edessa, die Erstürmung Circesiums, die Verteidigung Armeniens und unserer Grenzen im Osten gerade mal so lapidar als wohl kaum triumphal herabgewürdigt. Die Rückkehr der Legio Prima aus dem Krieg, die Ankunft in Italia, war der Acta hingegen wohlgemerkt keinerlei Notiz wert.
Mag diese tendenziöse Schreibe auch dem Zweck dienen, ein konkurrierendes Blatt mit aller Häme zu treffen, so ist solch eine Polemik der kaiserlichen Zeitung doch in keinster Weise würdig!
Jener Schreiber, der wohl kaum in seinem Leben ein Schlachtfeld von weitem gesehen hat, jener Mann, der in seiner Stube im sicheren Rom solcherlei Schmähungen verfasste, sollte sich besser auf den Patriotismus besinnen, der Rom gross gemacht hat. Er sollte nur einmal der Soldaten gedenken, die auf den Schlachtfeldern des Ostens ihr Leben gaben, um den Feind in die Schranken zu weisen. Sie sind für die Sicherheit unseres Römischen Imperiums gestorben, und für unseren geliebten Imperator - möge er seinen Platz unter den Göttern finden - aber auch für einen jeden Bürger des Reiches. Mit Fug und Recht sind sie als Helden zu bezeichnen, und jener Schreiber möge es sich zweimal überlegen, bevor er das Andenken unserer gefallenen Kameraden auf solch plumpe Weise verächtlich zu machen sucht!
Die Soldaten der Legio Prima Traiana Pia Fidelis:
F. Decimus Serapio, Optio
Q. Marius Musca, Miles
Sp. Luscius Silio, Miles
X X X (S. Velius Rupus, Miles)
L. Antius Dasius, Miles
Ser. Seius Nasica, Miles
K. Caecilius Macro
Marcus Iulius Sparsus
Optio, I Kohorte II Centurie
Livius, librarius praefecti castrorum
M. Iul. Lic., optio ad spem ordinis
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Caius Valerius Tacitus
Tacitus, der zwar erst seit kurzem als probatus in der legio diente, bekam trozdem mit das dort irgendwas im gange war. Als er es schließlich von einem kameraden ersfuhr, machte er natürlich mit:
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An die Redaktion der Acta Diurna
Rom
Mit grosser Empörung haben wir, allesamt Soldaten der Legio Prima Traiana Pia Fidelis, in der letzten Acta in dem als "Frühlingsmärchen" titulierten Artikel die abfälligen Worte über unsere Leistungen, und die unserer Waffenbrüder der anderen Legionen an der Front in Parthia gelesen. Da wird erbittert über den herzlichen Willkommensgruss, den die Zeitung Imago anläßlich unserer Heimkehr auf die Titelseite gesetzt hat, hergezogen, da werden der Sieg von Edessa, die Erstürmung Circesiums, die Verteidigung Armeniens und unserer Grenzen im Osten gerade mal so lapidar als wohl kaum triumphal herabgewürdigt. Die Rückkehr der Legio Prima aus dem Krieg, die Ankunft in Italia, war der Acta hingegen wohlgemerkt keinerlei Notiz wert.
Mag diese tendenziöse Schreibe auch dem Zweck dienen, ein konkurrierendes Blatt mit aller Häme zu treffen, so ist solch eine Polemik der kaiserlichen Zeitung doch in keinster Weise würdig!
Jener Schreiber, der wohl kaum in seinem Leben ein Schlachtfeld von weitem gesehen hat, jener Mann, der in seiner Stube im sicheren Rom solcherlei Schmähungen verfasste, sollte sich besser auf den Patriotismus besinnen, der Rom gross gemacht hat. Er sollte nur einmal der Soldaten gedenken, die auf den Schlachtfeldern des Ostens ihr Leben gaben, um den Feind in die Schranken zu weisen. Sie sind für die Sicherheit unseres Römischen Imperiums gestorben, und für unseren geliebten Imperator - möge er seinen Platz unter den Göttern finden - aber auch für einen jeden Bürger des Reiches. Mit Fug und Recht sind sie als Helden zu bezeichnen, und jener Schreiber möge es sich zweimal überlegen, bevor er das Andenken unserer gefallenen Kameraden auf solch plumpe Weise verächtlich zu machen sucht!
