[Unterkünfte] Milites Classiarii


  • MILITES CLASSIARII




    Die Milites Classiarii schlafen und essen gemeinsam in ihren Unterkünften als Zeltgemeinschaften (Contubernia) in ihren Zimmern. Eine jeweilige Centuria hat einen kleinen Hof vor der Unterkunft, in dem die Soldaten antreten können.


    Jede Stube besteht aus einem Vorraum (A), in dem Waffen und Ausrüstung gelagert werden, dahinter befinden sich die Schlafstuben (S) mit vier Stockbetten, sowie einem kleinen, gemauerten Herd, auf dem die Soldaten ihre Nahrung zubereiten können. Aus diesem Grund lagern sie hier häufig auch die Gemeinschafts-Handmühle, mit der sie die Getreiderationen zu Mehl verarbeiten. Neben der spartanischen Standard-Einrichtung haben viele Soldaten noch in ihren Stockbetten Zwischen-Regale für persönliche Gegenstände eingezogen. Trotzdem wirken die Räume eher kahl als wohnlich. Vor dem Gebäude befindet sich ein überdachter Säulengang, in dem ein Miles Classicus bei schönem Wetter sein Essen verspeisen oder seine Ausrüstung reparieren kann. Direkt davor verläuft die Lagergasse mit zwei kleinen Ablaufgräben auf jeder Seite.


    Das Gebäude ist etwa hüfthoch mit Bruchsteinen gemauert, darüber bestehen die Wände aus gekalktem Fachwerk. Damit man auch im Schlafraum Licht hat, befindet sich zwischen den aneinanderliegenden Kasernenblöcken ein schmaler Lichthof, zu dem sich in jedem Schlafraum ein Fenster öffnet.


    Sim-Off:

    Weitgehend von hier übernommen. Eine Nähere Beschreibung (Centuria, Cohors etc.) kann erfolgen, wenn die Einteilung der Soldaten vorgenommen, bzw. einen Dienstplan erstellt wurde.

  • Sim-Off:

    Ich teile mich einfach mal selber ein, gegebenenfalls muss man die Centurie und das Contubernium nachträglich ändern :)


    Nachdem Titus mit den beiden Tirones, welche seinem Contubernium zugewiesen worden waren und zwei gefallene Kameraden ersetzten im Horreum ihre ersten Rationen in Alexandria abgeholt hatten, kehrten sie in ihre Unterkunft zurück. Sie waren nach ihrer Ankunft dem ersten Contubernium der zweiten Centurie zugewiesen worden. Die dort fehlenden Männer schienen beim Untergang des alten Flaggschiffs Alexander ums leben gekommen zu sein. Dennoch waren sie gut aufgenommen worden.


    Sie traten in den Vorraum, welcher zugleich auch Lagerraum war ein und Titus ließ die beiden Tirones das doch nicht ganz leichte Gepäck abladen.


    "Verstaut die Rationen dort drüben und geht sicher, dass nichts vom Getreide ausläuft. Wir wollen doch keine Nager anlocken, nicht wahr."


    Dann trat Titus in die Schlafstube ein und zeigte den Speck vor, welchen er erhalten hatte. Die Augen der Männer, die bereits länger hier stationiert waren wurden groß und leuchteten.


    "Ich glaube wir alle haben uns eine ordentliche Willkommensmahlzeit verdient. Ich koche aber nicht."


    Mit dieser Einladung war Titus urplötzlich einer von ihnen geworden und willkommener Teil dieses Contuberniums. Ein recht schmächtiger Miles classicus erhob sich und lächelte freundlich:


    "Wenn du erlaubst, dann übernehme ich das Kochen. Ich bin der beste Koch in diesem Raum. Mein Name ist Faustus."


    Die anderen nickten und so überließ Titus ihm den Speck mit den Worten:


    "Na dann mach mal was ordentliches draus. Es soll heute ein Festmahl geben."

  • Die Unterkünfte der Milites sahen passabel aus. Einzig was störte war der muffige Geruch von altem Stroh, der mir beim Einblick in den ersten Wohnraum auffiel. „ Die Strohsäcke müssen erneuert werden. Mach eine Aufstellung wie viel gebraucht wird.“ Sie mussten die nächsten Tage damit auskommen. Maximus zitierte den Centurio zu sich. Bis morgen wollte er die komplette Aufstellung der Milites haben, die hier untergebracht waren. Als nächstes teilte er ihm die angedachte Sonderzuteilung an Lebensmitteln mit. Morgen zur 5. Stunde, am Horreum II hatten sich alle Milites einzufinden.
    Wie die Zustände bei den Unterkünften der Nautae waren, das zeigte sich gleich. Sie lagen gegenüber denen der Milites. Unser nächster Gang.

