[Pabula] Ställe der Casa Iulia LIC & FC

Lucius Iulius Centho
   
abula


Lucius Iulius Centho
Nach dem sich Centho endlich mit Calli Tablinum aufgerafft hatten führte er sie mit verbunden Augen in den Pabula in dem nun endlich auch wieder Pferde standen. Zu Centho leid wesen war der Geruch schon von weitem spürbar, so dass er Calli schon beim Raustreten aus der Casa die Nase zu hielt. Was diese nur äußerst wiederwillig mich sich machen lies und Centho musste bei denn Unterdrückten >Mmm´s und Aaaa´s< vor sich hin grinsen. Als sie endlich angekommen musste er sich beeilen die Nase los zu lasse und ihr schnell das Tuch von den Augen zu ziehen. Nicht das ihr gleich der Geruch der Pferde in die Nase stieg und sie so schon wusste was los war.
Furia Calliphana
Aufgerafft, ja wahrlich, er hat sie regelrecht entführt! Ohne ein Wort zu sagen, wo es hingeht, ohne Antwort darauf zu geben, was er jetzt vorhat, ohne ihr zu entgegnen, was das mit dem Tuch vor den Augen heißen soll... Ohne groß nach Luft zu schnappen, führte sie ihr (nicht kurz geratenes) Monolog mit einem Atemzug durch...

"Carissime, halt mal kurz an!!... Doch bitte... Ich möchte jetzt wissen was du mit mir vor hast! Aber ich sage es dir jetzt gleich voraus, dass ich nicht dazu bereit bin, mich dir hin zu geben! Sei der Reiz jetzt noch so groß und verlockend...

Hörst du eigentlich was ich sage? Ich hör nämlich nur dass du schmunzelst! Ja genau, ich höre es genau! Ich komm mir schon vor als würde ich Selbstgespräche führen, denn du antwortest ja nicht...

Halt, Moment mal... Ich führe ja Selbstgespräche!!
"

Während ihr das klar wurde, traten sie aus dem Haus. Diese herrliche frische Luft, aber es war dennoch so kalt für einen März Nachmittag, so zog sie dann ihre Palla enger zusammen und schmiegte sich (natürlich unauffällig großes Grinsen ) an Centho.

Ihre vorübergehende Wut erreichte ihren Höhepunkt, als er ihr auch noch die Nase zugehalten hatte. Was der sich heute alles erlaubt!!!! Sie hörte sich so verschnupft an, wie vor zwei Wochen als sie krank im Bett lag.

"Also... also... ddddasch ihst wohl die Döhe.... Willdst du edwa, dahss ich eindfach erschticke?!?!?!?"

Sprach sie, wobei... Das Wort stammeln würde es eher beschreiben was sie von sich gab. Sie entschloss sich ab jetzt keinen Ton mehr zu sagen, und Centho mit Schweigen zu strafen, aber ob es jetzt eine Strafe oder eher eine Belohnung war, konnte sie sich derweil im Kopf ausmalen.
Lucius Iulius Centho
Centho grinste die ganze Zeit vor sich hin. Er konnte sich ausmalen was in ihrem Kopf jetzt vor sich ging. Obwohl wohl er doch nicht. Wer konnte schon wissen was im Kopf einer Frau vor sich ging. Aber es amüsierte ihn wenn er sich vorstellte wie sie reagieren würde wenn sie die Pferde sehen würde. So stand er erwartungsvoll da und warte darauf dass sie die Augen öffnen würde. Der Geruch von Stroh und Pferde stand schon lange im Raum aber er hatte ja grade erst die Hand von Calli`s Nase genommen hatte. Er hatte einen Arm um ihre Talje gelegt und sah sie an um ihre Reaktion auch ja nicht zu verpassen. Eines der Tiere begann zu schnauben und spätestens jetzt dürfte klar sein, auch wenn ihre Augen noch geschlossen waren wo sie waren.
Furia Calliphana
Als Centho dann das Tuch von ihrem Auge nahm und ihre Nase losließ, traute sie sich zuerst nicht die Augen zu öffnen, aus Angst was sie erwarten würde. Zwar wusste sie dass er ihr nichts Schlimmes antun würde, aber manchmal mutete er ihr zu viel zu. Spontaneität war schon immer sein Element gewesen, obwohl, sie hatte ja auch schon ein paar mal einen Ass im Ärmel versteckt gehabt.

Was war das denn für ein Geruch? Eine Mischung aus Stroh, frischem Wasser und... Pferden!! Ist das denn möglich?! Vor einer Woche waren hier doch keine Pferde gewesen. Hat Carissime jetzt einen echten Pferdestall samt Pferde?? Wo... woher?...

Sie machte die Augen endlich auf als sie dann wirklich einen Pferd schnauben hörte. Das erste was sie sah waren die Boxen des Stalls und darin die wundervollsten Wesen, die die Götter erschufen. Eins schöner als das andere. Sie ließ ihr Carissime erst mals links liegen und schritt eilend zu den Pferden. Die prächtigsten die es auf der Welt gibt... Von schwarz, bis goldbraun, über weiße und gefleckte, einfach eins von jeder Sorte. Zwei Pferde, deren Boxe gleich nebeneinander waren, gefielen ihr besonders gut. Das eine war eine Honig farbene Stute und das andere ein dunkel Haselnuss farbener Hengst. Die Stute hatte einen weißen Fleck auf ihrer Stirn, welches sich bis zu ihren Nüstern streckte.