Die Soldaten der Legio Prima Traiana Pia Fidelis:
F. Decimus Serapio, Optio
Q. Marius Musca, Miles
Sp. Luscius Silio, Miles
X X X (S. Velius Rupus, Miles)
L. Antius Dasius, Miles
Ser. Seius Nasica, Miles
K. Caecilius Macro
Marcus Iulius Sparsus
Optio, I Kohorte II Centurie
Livius, librarius praefecti castrorum
M. Iul. Lic., optio ad spem ordinis
Caius Valerius Tacitus
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Gaius Tiberius Andronicus
Aufregung machte sich in den Unterkünften der Equites breit. Von einem unverschämten Artikel über die heimkehrenden Soldaten in der Acta war die Rede und von einem Leserbrief gegen jenen Artikel. Doch worum es wirklich ging daovn hatten anfangs weder Duplicarius, noch Decurio, noch Eques auch nur die geringste Ahnung! Erst als nach einiger Zeit ein Eques mit genaueren Informationen angerannt kam herrschte endlich Klarheit! Augenblicklich rannten Duplicarius und Decurio und noch ein paar andere zu jenem Standort an welchem der Brief gerade verlesen wurde, denn zur Reiterei selbst schienen sie nicht zu kommen...
Mit wachsendem Zorn vernahmen die Abgeordneten der Kavallerie worum es in diesem Artikel ging und keiner zögerte auch nur eine Sekunde den Leserbrief zu unterschreiben. Schnell wurden Name und Rang hingekritzelt, dann wurde der Brief weitergegeben.
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An die Redaktion der Acta Diurna
Rom
Mit grosser Empörung haben wir, allesamt Soldaten der Legio Prima Traiana Pia Fidelis, in der letzten Acta in dem als "Frühlingsmärchen" titulierten Artikel die abfälligen Worte über unsere Leistungen, und die unserer Waffenbrüder der anderen Legionen an der Front in Parthia gelesen. Da wird erbittert über den herzlichen Willkommensgruss, den die Zeitung Imago anläßlich unserer Heimkehr auf die Titelseite gesetzt hat, hergezogen, da werden der Sieg von Edessa, die Erstürmung Circesiums, die Verteidigung Armeniens und unserer Grenzen im Osten gerade mal so lapidar als wohl kaum triumphal herabgewürdigt. Die Rückkehr der Legio Prima aus dem Krieg, die Ankunft in Italia, war der Acta hingegen wohlgemerkt keinerlei Notiz wert.
Mag diese tendenziöse Schreibe auch dem Zweck dienen, ein konkurrierendes Blatt mit aller Häme zu treffen, so ist solch eine Polemik der kaiserlichen Zeitung doch in keinster Weise würdig!
Jener Schreiber, der wohl kaum in seinem Leben ein Schlachtfeld von weitem gesehen hat, jener Mann, der in seiner Stube im sicheren Rom solcherlei Schmähungen verfasste, sollte sich besser auf den Patriotismus besinnen, der Rom gross gemacht hat. Er sollte nur einmal der Soldaten gedenken, die auf den Schlachtfeldern des Ostens ihr Leben gaben, um den Feind in die Schranken zu weisen. Sie sind für die Sicherheit unseres Römischen Imperiums gestorben, und für unseren geliebten Imperator - möge er seinen Platz unter den Göttern finden - aber auch für einen jeden Bürger des Reiches. Mit Fug und Recht sind sie als Helden zu bezeichnen, und jener Schreiber möge es sich zweimal überlegen, bevor er das Andenken unserer gefallenen Kameraden auf solch plumpe Weise verächtlich zu machen sucht!
