- Landsitz der Gens Octavia vor den Toren Roms -

Cicero Octavius Anton
Landsitz der Gens Octavia



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Der Landsitz der Octavia wurde durch den Pater Familias Oppius Octavius Ecidius auf dem ehemaligen Weingut der Gens Octavia errichtet.

Bevor die Gens Octavia in die Stadt zog und sich zu einer der wohlhabenden Gentes des Reiches entwickelte, lebte sie hier nahe der Hafenstadt Ostia und der Hauptstadt Rom und bewirtschafteten selbst als kleine Bauern das Weingut, welches sich seit mehr als fünf Generationen im Besitz der Gens befindet.

Nach dem Umzug der Gens nach Rom, gelangte das alte Weingut schnell in Vergessenheit und erst, als sich der Stammvater Ecidius zur Ruhe setzte und dafür einen geeigneten Ort suchte, viel das Augenmerk wieder auf das alte Weingut.

Der älteste Sohn des Ecidius, der Senator Anton, tat es seinem Vater gleich und verbrachte seine letzten Lebensjahre auf dem mittlerweile prachtvoll ausgebauten Landsitz.

Heute bewohnt der jüngere Bruder des Senators und Onkel des Pater Familias den Landsitz, auch er führt die Tradition der Weinkelterei fort und lässt den wenigen produzierten Wein an Gens Mitglieder im ganzen Reich senden.

Doch die waren Schätze sind nicht die Weinreben, Springbrunnen oder Stallungen, sondern die eingelagerten Kostbarkeiten im Weinkeller des Landgutes.
Marcus Didius Falco
   

Salve Anton!


Deine plötzliche Abreise kommt für mich etwas überraschend. Jedoch wünsche ich Dir angenehme Tage auf Deinem schönen Landsitz, damit Du rasch wieder zu Kräften kommst. Lucia wird sich sicherlich aufopferungsvoll um Dich sorgen.

Selbstverständlich werde ich mich um Deine Angelegenheiten kümmern und Dich über wichtige Ereignisse informieren.


Vale
Falco

Cicero Octavius Anton
am frühen Abend erreichte die Kutsche, den alten Gutshof, welcher von wilden Weinstöcken umgeben ist.

Es war schon lange her, dass Anton sich hier aufhielt.
Doch sein 2 seiner treuen Sklaven, hielten hier die Stellung und so konnten Anton und Lucia sofort ihr Zimmer beziehen.
Lucius Flavius Vibullius
Ich eilte so schnell wie möglich mit Disrun durch die Gassen Roms. Zum Glück kannte ich den Weg. Aber in der Casa sagte man mir, daß Cicero auf seinem Landsitz weilte.

Erschöpft kamen wir nach dem weitem Weg an.
Cicero Octavius Anton
Anton der gerade auf dem Vorhof einige Rosensträucher beschnitt sah die herran rasende Kutsche aus ihr trat ein Mann, den er noch nie gesehen hatte.
Lucius Flavius Vibullius
Ich hieß die Sklavin mit auszusteigen und schaute mich um. Die Abendsonne leuchte farbenkräftig auf die Weinstöcke und Rosen, welche um den Landsitz angepflanzt waren.
Langsam ging ich durch das Tor. Bald hätte ich ihn übersehen, so vertieft war er in seine Arbeit. Doch er erblickte mich und schaute auf. Da ich nicht wußte, wer es war, fragte ich:

Salve, ist der Herr dieses anwesens zu sprechen? Mein Name ist Lucius Tiberius Vibullius von Tarracao.
Cicero Octavius Anton
Anton, der einen großen Strohhut gegen die Sonne trug stand auf

"Der bin ich, ihr kommt aus Hispania?"
Lucius Flavius Vibullius
Seid gegrüßt Cicero Octavius Anton! Ein schönes Anwesen habt ihr hier. Ehrlich gesagt, hätte ich Dir nicht soviel gärtnerisches Talent zugetraut.... .Ich freue mich, Dich einmal persönlich kennenzulernen, denn von der Hochzeitsfeier meiner Schwester Messalina seid ihr ja schon bald wieder abgereist. Ich ging ein wenig nach links, dmit mein Gegenüber nicht so gegen die Sonne blinzeln mußte ud mich somit besser sah.
Cicero Octavius Anton
"Gärtnern ist gut zum entspannen, es gibt gleich Essen, möchtest du mit uns essen?"
Lucius Flavius Vibullius
Danke für die Einladung. Es würde mich sehr freuen. Wenn du möchtest, wird Disrun das Abendmahl mit Musik versüßen. Sie ist eine bezaubernde Sängerin und spielt dazu herrlich die Harfe. Ein freute mich sehr über die Einladung.
Disrun
Ich verhielt mich wie es sich gehörte im Hintergrund und versuchte mich zu benehmen. Ich war müde und er wollte das ich sang. Ich seufzte leise.
Rediviva Helena
Auch Helena traf nun ein, sie hatte noch kurz etwas im alten Heim herumgschaut und sich wieder vertraut mit dem Casa Octavia gemacht, doch nun sah sie schon ihren geliebten Vater mit einem fremden Manne sprechen und ging mit schnellen Schritten auf sie zu. Sie warf auch der Frau einen kurzen, freundlichen Blick zu ehe sie zu ihrem Vater ging und ihn leicht auf die Wange küsste.

