Atrium Municipii - Eingangshalle

Claudia Aureliana Deandra
Das Atrium wurde neu eingerichtet und sieht jetzt folgendermaßen aus.


http://home.arcor.de/de_la_charis/bilder...m%20Rathaus.jpg


edit: eigenes Webspace
Spurius Purgitius Macer
Macer betrat das Atrium des Rathauses und blickte sich kurze Zeit neugierig um, bevor er einen Angestellten der Stadtverwaltung bat, der Magistrata Aurelia Deandra zu melden, dass er wie abgesprochen zwecks Planung des Einsatzes von Soldaten der LEGIO I zu Straßenbauarbeiten in Ostia eingetroffen wäre.
Claudia Aureliana Deandra
Gerade war mir ein Griffel unter den Tisch gerollt und ich suchte ihn krampfhaft, als ein Angestellter in mein Arbeitszimmer kam.

„Hallo? Jemand da?“

„Ja, sicher. Was gibt es denn“, antwortete ich unterm Tisch hervor.

„Ähem, … äh, … also, Legatus Macer ist eingetroffen. Es geht um die Straßenbauarbeiten. Soll ich ihn holen gehen?“

„Nein, natürlich nicht“, antwortete ich, während ich unter dem Tisch hervorkroch. „Im Falle Macer gehe ich selbst. Besorge uns diverse Getränke, ich möchte eine Auswahl haben.“

Ich strich meine Tunika glatt, warf einen prüfenden Blick in die polierte Metallplatte, die mir als Spiegel diente, und schritt Richtung Atrium.

Mit einem Lächeln ging ich auf ihn zu. „Salve Purgitius Macer! Ich bin sehr erfreut über dein Kommen.“
Spurius Purgitius Macer
Macer war überrascht, von seiner Gastgeberin persönlich im Atrium abgeholt zu werden und erwiederte ihre Begrüßung freundlich: "Salve Aurelia Deandra! Da wir uns ja ohnehin in der Curia trafen, wäre es wohl viel zu umständlich gewesen, hier nicht persönlich zu erscheinen.
Außerdem war ich schon lange nicht mehr in Ostia, das wollte ich nutzen. Ich glaube, ich war noch Student der Academia, als ich zum letzten Mal hier war!"
Claudia Aureliana Deandra
Mir entging der erstaunte Ausdruck auf dem Gesicht meines Besuchers nicht und ich musste schmunzeln. Dennoch tat ich so, als hätte ich diese Regung nicht gesehen. Ich musste niemandem erklären, wem ich besondere Wertschätzung entgegenbrachte und warum.

„Oh, schön zu hören, dass du Ostia bereits kennst! Aber lass uns doch einen etwas beschaulicheren Platz aufsuchen.“

Einladend wies ich einen Korridor entlang. Auf dem Weg zu meinem Besprechungszimmer beschäftigte mich eine Frage.

„Deine Zeit an der Academia, wie lange liegt die wohl schon zurück? Du bist seither sehr erfolgreich gewesen. Man spricht im Reich von deinen Erfolgen.“
Spurius Purgitius Macer
"Das wird aber auch zu einem guten Teil an den Ereignissen als solchen liegen und weniger an der Tatsache, dass ich an ihnen teilgenommen habe.
Und sicherlich bietet Meridius mit seinem jüngsten Erfolg ein wesentlich größeres Gesprächsthema als meine Tätigkeiten im Bürgerkrieg."


Im Kopf zählte er nach, wann er als Student die Academia besucht hatte. "Meine Studienzeit ist schon einige Jahre her, genau weiss ich es gar nicht. Es dürften schon fast zehn Jahre sein."
Claudia Aureliana Deandra
Bescheidenheit ist eine sehr lobenswerte Tugend, dachte ich bei mir und schritt langsam Richtung Besprechungsraum.

„Verzeih die politische Unwissenheit einer Frau, aber … Warum ist es ausschließlich Meridius – den ich als meinen neuen Pater factionis natürlich ebenfalls sehr schätze –, der in einem Triumphzug durch Rom marschiert und die ebenfalls an der Schlacht beteiligte siegreiche Legio I, zu der Sophus, der Pater der Aurelier gehört, ist nicht mit von der Partie? Oder anders gefragt: Warum gab es keinen Einzug in Rom für deine Legion?“



edit: Frage erweitert
Spurius Purgitius Macer
Die Frage überraschte Macer ein wenig, hatte er doch gedacht, die Bevölkerung sei etwas besser über die Ereignisse informiert.