Calliphana streckte scheu ihre Hand aus um die Tiere zu berühren. Sie hat die Luft angehalten, als würde sie mit ihrem atmen die Pferde erschrecken. Mit jedem kleinen Schritt kam sie denen näher und die beiden schnupperten an ihrer Hand und schnaubten zufrieden. Lächelnd trat sie näher bis sie die beiden über die Backen streicheln konnte. Ihr Fell war wie Seide, glänzend gestriegelt und weich wie Watte. Calliphana legte ihre Wange gegen die Backe der Stute und streichelte dabei ihre Stirn. Dabei atmete sie ihren Duft ein und schloss die Augen.

Plötzlich fiel ihr was ein, oder besser gesagt jemand.

"Bin gleich wieder da..." - flüsterte sie den beiden zu und eilte wieder zu Centho.

Sie schlang die Arme um seinen Nacken und strahlte als wenn sie nie glücklicher gewesen wäre.

"Sie sind einfach wundervoll, du bist wundervoll... Ich danke dir!"
Lucius Iulius Centho
Centho nahm Callie gern wieder in empfang und das sie ihn nun so herzlich küsste war… nun ja er wirde sich sicher nicht beschweren das stand schon mal fest.

„Das sind Mania und Acte. Einen Hengst der Cydas heißt reitet ein Sklave namens Daniele er Übermittelt für mich Botschaften was Erbschaften betrifft. Ich habe bei Mantua eine Pferdezucht gekauft dort stehen noch weitere Pferde. Diese hier habe ich mit gebracht um bei solchen Gelegenheiten wie heute mal wirklich ausreiten zu können und nicht nur davon zu sprechen. Such dir eine der beiden aus ich werde Phocylides sagen das er uns einen Kkorb machen soll denn wir mit nehmen können.“

Das es für Frauen unschicklich war auf einem Pferd zu sitzen und zu reiten interessierte Centho nicht.
Furia Calliphana
Ihre Nasenspitzen berührten sich und sie drückte ihm einen kleinen Kuss auf die Lippen.

"Erst fragst du mich ob ich deine Frau werde, dann zeigst du mir, dass du dir eine Pferdezucht gekauft hast, also... Ich komme kaum aus dem Staunen heraus...

Sag Iulius Centho, welche Überraschungen hast du für den heutigen Tag noch parat?"

Sie strahlte vor Glück. Alleine was diesen wunderbaren Mann betrifft, so gutmütig und überaus selbstlos.

"Ich liebe dich, weil du mir alles gibst was ich brauche, dass du immer errätst, wonach ich mich sehne, weil du dein Glück nicht von mir abhängig machst und nicht erwartest dass ich dich liebe, und vor allem deswegen, weil du so altruistisch bist...!"

Centho erklärte ihr welches Pferd wie heißt. Es gab anscheinend noch mehr in Mantua. Es war aber Liebe auf den ersten Blick. Die beiden Pferde würden schon mal sicherlich ihre Favoriten sein, und hoffentlich sieht sie die anderen auch bald. Pferdenarr halt...

"Und du bist dir auch ganz sicher? Wirst du auch nicht eifersüchtig sein? Du weißt genau wie sehr ich Pferde liebe..." - lächelte sie ihn unschuldig an.

"Ja gut, ich glaube ich nehme dann die Stute, die ist so wunderschön. Und sag bitte Phocylides dass ich gerne ein paar Äpfel hätte..."

Als Centho sich schon auf den Weg machte fiel Calli etwas ein was von Wichtigkeit sein könnte. Sie rannte ihm hinter her und holte ihn auch in einigen Sekunden ein.

"Carissime... Aber du weißt schon, dass wir einen Weg nehmen müssen, wo uns keiner so richtig sieht oder?... Ich dürfte ja nicht gerade überall und so reiten, wie ich das gerne hätte... Du weißt schon..."
Lucius Iulius Centho
Er streckte die Hände zu Seite aus und zuckte mit den Schultern.

"Wer weis wer weis, wenn ich es jetzt sagen würde wehren es ja keine mehr."

Wehrend Calli ihr Liebeserklärung ab gab hatte er die Hände auf ihre Schultern gelegt und hörte zu. Mehr konnte ein menesch wohl kaum einem Anderen erklären und seine Lächeln wurde breiter aber ohne dabei frech zu wirken. Aber er ging davon aus das sie wuste das sie ortijetzte nicht einen gleich schöne Liebeserklärung erwarten konnte.

"Wenn ich mir Sorgen wegen einem Pferd machen müsste, hättest du wohl grade nicht dies wunderbraren Dinge gesagt oder. "

Er griff nach links in einen Korb und holte einen Apfel heraus und hielt ihn ihr hin. Das sie sich mit Äpfeln in das Herz einer der Stuten kaufen wollte hatte er längst vorausgesehen hatte er es doch genau so gemacht.