Die Soldaten der Legio Prima Traiana Pia Fidelis:
F. Decimus Serapio, Optio
Q. Marius Musca, Miles
Sp. Luscius Silio, Miles
X X X (S. Velius Rupus, Miles)
L. Antius Dasius, Miles
Ser. Seius Nasica, Miles
K. Caecilius Macro
Marcus Iulius Sparsus
Optio, I Kohorte II Centurie
Livius, librarius praefecti castrorum
M. Iul. Lic., optio ad spem ordinis
Caius Valerius Tacitus
Gaius Tiberius Andronicus
Duplicarius, I Turma
Lucius Ovidius Agrippa
Decurio, I Turma
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Nachdem Andronicus das Dokument unterzeichnet hatte machte er sich auf die Suche nach einem der Autioren, denn er aus seiner Zeit als Probatus noch kannte und der jetzt offenbar schon Optio war. Serapio war es, den der Tiberier noch kannte. Gut, die anderen kannte er auch ein wenig, aber er hatte nie soviel mit ihnen zu tun gehabt wie mit dem Decimer.
Nachdem Andronicus den Decimer ausgemacht hatte ging er auf selbigen und begrüßte ihn ein wenig zögernd:
„Salve, Serapio! Na erinnerst dich noch an mich?“
Andronicus grinste leicht. Wenn dann waren’s sich keine allzu guten Erinnerungen.
„Hab gehört du bist jetzt Optio?“
Gaius Tallius Priscus
Priscus gab schon lange regelmäßig Geld für die Acta Diurna aus und hatte in letzter Zeit schon das eine oder andere Mal den Kopf über die neueste Ausgabe geschüttelt. Bei manchen Artikeln fragte er sich schon, was diese in einer staatlichen Zeitung zu suchen hätte. Da fiel es ihm auch nicht schwer, sich dem Protest gegen diesen unpassenden Artikel anzuschließen, auch wenn er den Leserbrief ein wenig zu gekünstelt formuliert fand.
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An die Redaktion der Acta Diurna
Rom
Mit grosser Empörung haben wir, allesamt Soldaten der Legio Prima Traiana Pia Fidelis, in der letzten Acta in dem als "Frühlingsmärchen" titulierten Artikel die abfälligen Worte über unsere Leistungen, und die unserer Waffenbrüder der anderen Legionen an der Front in Parthia gelesen. Da wird erbittert über den herzlichen Willkommensgruss, den die Zeitung Imago anläßlich unserer Heimkehr auf die Titelseite gesetzt hat, hergezogen, da werden der Sieg von Edessa, die Erstürmung Circesiums, die Verteidigung Armeniens und unserer Grenzen im Osten gerade mal so lapidar als wohl kaum triumphal herabgewürdigt. Die Rückkehr der Legio Prima aus dem Krieg, die Ankunft in Italia, war der Acta hingegen wohlgemerkt keinerlei Notiz wert.
Mag diese tendenziöse Schreibe auch dem Zweck dienen, ein konkurrierendes Blatt mit aller Häme zu treffen, so ist solch eine Polemik der kaiserlichen Zeitung doch in keinster Weise würdig!
Jener Schreiber, der wohl kaum in seinem Leben ein Schlachtfeld von weitem gesehen hat, jener Mann, der in seiner Stube im sicheren Rom solcherlei Schmähungen verfasste, sollte sich besser auf den Patriotismus besinnen, der Rom gross gemacht hat. Er sollte nur einmal der Soldaten gedenken, die auf den Schlachtfeldern des Ostens ihr Leben gaben, um den Feind in die Schranken zu weisen. Sie sind für die Sicherheit unseres Römischen Imperiums gestorben, und für unseren geliebten Imperator - möge er seinen Platz unter den Göttern finden - aber auch für einen jeden Bürger des Reiches. Mit Fug und Recht sind sie als Helden zu bezeichnen, und jener Schreiber möge es sich zweimal überlegen, bevor er das Andenken unserer gefallenen Kameraden auf solch plumpe Weise verächtlich zu machen sucht!