  • Coriolan hatte gerade erfahren, dass sich wieder jemand freiwillig für die Classis meldete. In letzter Zeit ging die Rekrutierung wieder gut voran. Inzwischen konnte man schon wieder eine ganze Reihe von Neulingen ausbilden. Recht auffällig durch seinen Optiostab, stand er vor den Quartieren der Secunda und hoffte bald den Mann zu sehen, der mit seiner ganzen Ausrüstung sicher leicht zu identifizieren sein würde.

  • Irgendwie hatte ich das ganze Zeug so organisiert, dass ich den Haufen vom Armamentarium zu den Unterkünften schleppen konnte. Als ich an dem der zweiten Zenturie zugeteilten Gebäude ankam, stand dort ein Mann mittleren Alters mit einem Stab in der Hand - der höchstwahrscheinlich enweder der Centurio oder der Optio war. Also einer meiner neuen Vorgesetzten. Da musste ein guter erster Eindruck schon her:


    "Salve! Ich bin Xenokrates Kleomenou, neuer Rekrut", begrüßte ich ihn.

  • Es war immer wieder ein herrlicher Anblick, wie diese vollgepackten Tirones auftauchten. "Xenokrates Kleom... naja, was solls, ich bin Optio Gnaeus Coriolanus der zweiten Centuria. Ich werde deine Ausbilung übernehmen. Von daher werden wir noch viel miteinander zu tun haben" Coriolan grinste etwas boshaft, denn er wusste ganz genau, was für einen Spaß es machte, Neulinge durch die Gegend zu scheuchen. "Dann folge mir mal. Ich zeig dir dein neues Zuhause." Er ging mit Xenokrates in eine der hinteren Stuben. Als er dort ankamen, sprangen sogleich zwei weitere Tirones von ihren Betten auf und machten lauthals Meldung. "Rühren Männer! Das hier ist euer neuer Kamerad." Er deutete auf Xenokrates, dem er wiederum erklärte: "Dies sind deine Stubenkameraden, Nicocrates und Hecatomnus. Der vierte Tiro, der hier eigentlich wohnen sollte, heißt Sirius. Er liegt derzeit leider noch krank im Valetudinarium" Wobei natürlich nicht die harte Ausbildung der Grund dafür war.


    "Ich bin sicher, ihr werdet alle viel Freude miteinaner haben. Dein erste Aufgabe ist, deine ganzen Sachen im Vorraum so zu verstauen, dass alles ordentlich, aber gleichzeitig auch immer griffbereit ist. Ich werde dich bald wieder abholen und dann gehen wir zum Fahnenheiligtum, wo wir dir den Eid abnehmen. Bis dahin, freunde dich ruhig schon mit deinen Kameraden an. Bis später."

  • Ich legte meine Sachen erstmal hin, nicht so recht wissend, wie der Optio sich vorstellte, all das ordentlich zu verstauen.
    "Meine Güte, wie habt ihr es denn hingekriegt, den ganzen Kram zu verstauen?", fragte ich daher meine neuen Mitbewohner.


    "Ja, das is' wirklich 'ne Zumutung. Ich hab es direkt falsch gemacht, an meinem ersten Tag hier", antwortete mir der eine.


    Dem anderen Rekruten war wohl aufgefallen, wie wenig mir der Kommentar seines Kameraden gebracht hatte, denn er schlug mir hilfsbereit vor: "Stell am besten das Wichtigste nach vorne - wie den Gladius und so. Sachen wie die Öllampe wirst du in der nächsten Zeit ja erstmal nicht brauchen."


    "Außer du musst nachts mal pinkeln..."


    "Aber dann sind ja die Lampen im Lager alle an."


    "Seid ihr schon lange hier?"


    "Ich seit einer Woche - und Nicocrates seit zwei."


    "Zweieinhalb!", wurde Hecatomnus schlagartig korrigiert.


    "Und wie ist die Ausbildung so?"


    "Ach, eigentlich ganz entspannt. Erstmal ..."


    Und ja, so verbrachte ich die Zeit, bis der Optio mich zum Fahneneid abholte.

  • "Tirones in einer Reihe vor der Stube angetreten!", hallte es durch den Raum, als sie gerade vom Apell zurückgekehrt waren. Der Optio wollte die Neulinge in Augenschein nehmen, bevor die große Aufgabe, die der Praefectus ihnen aufgetragen hatte, anlaufen konnte. Schließlich würden die Männer nicht unter normalen Bedingungen ihres Ausbilung beginnen. Dafür musste sich der Noch-Optio noch einiges einfallen lassen.