Dann grinste er dehte sich kurz und ging eine Stück zur Wand und nahm einen langen ducklenblauen Mantel mit tiefer Kaputze von der Wand. Ein Paar gefütterte Lamfellstiefel hatte er natürlich auch. Nicht das er befürchte das man sie an denn Damenschuhen erkennen könnte. Das immer noch recht kühle Wetter war ehr für die Entscheidung verantwortlich gewesen. Er ging zu ihr zurück, stellte die Stiefel vor sie ab und legte ihr den Mantel um die Schultern und schloß die Spange und setzte ihr die Kaputze auf.

"Du siehst dein Gelibter hat alles bedacht. Wie werden die Pferde bis zum Stadttor führen müssen aber es ist ja nicht weit. Dann reiten wir erst mal richtung Horti Maecenatis. Oder was meinst du?"
Furia Calliphana
Sie zog die eine Augenbraue hoch und sah ihn fragend an.

"Du hast wirklich den Tag durchgeplant, nicht wahr? Da bin ich schon gespannt, dann komm und lass uns keine Zeit vertrödeln!"

Sie nahm den Apfel entgegen, der Mann konnte tatsächlich Gedanken lesen! "Du kennst mich langsam besser als ich mich selber." Sie machte einige Schritte zu ihrem Favoriten, zerbrach den Apfel in zwei Hälften und hielt sie eins nach dem anderen vor ihre Nüstern. Die Schöne schnaubte zufrieden und nickte mit dem Kopf. Sie verschlang den Apfel sofort und ließ sich dabei von Calliphana streicheln.

Während Centho etwas holen ging, schlich sie in die Box und fing an mit einer Hand voll Stroh das Pferd zu striegeln. Nach einer recht kurzen Zeit kam ihr Carissime zurück und hielt in der einen Hand einen Mantel in dem anderen ein Paar Stiefel. Nicht gerade welche nach der neuesten Mode, und verführerisch wirkten diese auch nicht wirklich. Dennoch ließ sie sich von ihm anziehen; wie ein kümmernder Vater legte Centho den Umhang um ihre Schultern, befestigte die Spange und setzte ihr die Kapuze auf dem Kopf.

"Ja das hat er wirklich" - sagte sie und drückte einen Kuss auf seine Lippen. "Du bist so gut zu mir..." Sie küsste ihn erneut, diesmal aber etwas länger und intensiver. "Ja die Route wird am besten sein."

Anschließend zog sie die Stiefel an und betrachtete sich selber. Sie ging dann ein - zwei Schritte nach hinten und drehte sich drei mal langsam im Kreis.

"Und sehe ich jetzt hübsch aus?" - fragte sie mit einem erwartungsvollen, kindisches Grinsen auf ihrem Gesicht.
Lucius Iulius Centho
Centho nickte als sie fest stellte ob er den Ganzen Tag durchgeplant hatte. Natürlich hatte er versucht an Möglichst alles zu denken aber er war sich ganz sicher das er was vergessen hatte.

Entspannt sah er zu wie Calli denn Apfel verfütterte. Vorerst war er zufrieden mit dem wie der Nachmittag verlief.

Nach dem er Calli in den Mantel geholfen hatte. Zog auch er einen gleichen Mantel an und setzte die Kapuzte auf.

"Ja ich weis garnicht wie ich mich in der Schola Atheniensis Ohne Mantel und Stifel in dich verlieben konnte?"

Dann nahm er erst Mania beim Zügel dann Calli bei der Hand und verlies mit ihr und den Beiden Pferden den Pabula in Richtung Stadttor. Natürlich hatte er ihre Hand beim verlassen des Grundstücks los gelassen. Sie wollten ja den Schein waren. So schritten sie die Tieren neben sich führend zum Tor.
Furia Calliphana
Als er sie in Mantel und Stiefeln betrachtete musterte er sie wirklich gründlich. Sie mochte es ihm zu gefallen, er war ja die wichtigste Person in ihrem Leben, also damit auch seine Meinung am wichtigsten.

"Und dennoch bin ich dir aufgefallen, es muss wohl Schicksal gewesen sein!" - drehte sie sich elegant um die eigene Achse und flog direkt in seine starken Arme. Sie schmiegte sich eng an ihn, drückte ihre Wange gegen seine, wie warm seine sich doch anfühlte! Calliphana schloss die Augen, ihre Nasenspitzen berührten sich während ihre Finger seinen Nacken liebkosten. Hauch zart zog sie ihre Lippen über seine, winzig kleine Küsse tauschten sie aus.

"Jetzt müssen wir aber los. Hoffentlich finden wir einen Platz wo wir ungestört sein können." Sie küsste ihn unerwartet fordernd, das kannte Centho von ihr bisher gar nicht. "Ich will noch mehr davon..." - flüsterte sie ihm anschließend ins Ohr.

Sie unterhielten sich auf dem Weg zum Stadttor kaum, nur wenn es sein musste, denn sie würden sie ja an ihrer heller Stimme erkennen, trotz der Verkleidung.