Lararium - das Larenheiligtum

Vesuvia Crispina
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Auch heute begab ich mich ins Lararium, um Julia, meinem Vater und meinem Mann Wein und Brot darzureichen. Ich opferte in dem Wissen, dass ich nur auf diese Art das Weiterleben meiner Familie auch nach dem Tod ermöglichen konnte.

Auch Julia zählte nun zu den Manen meiner Familie. Ich sprach leise ein Gebet, ordnete die Opfer noch einmal und verließ wieder den heiligen Ort.
Didia Sinona
Ich hatte es noch rechtzeitig nach Hause geschafft um an den Feralia die Gräber der parentes zu schmücken und ein letztes großes Opfer am Grab meines Vaters zu bringen. Nun war ich daheim und traurig.
Vesuvia Crispina
Zurück aus Corsica und den Kopf noch voller Gedanken, begab ich mich ins Lararium. Schon lange mussten die Laren unversorgt gewesen sein und ich machte mir ernsthafte Sorgen. Manches Unheil konnte deswegen die Familie treffen und getroffen waren die Vesuvier schon genug.

Mehr als überrascht bemerkte ich ein neues Schälchen am Altar. Völlig irritiert blickte ich darauf und konnte es nicht einordnen. Die einzigen Vesuvier weilten meines Wissens nicht in Rom, aber jemand war offensichtlich hier gewesen.

Ich legte die mitgebrachten Gaben ab, sprach ein langes Gebet und verließ leise den Raum.