Publius Aelius Hadrianus
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Der Ianusbogen ist das Heiligtum des Ianus, des doppelköpfigen Gottes des Anfanges der Zeit und der Türen. An jeder Tür befindet sich sein Abbild. Ursprünglich regierte Ianus allein das Italien vor Saturnus und Iupiter. Ianus stiftete die Tempel für alle anderen Götter.
Als Gott des Anfangs steht er jedem Gebet voran, bei großen Götterfesten erhielt er das 1. Opfer erst dann gefolgt vom Iupiter. Obwohl kein ursprünglich römischer Gott steht er den höchsten Göttern im Range gleich . Sein Priester, der Rex sacrorum hält in Friedenszeiten das Tor geschlossen, in Kriegszeiten öffnet er es und das Heer zieht durch das Tor in die Schlacht- so lange, bis das Heer zurückkehrt und der Krieg beendet ist. Nach ihm ist das Ianuarius benannt.
Publius Aelius Hadrianus
gelöscht
Tiberia Nova
Sie kniete nieder schaute in den Himmel und begann zu beten nachdem sie ihre Opfergabe niedergelegt hatte.
"Ianus,bitte nimm diese Gabe und höre mein bitten.Mach meinem Leid ein Ende,befreie mich von der Qual.Du, der Herr des Anfangs und des Endes.Verhelfe mir zu einem neuen Anfang..hilf mir das alte hinter mir zu lassen."
Sie musste die Tränen unterdrücken, doch so konnte sie nicht weitermachen.Sie sprach noch ein paar Worte in gedanken,erhob sich und verließ das Tempelgelände
Tiberia Nova
Etwas außer Atem kam sie am Bogen an,ließ sich auf die Knie fallen.
SIe nahm den Dolch in die gefalteten Hände und sah zum Himmel.
"Ihr Götter hört mein flehen und vergebt mir diese Tat...Ich kann nicht mehr,mein Leid ist groß....nehmt diese Last von mir..."
So stach sie zu.
"Quintus...ich...liebe...d...dich.."
MERCURIUS
Merkur hatte wahrlich viel zu tun in jüngster Zeit.
Quintus Tiberianus Cato
Ich war zu spät...
Ein Nein entspringt meinen Lippen, doch es verhallt ungehört.
Neben ihr sinke auf Boden...
Ich kann nicht anders, ich weine einfach los.
Sie hat uns verlassen...für immer... getrieben von der Hoffnungslosigkeit... Ich denke an Quintus, was er sagen wird.. und ich fürchte mich davor... Ich weis nur eines... Ich muss es ihm sagen... Doch wie ?...
Ich bleibe einfach still sitzen, neben der Domina... Wache über ihren toten Körper... Mehr kann ich nicht mehr tun....
Alexis
Ich hatte beide aus dem Haus rennen gesehen.
Als ich mich Cato näherte der mit dem Rücken zu mir saß nahm ich die Hände vor den Mund.
"Ist sie...hat sie..?" ich konnte es nicht fassen.
Ich nahm Catos Hand und kniete mich hin.
Quintus Tiberianus Cato
Ich konnte nichts sagen... sah sie nur an... Tränen in den Augen... nickte stumm...
Und ich zog sie zu mir, ich brauchte sie gerade mehr als je zuvor...
Alexis
Ich lehnte mich an ihn,sein Herz schlug wild.
Ich hoffte das dies nur ein Traum war und ich bald aufwachen würde
Quintus Tiberianus Cato
Ich hielt sie fest...
Irgendwann würde jemand kommen, irgendetwas muste mit ihrem toten Kürper passieren..
Aber ich konnte mich nicht rühren... es ging einfach nicht...
Quintus Tiberianus Cato
Irgendwann, ich weis nicht wie lange ich mit Alexis im Arm neben der Toten Nova gesessen hatte, stand ich auf.
Sie konnte nicht hier liegen bleiben....
Ich sah mich um, noch war es dunkle Nacht und ungewöhnlich Still. Ich hob Nova einfach auf und trug sie zurück zum Landsitz. Ich sagh mich um, sah das Alexis mir folgte....
Alles was blieb, war ein dunkler Fleck, genau an der Stelle, an der Nova ihr Leben ausgehaucht hatte.
Minos Hanno
Der spätnächtliche Wanderer war sich nicht sicher.
War das wirklich passiert ? Oder war es doch zu viel Wein gewesen...?
Er torkelte einfach von dannen... egal ob wahr oder nicht...Wenn er die Geschichte in einer Taverne erzählen würde, könnte doch die eine oder andere Kanne Wein dabei herrausspringen..
Lucius Didius Crassus
Ich fand die Stelle die Cato beschrieben hatte, sah auch noch den dunklen Fleck.
Ich stand eine Weile da, dachte an die alte Zeit in Galica... und das kurze Wiedersehen in Hispania.
Dann drehte ich mich und ging... ich wollte zurück nach Hispania.
Quintus Tiberius Vitamalacus
Es spät in der Nacht, als eine hochgewachsene Gestallt sich dem Ianusbogen nähert. Die Gestalt ist ein einen schweren Mäntel gekleidet, die Kapuze tief ins Gesicht gezogen.
Am Ianusbogen bleibt die Gestalt stehen.
