Domus Aeliana - Peristyl

Antonius Tacitus
"Du kannst dich auf mich verlassen."

Tacitus stand ebenfalls auf. Zusammen gingen sie zurück ins Haus.

"Ich wünsche dir eine gute Reise! Komm wohlbehalten wieder zurück."

Er verbeugte sich leich vor Quarto.

"Wenn du mich entschuldigst - ich muss noch dringenst ein paar Besorgungen machen."
Antonius Tacitus
Er erreichte das Peristyl und schaute sich um. Als er nichts außergewöhnliches bemerkte, beschloss er in der Culina nach dem Rechten zu sehen.
Nakhti
Inzwischen waren die Lilien dann doch längst verblüht und die Farben des Herbstes hielten Einzug.
Eine gute Zeit, befand der Hausherr, die Oleanderbüsche, die hier in großen Blumenkübeln standen, zurück zu schneiden. Eine Aufgabe für Nakhti, wie er schnell entschieden hatte und so stand der Ägypter im Peristyl und hantierte mit einer nicht sehr scharfen Sichel.
Marcus Aelius Callidus
Es war nicht seine Art auf der clina zu liegen, und so nahm sich Callidus ein paar Weintrauben und einen Becher Wein und spazierte gemütlich um den Garten des Peristyls. Die kleinen Büsche waren schon zurückgeschnitten und bald würde der Winter kommen, in dem er sich eh mehr im Inneren aufhalten müsste. So genoss Callidus noch die grünen Sträucher, die Herbstsonne und das Zwitschern der Vögel, während er abwechselnd einen Schluck aus seinem Becher nahm und ein paar Trauben aß.
Nakhti
Nakhti war gerade damit beschäftig, ein paar große, irdene Töpfe auszuleeren und zu reinigen, in denen den Sommer über einjährig blühende Pflanzen gewesen waren.
Als der junge Herr vorüber kam, hielt er in seiner Arbeit inne und verneigte sich.
Marcus Aelius Callidus
Es war Callidus schon etwas unangenehm, dass der gute Nakhti sich nun vor ihm verbeugte, hat er doch mit dem Sklaven als Kind noch gespielt. Aber auch Callidus war in die römischen Sitten hineingewachsen und so nahm er die Verbeugung an und erwiderte sie mit einem freundlichen Lächeln und dem Heben seiner Hand.

> Ave, Nakhti! Ein schöner Tag, nicht wahr. Wenn doch nur jeder Tag so schön und unbeschwert sein könnte und dieser Becher Wein niemals leer würde, was würden wir die Götter dafür preisen - aber was rede ich, du musst arbeiten! <

Callidus stellte die Schale mit den Weintrauben zu Nakhti, ganz offensichtlich, damit er welche nehme. Dann ging er langsam weiter, auf seine nächste Runde um den kleinen Garten...
Appius Aelius Varus
Varus gang durch das Domus der Famile führte ihn jetzt in den Peristyl. Er schaute sich etwas um und war begeistert von dem prachtvollen Blumen, Bäumen und Pflanzen. Fast 2 Stunden schaute er sich den Garten an, er war sich sicher das es hier oft schöne Feste gegeben hat und geben wird.

Er hielt sich noch eine ganze Weile hier auf, ging dann aber schlussendlich weiter, irgendetwas musste es doch zu tun geben.
Lucius Aelius Quarto
An der Tür zum Peristyl traf Quarto auf seinen jungen Verwandten, der scheinbar gerade in Begriff war, wieder hinein zu gehen.
“Ah, da bist du ja. Ich hatte dich schon gesucht. Hast du einen Augenblick Zeit zum Reden?“
Appius Aelius Varus
Varus stoppte als er den Raum verlassen wollte und wante sich zu Quarto.

Natürlich, ein Gespräch mit euch würde mich freuen. Was wüscht ihr denn Quarto?
Lucius Aelius Quarto
“Komm, wir sollten uns setzen.“
Quarto deutete auf eine Bank und ließ sich nieder.
“Was für Pläne hast du und wirst du in Rom bleiben?“, kam er ohne Umstände gleich zur Sache.
Appius Aelius Varus
Natürlich, jeder von uns mag es ja bequem. großes Grinsen

Varus folgt Quarto ohne Wiedervorte auf die Bank und setzt sich neben ihn.

Ich möchte für dem Cultus Deorum als Priester des Apoll dienen. Ich habe mich berteits Beworben und bin auch schon in den Kult des Apoll als Discipulus aufgenommen.

Natürlich werde ich in Rom bleiben, wo kann ich der Gens und Apoll denn so gut dienen, wie her am Nabel der Welt?

Antwortet Varus ohne Umschweife.
Lucius Aelius Quarto
“Soso, Apoll, ja, dass ist in der Tat sehr gut.“, fand Quarto.
“Der Gott des wärmenden Sonnenscheins, wem könnte ein Spross der Gens Aelia besser dienen als ihm, wo wir doch die Sonne im Wappen tragen. Wo willst du wohnen?“
Appius Aelius Varus
Vielen Dank, Quarto, euer Lob bedeutet mir sehr viel!

Die Affinität unserer Gens hatte einen großen Einfluss auf meine Wahl, so das sie schließlich auf den großen Apoll fiehl.

Ich würde gern hier im Domus der Aelia wohnen, wenn euch dies genehm währe.

Varus hoffte und bangte auf eine positive Antwort von Quarto.
Lucius Aelius Quarto
“Ja natürlich, dass ist gar kein Problem. Ich lasse dir umgehend ein Zimmer herrichten.“
Er überlegte kurz.
“Naja, dass heißt, wenn die Sklaven wieder zu Arbeit taugen, meine ich.“
Appius Aelius Varus
Varus grinste über beide Backen.

Sehr vielen Dank mein Pater.

Die Sklaven scheinen eigentlich recht gut zu sein, so schien mir.
Lucius Aelius Quarto
Da machte Quarto dann doch ein etwas verdutztes Gesicht.
“Gut? Sie sind gut zu dir? Na, dass will ich ihnen auch geraten haben!“
Appius Aelius Varus
Ich meinte nicht nur von gehorsam sondern von ihren Fertigketien her.
Daria
Plötzlich ist im Hintergrund ein lautes Klirren zu hören. Eindeutig das Geräusch von Keramik, das mit voller Wucht am harten Boden zerschellt.
Es folgt ein laut gerufenes "Entschuuldigung!", und es wird wieder ruhig.
Lucius Aelius Quarto
-.^ “Ähm…. *hust* …ja.“
Appius Aelius Varus
Gut... meistens...