  • Als wir durch den Vorraum unsere Stube verließen, konnte ich nur staunen. Auf welch' wundersame Weise es mir gelungen war, meine Ausrüstung hier ordentlich unterzubringen!


    Wir - also ich und die beiden anderen Tirones, - nahmen vor dem Optio Haltung an, der ja gerade vom Präfekten zum Zenturio befördert worden war und, wie mir schien, einen äußerst zufriedenen Eindruck machte.

  • "Brust raus, Nicocrates! Lass dich nicht so hängen!", rief der Optio als die Tirones angetreten waren. "Wie ihr sicherlich gehört habt, übernehmen wir einen äußerst wichtigen Auftrag. Ihr seid noch nicht lange genug hier, um überhaupt etwas gelernt zu haben, dennoch nehme ich euch mit auf unser stolzes Schiff - die Aeternitas -, wo ihr das Glück habt eure ersten Schritte in der Einheit zu machen und einen wichtigen Beitrag leisten könnt." Gnaeus blickte abwechselnd in die Gesichter der Neulinge. "Auf der Fahrt nach Syria erhalltet ihr eure erste vernünftige Ausbildung. Bis dahin verlange ich nicht viel von euch, außer volle Konzentration, Wachsamkeit und den Willen etwas zu leisten. Fürs erste werdet ihr geschlossen zum Horreum marschieren und dabei helfen, einige Vorräte auf die Aeternitas zu transportieren. Der Rest der Einheit ist bereits dabei. Ich selbst werde das Verladen am Schiff selbst überwachen. Habt ihr noch Fragen?"

  • Nicocrates zuckte zusammen, als der Optio ihn tadelte, und nahm daraufhin eine - für meinen Geschmack - viel zu steife Haltung an.


    "Jawohl, Optio!", antworteten wir - darum bemüht energisch zu klingen - unserem Vorgesetzten, nachdem dieser seine Anweisungen erteilt hatte.


    Und machten uns auf den Weg. Doch von geschlossen marschieren konnte nicht die Rede sein. (Keine Ahnung, was das überhaupt war. Aber ich hatte den Eindruch, das es nicht das war, was wir taten.) Wir entfernten uns auf eher unmilitärische und entspannte Weise von den Unterkünften, um das Horreum aufzusuchen.

  • Titus hatte beschlossen, sich umgehend bei seinem alten Freund Coriolanus zu melden. Dieser war ja mittlerweile auch sein unmittelbarer Vorgesetzter und so wollte er sich wieder zum Dienst melden. Allem Anschein nach war dieser gerade dabei einige Neue über den Platz zu hetzen. Titus kam langsam über den Platz und testet dabei zunächst sein lädiertes Bein. Als er jedoch feststellte, dass sich dieses ohne Probleme belasten ließ, trat er immer fester auf. Bei Coriolanus angekommen salutierte er vorschriftsgemäß, um vor den Tirones keinen falschen Eindruck zu erwecken:


    "Optio Coriolanus, Miles Classicus Titus Flavus meldet sich wieder einsatzbereit und wartet auf Befehle."


    Ein genügsames Lächeln schlich sich in sein Gesicht. Es war gar nicht zu glauben wie sehr ihm der Dienst im Valetudinarium gefehlt hatte. Er war einfach nicht dazu geschaffen, still zu liegen und der Dinge zu harren die da kommen mochten.


    Alles in allem fühlte er sich wieder richtig gut, auch wenn seine Rüstung (welche er auf Hochglanz poliert hatte) aufgrund der geschwundenen Muskelmasse etwas locker saß. Doch dies würde wieder besser werden. Er hatte vor ordentlich zu trainieren.....

  • Gerade waren die Tirones hinfort geschickt, als sich tatsächlich ein lang vermisster Kamerad wieder unter den Aktiven befand. Coriolanus lächelte, während sein Freund bei ihm Meldung machte. "Movemini Miles! Ach, Flavus, schön dich zu sehen. Ich hab mir schon wirklich Sorgen gemacht, ob dein Bein es noch machen würde. Hast du noch irgendwelche schmerzen? Auch wenn es nur kleine sind. Was hat der Medicus genau gesagt?" Coriolan wollte sich lieber ein genaues Bild von Flavus machen, damit er wusste, für welche Aufgaben er ihn einteilen konnte. Man wollte ja nicht, dass der Mann so frisch auskurriert durch allzu fahrlässigen Umgang dann gleich einen Rückfall erlitt.