Quintus Tiberius Vitamalacus
Unter dem Bogen bleibt die Gestalt stehen und nimmt die Kapuze ab. Quintus Tiberius Vitamalacus kniet langsam nieder. Er streckt seine rechte Hand aus und berührt vorsichtig den Boden.
Hier ist es passiert, hier setzte sie ihrem Leben ein Ende. Und auch wenn es es schon lange her ist, es ist das erste Mal das er es schafft diesen Ort aufzusuchen.
"Nova, ich liebe dich....."
Er bleibt eine Weile dort knien, dann erhebt er sich wieder, zieht die Kapuze über und verschwindet in der Nacht.
Quintus Tiberius Vitamalacus
Langsam nähert sich der Tribun dem Ianusbogen. Jedesmal, wenn er in Rom ist kommt er hier her. Er ist in einen langen, dunkeln Mantel gehüllt, die Kapuze verdeckt fast sein ganzes Gesicht.
Nur das Geräusch der genagelten Caligae, das über den Platz hallt, verrät, das hier ein Soldat geht.
Quintus Tiberius Vitamalacus
Direkt unter dem Bogen, genau dort wo es passierte, bleibt Tribun Tiberius stehen. Er legt den Mantel ab und legt ihn über seinen Arm. Langsam kniet er nieder, berührt wieder die Stelle, an der sie ihr Leben beendete.
"Nova,.... warum nur ? Ich hätte doch einen Weg gefunden..."
Doch er macht ihr keinen Vorwurf, er selbst hätte damals den Mut aufbringen müssen...
Nach einer ganzen Weile steht er auf und geht davon, aber er würde immer wieder kommen.
Quintus Tiberius Vitamalacus
Die Calligae hallen über das Pflaster der Stadt. Der Mann, der sich mit kräftigen Schritten dem Bauwerk nähert, hat einen aufrechten Gang, der Kopf ist verborgen unter der Kapuze des Mantels. Dies trotz der Tatsache, das es auch zu dieser späten Stunde noch sehr warm ist.
In der Hand trägt er ein Bündel.
Iulia Helena
Um diese Stunde schien beim Ianusbogen selbst nicht viel los zu sein, und so mochte sich Tiberius Vitamalacus ohne zu vielen Menschen ausweichen zu müssen, dem Baudenkmal und Tempel nähern. Doch je näher er diesem kam, desto deutlicher wurde auch die Erkenntnis, dass er, wenn er seinen üblichen Besuch abstatten wollte, dieses Mal nicht allein sein würde.
Eine Frau stand am Fuß des Gebäudes, betrachtete die Verzierungen und Reliefs aussen auf den Seiten und war gleichermaßen tief verschleiert. Dass sie zu den verheirateten Frauen gehören musste, machte ihre Kleidung deutlich, die Stola mit über Schultern und Haar gezogener Palla trug sie mit der üblichen Schlichtheit einer matrona, auch wenn ihre Gestalt nicht von den üblichen Genüssen und Ausschweifungen einer reicheren Römerin geprägt schien, zumindest, soweit man es auf einen Blick erkennen konnte.
Iulia Helena war tief in Gedanken, und an diesem Abend hatte sie die Casa Iulia geflohen, wollte nicht allein mit den Erinnerungen und anstehenden Entscheidungen sein, die sie irgendwann würde treffen müssen. In der linken Hand hielt sie noch immer jenes Pergament, auf das sie den Orakelspruch der Sybille geschrieben hatte, aber die Worte wollten und wollten keinen rechten Sinn ergeben, wie auch immer sie diese drehte und wendete. Zu viel war geschehen, zu viele Dinge, die sie nicht einmal mit Constantius teilen konnte, weil sie ihn nicht beunruhigen wollte. "Titus, Du fehlst mir so," murmelte sie leise und schritt langsam am Fuß des rechten Teils entlang, aber wie immer blieb es still. Er konnte ja auch nicht antworten, zu lange war er schon tot, zu lange kein Teil ihres Lebens mehr. Dass sich ein Fremder dem Ianusbogen näherte, schien sie vorerst nicht zu bemerken.
Quintus Tiberius Vitamalacus
Die Gedanken des hochgewachsen Soldaten kreisen wie immer, wenn er sich dem Ort ihres Ablebens nähert, nur um sie, seine Nova. Immer wieder fragt er sich, was er hätte tun sollen um ihren Tot zu verhindern, wann er den Punkt verpasst hatte sein Leben so zu ändern, das ihnen Beiden eine Zukunft gewährt worden wäre...
Sicher, die Sinne des Soldaten würden ihn jederzeit vor einem Angreifer warnen, doch das Unterbewustsein des Soldaten nimmt die Frau am Ianusbogen nicht als gefährlich wahr.
So geht er einfach an der verschleierten Frau vorbei, scheint sie wirklich nicht zu bemerken, obwohl er sie fast streift. Stattdessen kniet er unter dem Bogen nieder, dort wo immer noch im Mondlicht ein dunkler Fleck zu sehen ist.
"Nova,..." flüstert er leise, aber klar verständlich. Aus dem Paket kommt ein grosser Strauss roter Rosen zum Vorschein, welchen er genau auf dem Fleck plaziert.
Dann blitzt eine kleine Klinge in seiner rechten Hand auf...