Die Soldaten der Legio Prima Traiana Pia Fidelis:
F. Decimus Serapio, Optio
Q. Marius Musca, Miles
Sp. Luscius Silio, Miles
X X X (S. Velius Rupus, Miles)
L. Antius Dasius, Miles
Ser. Seius Nasica, Miles
K. Caecilius Macro
Marcus Iulius Sparsus
Optio, I Kohorte II Centurie
Livius, librarius praefecti castrorum
M. Iul. Lic., optio ad spem ordinis
Caius Valerius Tacitus
Gaius Tiberius Andronicus
Duplicarius, I Turma
Lucius Ovidius Agrippa
Decurio, I Turma
Optio Tallius Priscus, Coh IX, Cen IV
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Quintus Tiberius Vitamalacus
Legionarius Appius Bavius Cattullus
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Cat las die Acta nicht, er hatte sie noch nie gelesen. Zum einen interessierte ihn kaum etwas, das ausserhalb des Castellums, bzw. seines kleinen Umfeldes passierte, die Grosskopferter machten eh was sie wollten, zum anderen hatte es einen praktischen Grund : Er konnte kaum seinen Namen schreiben, geschweige denn einen Artikel der Acta lesen.
Allerdings hatte er auch erfahren, was in diesem Acta Artikel geschrieben stand und auch ihn ärgerte es, zumindest das, was er davon gehört hatte. Und so passierte es, das er unter den Brief, welchen er sich vorlesen liess, seine Kürzel setzte.
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An die Redaktion der Acta Diurna
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Mit grosser Empörung haben wir, allesamt Soldaten der Legio Prima Traiana Pia Fidelis, in der letzten Acta in dem als "Frühlingsmärchen" titulierten Artikel die abfälligen Worte über unsere Leistungen, und die unserer Waffenbrüder der anderen Legionen an der Front in Parthia gelesen. Da wird erbittert über den herzlichen Willkommensgruss, den die Zeitung Imago anläßlich unserer Heimkehr auf die Titelseite gesetzt hat, hergezogen, da werden der Sieg von Edessa, die Erstürmung Circesiums, die Verteidigung Armeniens und unserer Grenzen im Osten gerade mal so lapidar als wohl kaum triumphal herabgewürdigt. Die Rückkehr der Legio Prima aus dem Krieg, die Ankunft in Italia, war der Acta hingegen wohlgemerkt keinerlei Notiz wert.
Mag diese tendenziöse Schreibe auch dem Zweck dienen, ein konkurrierendes Blatt mit aller Häme zu treffen, so ist solch eine Polemik der kaiserlichen Zeitung doch in keinster Weise würdig!
Jener Schreiber, der wohl kaum in seinem Leben ein Schlachtfeld von weitem gesehen hat, jener Mann, der in seiner Stube im sicheren Rom solcherlei Schmähungen verfasste, sollte sich besser auf den Patriotismus besinnen, der Rom gross gemacht hat. Er sollte nur einmal der Soldaten gedenken, die auf den Schlachtfeldern des Ostens ihr Leben gaben, um den Feind in die Schranken zu weisen. Sie sind für die Sicherheit unseres Römischen Imperiums gestorben, und für unseren geliebten Imperator - möge er seinen Platz unter den Göttern finden - aber auch für einen jeden Bürger des Reiches. Mit Fug und Recht sind sie als Helden zu bezeichnen, und jener Schreiber möge es sich zweimal überlegen, bevor er das Andenken unserer gefallenen Kameraden auf solch plumpe Weise verächtlich zu machen sucht!
Die Soldaten der Legio Prima Traiana Pia Fidelis:
F. Decimus Serapio, Optio
Q. Marius Musca, Miles
Sp. Luscius Silio, Miles
X X X (S. Velius Rupus, Miles)
L. Antius Dasius, Miles
Ser. Seius Nasica, Miles
K. Caecilius Macro
Marcus Iulius Sparsus
Optio, I Kohorte II Centurie
Livius, librarius praefecti castrorum
M. Iul. Lic., optio ad spem ordinis
Caius Valerius Tacitus
Gaius Tiberius Andronicus
Duplicarius, I Turma
Lucius Ovidius Agrippa
Decurio, I Turma
Optio Tallius Priscus, Coh IX, Cen IV
A. Bavius Cat., Leg. I.
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Marcus Flavius Aristides
Einige Zeit, nachdem Decimus Serapio
den Brief persönlich bei Marcus vorbei gebracht hatte, ließ Marcus ihn, mitsamt Unterschrift von seiner Seite, auch wieder via Sklaven zu dem frisch gebackenen
optio tragen. Marcus, der sicherlich nie so raffinierte Formulierungen gefunden hätte, war ganz und gar einer Meinung mit dem, was in dem Brief stand, gerade was das Andenken der gefallenen Kameraden anging, das geschützt werden mußte.
