Lucius Aurelius Commodus
Ein Sklave gibt ein eingerolltes Pergament für Didia Lucia ab.
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Liebste Lucia Folgendes Gedicht musste ich schreiben als ich dich das erste mal sah. Es soll meine Endlose Liebe zu dir beschreiben.
Lese es und lass nur dein Herz Hören.
Hätt ich einen pinsel zu zeichnen dein antlitz
den glanz deiner augen, den lieblichen mund
ich malte die wimper, die braue, dein lächeln,
wie ich es erkannte in jener stund
hätt ich eine flöte zu spielen die klänge,
die von deiner anmut und schönheit erzählen
ich spielte den reigen der himmlischen tänze,
wie in den gedanken, die mich seither quälen
doch weder bilder noch klänge noch wort,
könnten beschreiben was an jenem ort
mit mir geschehen als ich dich gesehen,
du in dunkler nacht, den schein hast entfacht
die sonne und sterne tragen kunde von dir
jeder lufthauch erzählt mir von dir
jeder atemzug, jeder schritt, trägt deinen namen weit mit sich mit
hätt ich eine feder zu schreiben die worte,
die dich umgarnen wie silbernes licht,
ich schriebe von liebe, von nähe und hoofnung
und schrieb die sehnsucht hinaus in das nichts
doch weder bilder noch klänge noch wort...
dein Commodus..............
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