> Officium Im Palast

DIVUS IULIANUS
Entgegen der Erwartung von Valerian sinkt der Kaiser ruhig in seinen Sessel zurück und blickt ihn an.

"Du hast es nicht verwirkt, nein wahrlich .........

denn Du hast Recht.

Mir ist einiges entglitten, doch ein Weltreich zu führen stellt sich einfacher dar, wenn man es noch nicht tut. Sicher, ich vernachlässige das Heer zu sehr, auch vieles weitere, doch nicht aus freien Stücken.

Auch hier ist der Feind, gerade hier. Ich fürchte, wenn ich Roma zu lange verlasse, so könnte es mir entgleiten. Roma braucht einen Verwalter der Provinzen, der Gerichte und Gesetze. Unter Trajan stellte sich die Lage noch einfacher dar, doch heute ist das Regieren vom Palatin bedeutend anspruchsvoller geworden.

Aber ich verstehe, was Du mir sagen willst und ich bin zu der selben Einsicht gekommen, es ist Zeit zurückzuschlagen und Stärke zu beweisen, offensiv zu werden.

Kehre zu Deiner Legion zurück und vernichte unsere Feinde."
GAIUS ULPIUS AELIANUS VALERIANUS
Nur schwer fängt sich der Legat wieder.

"Das werde ich tun, mein Kaiser ...........

ich danke Euch und werde mein bestes geben.

Doch müsst ihr Euch einfach die Zeit nehmen dem Heer die Aufmerksamkeit und die Mittel zukommen zu lassen, die es braucht, denn Rom braucht das Heer und vorallem braucht ihr es!"

Er geht langsam zur Tür und tritt hinaus.
DIVUS IULIANUS
Der Kaiser sieht ihm nach und als die Tür sich schließt murmelt er.

"Das wäre ein Weg, ja.
Aber vielleicht ...."
Gaius Vinicius Marcellus
Marcellus, der von Tribun Falco vor der Türe des kaiserlichen Officiums postiert war, sah wie der Legatus Augusti heraus kam. Als dieser die Türe öffnete versuchte er einen kurzen und unauffälligen Blick in das Officium des Imperators zu werfen. Er sah wie der Imperator hinter seinen Schreibtisch saß. Dieser kurze Augenblick reichte ihm aus, um zu erkennen, dass alles in Ordnung zu sein schien. Als der Legatus Augusti die Türe hinter sich schloss und weiter ging, stellte sich Mercellus vor die Türe um den Zugang wieder zu versperren.
Medicus Germanicus Avarus
Viele Wege führten nach Rom, doch den Weg zum Officium des Kaisers, wo ihn der Scriba hin schickte, kannte er nicht. Durchgefragt und etwas heißer deswegen, stand er nun vor einem Prätorianer. Immernoch das Säckchen in der Hand.

"Salve, ist dies das Arbeitszimmer des Kaisers und wenn ja hat er einen kleinen Moment Zeit, dies hier..." wieder stemmte er den Ledersack nach oben "... entgegen zu nehmen?"
Lucius Helvetius Falco
beobachtet den bebeutelten Senator misstrauisch aus einiger Entfernung an eine Säule gelehnt.
Medicus Germanicus Avarus
Hm scheinbar verstehen sie kein römisch-germanisch. Nimmt sein Säckchen und trabt davon, dann eben anders...
Lucius Helvetius Falco
Ruft .....

"Senator! Welche Last habt ihr denn zu tragen?"
Medicus Germanicus Avarus
Eine sehr Schwere...., lacht und eilt weiter.
Lucius Helvetius Falco
zieht eine Augenbraue hoch und legt die Stirn in Falten