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An die Redaktion der Acta Diurna
Rom
Mit grosser Empörung haben wir, allesamt Soldaten der Legio Prima Traiana Pia Fidelis, in der letzten Acta in dem als "Frühlingsmärchen" titulierten Artikel die abfälligen Worte über unsere Leistungen, und die unserer Waffenbrüder der anderen Legionen an der Front in Parthia gelesen. Da wird erbittert über den herzlichen Willkommensgruss, den die Zeitung Imago anläßlich unserer Heimkehr auf die Titelseite gesetzt hat, hergezogen, da werden der Sieg von Edessa, die Erstürmung Circesiums, die Verteidigung Armeniens und unserer Grenzen im Osten gerade mal so lapidar als wohl kaum triumphal herabgewürdigt. Die Rückkehr der Legio Prima aus dem Krieg, die Ankunft in Italia, war der Acta hingegen wohlgemerkt keinerlei Notiz wert.
Mag diese tendenziöse Schreibe auch dem Zweck dienen, ein konkurrierendes Blatt mit aller Häme zu treffen, so ist solch eine Polemik der kaiserlichen Zeitung doch in keinster Weise würdig!
Jener Schreiber, der wohl kaum in seinem Leben ein Schlachtfeld von weitem gesehen hat, jener Mann, der in seiner Stube im sicheren Rom solcherlei Schmähungen verfasste, sollte sich besser auf den Patriotismus besinnen, der Rom gross gemacht hat. Er sollte nur einmal der Soldaten gedenken, die auf den Schlachtfeldern des Ostens ihr Leben gaben, um den Feind in die Schranken zu weisen. Sie sind für die Sicherheit unseres Römischen Imperiums gestorben, und für unseren geliebten Imperator - möge er seinen Platz unter den Göttern finden - aber auch für einen jeden Bürger des Reiches. Mit Fug und Recht sind sie als Helden zu bezeichnen, und jener Schreiber möge es sich zweimal überlegen, bevor er das Andenken unserer gefallenen Kameraden auf solch plumpe Weise verächtlich zu machen sucht!
Die Soldaten der Legio Prima Traiana Pia Fidelis:

F. Decimus Serapio, Optio
Q. Marius Musca, Miles
Sp. Luscius Silio, Miles
X X X (S. Velius Rupus, Miles)
L. Antius Dasius, Miles
Ser. Seius Nasica, Miles
K. Caecilius Macro
Marcus Iulius Sparsus
Optio, I Kohorte II Centurie
Livius, librarius praefecti castrorum
M. Iul. Lic., optio ad spem ordinis
Caius Valerius Tacitus
Gaius Tiberius Andronicus
Duplicarius, I Turma
Lucius Ovidius Agrippa
Decurio, I Turma
Optio Tallius Priscus, Coh IX, Cen IV
A. Bavius Cat., Leg. I.
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Tiberius Artorius Imperiosus
Imperiosus hatte die Acta gerade fertig gelesen und gign nach draussen. Anscheinend regten sich viele über diesen Artikel auf und Tiberius konnte es nachvollziehen. Als einer seiner Miles zu ihm gerannt kam und ihm erzählte, dass eine unterschriftenaktion gestartet wurde. Suchte der Artorier jenen Brief, wo schon eibnige utnerschrieben haben. Auch er setzte seinen Namen darunter.