"Hallo Vater, da bin ich nun. Und wie ich sehe bist du nicht allein!"

Sie wandte sich dem Fremden zu und nickte ihm leicht zu, ein wenig Schüchternheit liegt wie eh und je in ihrem Blick. Sie würde auch nicht lange Zeit hier zubringen, doch wollte sie doch einmal nach ihren Vater schauen.

"Wer bist du? Ich nenne den Namen Helena Octavia mein Eigen und freue mich deine Bekanntschaft zu machen. Ich bin die Tochter..."
Cicero Octavius Anton
Erst jetzt bemerkte Anton die hübsche Sklavin

"Hat Lucidus dir ein Geschenk gemacht?"

Anton mußte grinsen, zum ersten mal seit langem wieder, denn er konnte sich noch lebhaft an die Auktion erinnern.

"Mein ihr nicht, dass sie auch von der langen Reise erschöpft ist? Vielleicht möchte sie auch lieber etwas Essen.
Aber nun laßt uns ins Haus gehen, Lucia wartet sicher schon!"

Anton und sein Gast gingen durch den Garten zu der Veranda, auf der anderen Seite des Hauses
Lucius Flavius Vibullius
Lucius Tiberius Vibullius werde ich geheißen. Es freut mich deine Bekanntschaft zu machen. Ich wußte überhaupt nicht, daß dein Vater so eine liebreizende Tochter sein eigen nennt. meinte ich schmunzelnd zu Helena.

An Cicero gewandt, erwiderte ich:

Nein, sie ist die Sklavin meine Vetters. Er wollte, daß ich mich um sie kümmere und so konnte ich sie ja nicht allein in Hispania zurücklassen. Außerdem bin ich der Meinung, daß sie mir bei so manchen geschäftlichen Dingen zur Hand gehen kann. "
Disrun
Ich blieb weiter in Hintergrund und schwieg.
Was machte ich hier? Ich hätte lieber versuchen
sollen nach Germanien zurück zukehren. Hier
war ich mehr als Fehl am Platz.
Rediviva Helena
Sie senkt leicht den Kopf, damit man die Verlegenheit nicht so sehr bermerken kann. Dann folgte sie mit ihrem Blick dem Vater.

"Ich nehme an, es geht zum Abendmahl und du bist sicherlich eingeladen. Wir sollten ihm folgen. Lucia ist eine wirlich sehr liebe Frau, wie es mir scheint."

Den letzten Satz hatte sie ein wenig leiser gesprochen und dabei gelächelt. Nun ging sie hinter ihrem Vater her, und sah nochmals zu Lucius.
Cicero Octavius Anton
Anton freute sich seine Tochter zu sehen, auch wenn so die ruhigen Tage mit Lucia allein vorbei waren, aber dennnoch freute er sich

Auf der Veranda stand ein großer Eichenholztisch, von ihm aus hatte man einen prachtvollen Ausblick über die Länderein, mit ihren Weinstöcken und Bäumen.

Es war ein prachtvolles Mahl aufgetischt, als Lucia durch die Türe trat gab er ihr einen zärtlichen Kuss, beide setzten sich

"Bitte setzt euch doch"

Direkt der Sklavin zu gewandt, "Wollt ihr euch auch setzen und mit uns Essen oder wollt ihr ein Zimmer zum Schlafen?"
Lucius Flavius Vibullius
Ich schaute sie an und lächelte. Dann folgteich ihrem Vater und ihr. Da Cicero nichts dagegen sagte, als ich ihn wegen Disruns Künsten ansprach, bedeutete ich ihr uns zu folgen.
Rediviva Helena
Ihr tat die Frau ein wenig leid - eine Sklavin zu sein musste einfach ein schreckliches Leben sein. Sie wünschte ihr Gutes. Sie lächelte der Frau aufmunternd zu und setzte sich dann an den Tisch.

"Vater, hab keine Bange. Ich werde euch beiden noch Zeit gönnen, die ihr allein beieinander verbringen könnt, doch machte ich mir auch ein wenig Sorgen."

Sie sah Lucia an und nickte ihr schon beinahe familiär zu - so wie sie die Frau bisher kannte mochte sie diese sehr gern.
Cicero Octavius Anton
wärend Anton an seinem Wasserglas nippte

"Was führt dich zu mir und ihr seit doch der Vetter des Proconsul?"