"Da muss ich dich leider korrigieren: Meridius wird für seine Erfolge in Hispania geehrt. Dort waren die Legionen II und IX gegen iberische Rebellen siegreich und ihnen wurde dafür ein Triumphzug bewilligt.
Der Legio I war gemeinsam mit der Legio XIV an der Niederschlagung des Aufstandes des Laeca beteiligt. Der war jedoch römischer Offizier und wir kämpften gegen römische Truppen. Auch wenn wir siegreich waren, so ist ein Bruderkrieg niemals eines Triumphes würdig."
Claudia Aureliana Deandra
Ich wurde bei Macers Worten nachdenklich. Natürlich wusste ich wer, wo, gegen wen gekämpft hatte. Ich wusste sogar von Meuterern in den römischen Legionen, die es nicht über sich bringen konnten, gegen die eigenen Landsleute zu kämpfen, aber weitergehende Gedanken hatte ich mir nicht gemacht. Bisher hatte ich die Schlacht gegen Laeca als für das römische Reich und den Kaiser unbedingt notwenig und damit wohl automatisch den siegreichen Ausgang als ruhmreich eingeschätzt. Für Augenblicke wurde ich sehr ernst.

„Du hast Recht. Ein Sieg gegen römische Truppen kann nicht als würdig angesehen werden.“

Vieles ging mir jetzt durch den Kopf. Hätten Sophus und ich Zeit für Gespräche, würde ich sicherlich viele Vorgänge im Reich in einem klareren Licht sehen, als mir das bisher möglich war. Gern würde ich größere Einblicke in die Politik gewinnen, aber nur, um zu verstehen und um über meinen eigenen Tellerrand sehen zu können.

Schweigend legte ich den Rest des Weges bis zu meinem Besprechungsraum zurück.
Lucius Aurelius Commodus
Als ich das Rathaus betrat sah ich mich kurz um. Hm, wirklich schön hatten die das hier, kaum zu glauben das hier keiner arbeiten möchte. Als ich weiter gehen wollte, bemerkte ich eine junge Frau die gerade aus einer Tür heraus kam. Ich ging auf sie zu und begrüßte sie.

Salve, ich würde gerne zum Höchsten Beamten den Ostia noch hat.
Lucius Aurelius Commodus
Zitat:
Original von Lucius Aurelius Commodus
Als ich weiter gehen wollte, bemerkte ich eine junge Frau die gerade aus einer Tür heraus kam. Ich ging auf sie zu und begrüßte sie......


....diese allerdings beachtet mich gar nicht weiter und ging ins nächste Büro.
Leicht verdutzt schüttelte ich den Kopf und verlies das Rathaus. Schließlich musste ich erst einmal zurück zu meiner Einheit.
Antonia Annaea Minervina
Ich kam wieder zur Tür hinaus und erblickte Commodus.

Salve! Was führt dich zu mir?
Lucius Aurelius Commodus
Zitat:
Original von Antonia Annaea Minervina
Ich kam wieder zur Tür hinaus und erblickte Commodus.

Salve! Was führt dich zu mir?


Kurz, bevor ich ganz weg war, vernahm ich eine stimme. Ich ging zurück.

"Salve, ich bin Aurelius Commodus. Meine Centurie ist soeben in Ostia angekommen und hat bereits ihr Lager außerhalb der Stadt errichtet. Wir sind hier um die Straßen die beschädigt sind auszubessern. Ob ihr hier in Stadtverwaltung wisst, wo genau überall Schäden sind? Wenn ja, wäre das fabelhaft, dann bräuchte ich nämlich nicht meine Männer auf Erkundungstour schicken." smile
Antonia Annaea Minervina
Ich werde es euch zeigen.

Sim-Off: Ich habe nun leider keine Zeit zum mehr posten.
Lucius Aurelius Commodus
Zitat:
Original von Antonia Annaea Minervina
Ich werde es euch zeigen.


Minervina zeigte mir eine Karte auf der die Stellen eingezeichnet waren, perfekt.
Ich verabschiede mich höflich und ging wieder.

"Vale!"


Sim-Off: Kein Problem
Lucius Caecilius Catilius
Der neue Tag hatte ihn eher aus Zufall hierher nach Ostia geführt. Der Hafen Roms war ihm selbstverständlich von jeher ein Begriff gewesen und nachdem er noch am Tag zuvor die Zeit genutzt hatte, sich in der Hauptstadt selbst umzusehen, so beschloss er am Folgetag sich den Weg anzusehen, den Wohl die Meisten Güter die Rom betraten genommen hatten. Nach dem frühen Mahl in der Casa Caecilia hatte er sich auf den Weg zum Binnenhafen gemacht, um dort mit einer kleinen Barke die kurze Strecke den Flusslauf entlang anzutreten. Die oberflächliche Besichtigung der Stadt samt der wichtigsten Örtlichkeiten kostete ihn nur wenige Stunden, ehe er vor dem Weg zum nahen Hafen im Norden auf dem Markt der Stadt halt machte, um dort eine Kleinigkeit bei den Händlern zu erstehen. Diese Stelle war es auch, an der er über den Aushang stolperte. Eine Stelle als Scriba in der Hafenstadt. In unmittelbarer Nähe zu Rom und gleichzeitig doch weit genug davon entfernt um nicht direkt und unvorbereitet in die Mahlsteine der Reichsverwaltung zu geraten. Darüber hinaus ein Ort, der zweifelsohne soviel verschiedene Völker und Menschen anzog, wie Urbs Aeterna selbst. Er wog ab, während er einige Zeit regungslos vor dem Schriftstück stand. Überschlug seine Überlegungen und fasste einen Entschluss.