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An die Redaktion der Acta Diurna
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Mit grosser Empörung haben wir, allesamt Soldaten der Legio Prima Traiana Pia Fidelis, in der letzten Acta in dem als "Frühlingsmärchen" titulierten Artikel die abfälligen Worte über unsere Leistungen, und die unserer Waffenbrüder der anderen Legionen an der Front in Parthia gelesen. Da wird erbittert über den herzlichen Willkommensgruss, den die Zeitung Imago anläßlich unserer Heimkehr auf die Titelseite gesetzt hat, hergezogen, da werden der Sieg von Edessa, die Erstürmung Circesiums, die Verteidigung Armeniens und unserer Grenzen im Osten gerade mal so lapidar als wohl kaum triumphal herabgewürdigt. Die Rückkehr der Legio Prima aus dem Krieg, die Ankunft in Italia, war der Acta hingegen wohlgemerkt keinerlei Notiz wert.
Mag diese tendenziöse Schreibe auch dem Zweck dienen, ein konkurrierendes Blatt mit aller Häme zu treffen, so ist solch eine Polemik der kaiserlichen Zeitung doch in keinster Weise würdig!
Jener Schreiber, der wohl kaum in seinem Leben ein Schlachtfeld von weitem gesehen hat, jener Mann, der in seiner Stube im sicheren Rom solcherlei Schmähungen verfasste, sollte sich besser auf den Patriotismus besinnen, der Rom gross gemacht hat. Er sollte nur einmal der Soldaten gedenken, die auf den Schlachtfeldern des Ostens ihr Leben gaben, um den Feind in die Schranken zu weisen. Sie sind für die Sicherheit unseres Römischen Imperiums gestorben, und für unseren geliebten Imperator - möge er seinen Platz unter den Göttern finden - aber auch für einen jeden Bürger des Reiches. Mit Fug und Recht sind sie als Helden zu bezeichnen, und jener Schreiber möge es sich zweimal überlegen, bevor er das Andenken unserer gefallenen Kameraden auf solch plumpe Weise verächtlich zu machen sucht!
Die Soldaten der Legio Prima Traiana Pia Fidelis:

F. Decimus Serapio, Optio
Q. Marius Musca, Miles
Sp. Luscius Silio, Miles
X X X (S. Velius Rupus, Miles)
L. Antius Dasius, Miles
Ser. Seius Nasica, Miles
K. Caecilius Macro
Marcus Iulius Sparsus
Optio, I Kohorte II Centurie
Livius, librarius praefecti castrorum
M. Iul. Lic., optio ad spem ordinis
Caius Valerius Tacitus
Gaius Tiberius Andronicus
Duplicarius, I Turma
Lucius Ovidius Agrippa
Decurio, I Turma
Optio Tallius Priscus, Coh IX, Cen IV
A. Bavius Cat., Leg. I.
Tiberius Artorius Imperiosus
Centurio, IX Kohorte IV Centurie
Miles Gnaeus Aburius Marcellus
I Kohorte I Centurie
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Quintus Tiberius Vitamalacus
Titus
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Es dauerte nicht lange, dann gelangte die Kunde von dem kursierendem Papyrus auch den Legatus. Und es dauerte nicht viel länger, das dem bekannt geworden war, wer verantwortlich für den Brief war, und auch nicht wo dieser Brief gerade zu finden war.
Und nur ganz kurze Zeit verliess Titus das Praetorium....
Der Hüne trat einfach auf den Miles zu, der den Brief in der Hand hielt, griff sich diesen und steuerte dann auf die Unterkunft des Decimus Serapio zu. Ohne an zu klopfen trat er ein, hielt direkt auf ihn zu.
"Der Legatus will dich sehen !" sagte er harsch, hob den Brief in die Höhe und fügte an :
"Sofort !"
Lucius Artorius Avitus
Nachdem Livius ihn so weit hatte, dass er zusagen musste, sich den Brief mal durchzulesen und zu sehen, was da überhaupt im Gange war, überflog Avitus die Zeilen, kratzte sich kurz am Kinn, ließ sich dann Schreibzeug bringen und setzte seinen Namen drunter. Dann überlegte er, Livius von dem Latrinendienst zu befreien, schließlich hatte er sich tatsächlich mal als uneigennützig bewiesen. Doch den Gedanken verwarf Avitus wieder. Man wusste nie, wann sich wieder so eine Gelegenheit ergeben würde.
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An die Redaktion der Acta Diurna
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Mit grosser Empörung haben wir, allesamt Soldaten der Legio Prima Traiana Pia Fidelis, in der letzten Acta in dem als "Frühlingsmärchen" titulierten Artikel die abfälligen Worte über unsere Leistungen, und die unserer Waffenbrüder der anderen Legionen an der Front in Parthia gelesen. Da wird erbittert über den herzlichen Willkommensgruss, den die Zeitung Imago anläßlich unserer Heimkehr auf die Titelseite gesetzt hat, hergezogen, da werden der Sieg von Edessa, die Erstürmung Circesiums, die Verteidigung Armeniens und unserer Grenzen im Osten gerade mal so lapidar als wohl kaum triumphal herabgewürdigt. Die Rückkehr der Legio Prima aus dem Krieg, die Ankunft in Italia, war der Acta hingegen wohlgemerkt keinerlei Notiz wert.
Mag diese tendenziöse Schreibe auch dem Zweck dienen, ein konkurrierendes Blatt mit aller Häme zu treffen, so ist solch eine Polemik der kaiserlichen Zeitung doch in keinster Weise würdig!
Jener Schreiber, der wohl kaum in seinem Leben ein Schlachtfeld von weitem gesehen hat, jener Mann, der in seiner Stube im sicheren Rom solcherlei Schmähungen verfasste, sollte sich besser auf den Patriotismus besinnen, der Rom gross gemacht hat. Er sollte nur einmal der Soldaten gedenken, die auf den Schlachtfeldern des Ostens ihr Leben gaben, um den Feind in die Schranken zu weisen. Sie sind für die Sicherheit unseres Römischen Imperiums gestorben, und für unseren geliebten Imperator - möge er seinen Platz unter den Göttern finden - aber auch für einen jeden Bürger des Reiches. Mit Fug und Recht sind sie als Helden zu bezeichnen, und jener Schreiber möge es sich zweimal überlegen, bevor er das Andenken unserer gefallenen Kameraden auf solch plumpe Weise verächtlich zu machen sucht!
Die Soldaten der Legio Prima Traiana Pia Fidelis:

F. Decimus Serapio, Optio
Q. Marius Musca, Miles
Sp. Luscius Silio, Miles
X X X (S. Velius Rupus, Miles)
L. Antius Dasius, Miles
Ser. Seius Nasica, Miles
K. Caecilius Macro
Marcus Iulius Sparsus
Optio, I Kohorte II Centurie
Livius, librarius praefecti castrorum
M. Iul. Lic., optio ad spem ordinis
Caius Valerius Tacitus
Gaius Tiberius Andronicus
Duplicarius, I Turma
Lucius Ovidius Agrippa
Decurio, I Turma
Optio Tallius Priscus, Coh IX, Cen IV
A. Bavius Cat., Leg. I.
Tiberius Artorius Imperiosus
Centurio, IX Kohorte IV Centurie
Miles Gnaeus Aburius Marcellus
I Kohorte I Centurie
L. Artorivs Avitvs praefectvs castrorvm
Q. Tiberius Vit., Leg. I.
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Appius Terentius Cyprianus
Irgendwie hatte Appius da gar nicht so drauf geachtet was in der Acta stand und eigentlich interessierte es ihn auch nicht sonderlich was eine Zeitung über ihn schrieb, aber gut da anscheinend die halbe Legion unterschrieben hatte, konnte es ja nicht schaden es auch zu tun
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An die Redaktion der Acta Diurna
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Mit grosser Empörung haben wir, allesamt Soldaten der Legio Prima Traiana Pia Fidelis, in der letzten Acta in dem als "Frühlingsmärchen" titulierten Artikel die abfälligen Worte über unsere Leistungen, und die unserer Waffenbrüder der anderen Legionen an der Front in Parthia gelesen. Da wird erbittert über den herzlichen Willkommensgruss, den die Zeitung Imago anläßlich unserer Heimkehr auf die Titelseite gesetzt hat, hergezogen, da werden der Sieg von Edessa, die Erstürmung Circesiums, die Verteidigung Armeniens und unserer Grenzen im Osten gerade mal so lapidar als wohl kaum triumphal herabgewürdigt. Die Rückkehr der Legio Prima aus dem Krieg, die Ankunft in Italia, war der Acta hingegen wohlgemerkt keinerlei Notiz wert.