Einige Zeit nach Mittag betrat er zielstrebig die Curia Ostiae die milde Luft im Atrium der Eingangshalle war fast eine Spur zu frisch. Der kühle Luftzug, der vom Meer herüber wehte lies die Temperaturen auch zur Mittagszeit erträglich werden. Er lies sich einen Moment lang Zeit die Innenarchitektur in einer Manier unter die Lupe zu nehmen, die eher an einen Architekten erinnerte. Die Bauweise war nichts außergewöhnliches, spiegelte jedoch in nicht zu kleinlicher Manier den Reichtum Roms symbolischen Tors zur Welt wider. Gewissermaßen sahen sich die Bewohner Ostias auch gern in der Rolle einer weltoffenen Stadt, deren Bedeutung als Fernhafen sich nicht vor dem Vergleich mit anderen großen Städten in Gallia, Syria oder Aegyptus scheuen musste. Immerhin kamen all jene Waren aus den Provinzen hauptsächlich auch über den Seeweg bis nach Ostia und dann weiter als Rom. Das der Schatten der nahen Hauptstadt allerdings einerseits den Segen Ostias, wie auch deren größtes Problem darstellte, lag auf der Hand. Wer Ostia einfach nur als Hafen Roms bezeichnete, der hätte sich wohl nur wenig Freunde unter der Einwohnerschaft gemacht. Ein mildes Lächeln huschte über Catilius Züge. Es waren kleine Eitelkeiten, die oftmals die Denkweise des Volkes bestimmten. Doch gerade die Rücksichtnahme auf diese Eitelkeiten, machte in gewisser Hinsicht den Unterschied zwischen Abneigung und Verbundenheit aus. Er ließ vom Anblick der Eingangshalle ab. Für den Moment war es unwichtig, die Magistrata, die den Aushang hatte anschlagen lassen, hatte als eine Iulia unterzeichnet. Ein altes und ehrbares und vor allem römisches Geschlecht, mit Sitz in der Hauptstadt, das früher nicht nur zu den einflussreichsten Familien zählte, sondern auch die größten Männer im Reich hervorgebracht hatte. Verblasster Glanz, so ermahnte er sich in Gedanken, war eine noch viel stärkere Quelle für Eitelkeiten. Mit verbindlichem Lächeln wandte er sich an den Angestellten, der ihn bereits seit seinem Eintreten mit Argusaugen aus der Deckung hinter dessen Pult bespitzelt hatte. „Salvete! Ich bin Lucius Caecilius Catilius und wegen des Aushanges in der Stadt hier. Kannst Du mich zum Arbeitszimmer der Magistrata Iulia Helena geleiten?“ Der Mann gab sich zufrieden, nun da er direkt angesprochen wurde und setzte sich in Bewegung. Zum Arbeitszimmer des Magistratus.
Titus Octavius Dio
Am frühen Morgen betrat der alte Octavia die schlichte Eingangshalle der Curia Ostiae, gestern war er am späten Abend noch in Rom aufgebrochen um sich ein Bild von der Stadt und seinen Magistraten zu machen, so irrte er durch die Halle …
Iulia Helena
Einer der Scriba, die in der Eingangshalle der Curia Ostia umher gingen, um ihren Pflichten nachzugehen, hielt schließlich inne und trat auf den älteren Mann zu, ihn freundlich anblickend. Überhaupt schien die Curia in gutem Zustand - sie war sauber, die floralen, gemalten Ornamente der Wände erstrahlten in kräftigen, neuen Farben und auch die vielen eingetopften Pflanzen auf den Gängen verliehen diesem wichtigsten Gebäude der Stadt eine harmonische Stimmung.
"Salve! Kann ich Dir helfen?" fragte der Scriba und blickte Octavius Dio aufmerksam an.
Titus Octavius Dio
„Salve, mein Name ist Dio ich kandidiere für diese Stadt bei der nächsten Wahl. Sag kannst du mir den Weg zum Officium Magistratus weisen? Die vielen Gänge erscheinen mir wie ein Irrgarten.“
Iulia Helena
"Aber natürlich, komm, ich zeige Dir den Weg ..." sagte der Scriba freundlich und ging dem Mann voraus, um ihn in etwa zwei Gänge entlang zu führen, bis sie das Arbeitszimmer des amtierenden Magistraten erreicht hatten. "Ich bin mir sicher, die magistrata wird für Dich Zeit finden. Soll ich Dich anmelden?"