Mag diese tendenziöse Schreibe auch dem Zweck dienen, ein konkurrierendes Blatt mit aller Häme zu treffen, so ist solch eine Polemik der kaiserlichen Zeitung doch in keinster Weise würdig!
Jener Schreiber, der wohl kaum in seinem Leben ein Schlachtfeld von weitem gesehen hat, jener Mann, der in seiner Stube im sicheren Rom solcherlei Schmähungen verfasste, sollte sich besser auf den Patriotismus besinnen, der Rom gross gemacht hat. Er sollte nur einmal der Soldaten gedenken, die auf den Schlachtfeldern des Ostens ihr Leben gaben, um den Feind in die Schranken zu weisen. Sie sind für die Sicherheit unseres Römischen Imperiums gestorben, und für unseren geliebten Imperator - möge er seinen Platz unter den Göttern finden - aber auch für einen jeden Bürger des Reiches. Mit Fug und Recht sind sie als Helden zu bezeichnen, und jener Schreiber möge es sich zweimal überlegen, bevor er das Andenken unserer gefallenen Kameraden auf solch plumpe Weise verächtlich zu machen sucht!
Die Soldaten der Legio Prima Traiana Pia Fidelis:
F. Decimus Serapio, Optio
Q. Marius Musca, Miles
Sp. Luscius Silio, Miles
X X X (S. Velius Rupus, Miles)
L. Antius Dasius, Miles
Ser. Seius Nasica, Miles
K. Caecilius Macro
Marcus Iulius Sparsus
Optio, I Kohorte II Centurie
Appius Terentius Cyprianus, Ta, I.Leg
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wenns nicht mehr reicht für die abgabe auch egal^^ |
Gaius Tiberius Andronicus
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Original von Faustus Decimus Serapio
Es traf sogar Verstärkung von der Kavallerie ein! Ich lächelte sehr zufrieden, als ich das sah, und grüsste zurück.
"Salve Andronicus!"
Mein Lächeln wurde schiefer, denn natürlich erinnerte ich mich, und man konnte ja nicht gerade sagen dass ich mich sonderlich gut mit ihm verstanden hätte, trotzdem wir Leidensgenossen unter dem alten Saufeius gewesen waren. Aber so im gemeinsamen Protest vereint, fand ich das alles nicht mehr so wichtig. Die Frage war halt ob er das auch so sah.
"Ja, seit kurzem!", antwortete ich gutgelaunt, und stolz natürlich. "Sparsus geht nach Germanien zur Secunda. - Freut mich dass ihr euch auch an der Aktion hier beteiligt!" [/FONT] |
Tja, dem schiefen Lächeln nach zu urteilen erinnerte Serapio sich noch genau so gut an ihre Meinungsdifferenzen.
"Glückwünsch"
meinte Andronicus freundlich. Serapio hatte diese Beförderung bestimmt verdient, immerhin war er genauso wie sein Vorgänger und der Duplicarius selbst Kriegsveteran und interessanterweise auch genauso für seine Kriegsverdienste ausgezeichnet worden.
Als Serapio von Sparsus Versetzung ins kalte Germanien sprach, zog der Tiberier überrascht eine Augenbraue hoch. Ja, da war eine Abschiedsfeier gewsen, davon hatte Andronicus gehört, aber wohin sich der Iulier versetzen lassen wollte hatte er bis jetzt nichts gewusst. Und kommen hatte er leider auch nicht können...
"Germanien?"
echote der Tiberier.
"Was will zieht ihn denn dorthin?"
Die hübschen Germaninen warscheinlich...
"Und natürlich machen wir bei dieser Sache mit, wir sind schließlich eine Legion!"