  • "Ich mir auch." gab Flavus reumütig zu als Coriolanus ansprach, dass er sich Sorgen um sein Bein gemacht hatte. Lange war es ungewiss ob er es überhaupt behalten konnte oder ob es abgenommen wurde. Schlussendlich hatte sich allerdings der Sturschädel von Flavus durchgesetzt. Er selber wäre lieber gestorben als verkrüppelt durch die Welt zu humpeln. Er lächelte


    "Keine Schmerzen mehr. Ich kann das Bein wieder voll belasten." und als müsse er dies seinem Gegenüber und auch sich selbst beweisen verlagerte er sein ganzes Gewicht auf das lädierte Bein. Er spürte ein kleines Zwicken, doch dies war wohl normal bis sich die narbe vollständig gebildet hatte. Auf den Medicus angesprochen machte Flavus eine abschätzige Bewegung mit der Hand:


    "Ach du kennst doch diese Quacksalber. Ich soll einmal die Woche zur Kontrolle kommen und die erste Zeit ein wenig aufpassen, damit die Wund nicht mehr aufbricht. Aber du kennst mich. Ich kann nicht wie ein altes Weib auf meiner Pritsche liegen während ihr das Imperium rettet."


    Flavus machte eine kurze Pause und deutete dann in Richtung des Hafenbeckens:


    "Ich habe gehört wir laufen aus. Wo solls hingehen? Was ist meine Aufgabe." legte er seinen Tatendrang sogleich an den Tag und ließ keinen Zweifel daran, dass er mitkommen wollte. Schließlich war die Aeternitas auch so etwas wie sein Baby. Er hatte zusammen mit Coriolanus und anderen das Schiff hierhergebracht und wollte sich gar nicht erst vorstellen, dass ein Anderer seinen Platz auf dem Flaggschiff der Classis Alexandrina einnahm.

  • Festen Auges beobachtete Coriolan, ob Flavus irgendwelche Regungen des Schmerzes zeigte, als er mit der Belastungsübung begann. Es schien in der Tat alles soweit in Ordnung zu dein. "Das sieht doch hervorragend aus. Die Götter scheinen es noch einmal gut mit dir gemeint zu haben. Und ja, wir haben eine unheimlich wichtige Aufgabe erhalten: Wir sollen die neue Augusta von Syria nach Rom bringen. Eine wirklich besondere Aufgabe. Ich bin schon sehr gespannt wie sie wohl so ist und ob wir das gut hinbekommen. Da dieser Auftrag so wichtig ist, möchte ich ungern auf unseren wichtigsten Miles in der Centurie verzichten. Soll heißen: Du bist dabei und wirst den Medicus wohl etwas länger als eine Woche warten lassen müssen." Gnaeus lächelte, obwohl das natürlich immer etwas heikel war, ärztliche Anweisungen nicht zu befolgen. Aber in diesem Fall würde man es wohl verschmerzen können. "Aber ich werde dich dennoch erst einmal nur für leichten Dienst einteilen, was bedeutet, dass du nicht bei der Beladung der Aeternitas teilnehmen wirst. Du wirst mir dann später bei der Ausbildung einiger Tirones auf dem Schiff assistieren. Ich würde vorschlagen du sammelst deine Ausrüstung zusammen und gesellst dich zu den anderen vor dem Schiff, die ihre Aufgaben erfüllt haben. Wir gehen dann geschlossen an Deck, sobald wir das Zeichen zum Ablegen seitens der Führung erhalten haben. Soweit alles klar?"

  • "Du kennst mich doch, ich habe einfach einen guten Kontakt zu denen da oben." lächelte Flavus den Kommentar zu den Göttern weg.
    Sie sollten also die Augusta abholen. Da drängte sich natürlich eine äußerst wichtige und kaum zu vernachlässigende Frage auf:
    "Die Augusta sollen wir also abholen? Ist sie hübsch?"


    Zu seinen Aufgaben nickte Flavus bejaend. Leichter Dienst war ihm zunächst wirklich willkommen. So hatte er die möglichkeit sich selbst wieder einigermaßen in Form zu bringen. Wenn er bei der Ausbildung assistieren konnte, dann kam er automatisch selber auch wieder in Form. Zudem musste es wirklich Spaß machen andere über den Platz bzw. das Schiff zu scheuchen. Flavus lächelte in sich hinein:


    "Ja, alles klar soweit. Ich bin eigentlich abmarschbereit. Ich habe schon mal mein ganzes Marschgepäck zusammengesucht und gleich mitgebracht. Du glaubst wohl nicht ich wäre alleine hier in Alexandria zurückgeblieben von unserer alten Besatzung."


    Titus zeigte wenige Meter neben sich, wo er zuvor sein Gepäck abgestellt hatte.

  • "Hmm... Ich habe tatsächlich noch keine Beschreibung der Augusta erhalten. Aber wenn man Augusta ist, muss man doch hübsch sein, oder?" Eine ganz einfache Logik. Die Götter verhalfen sicherlich nur den vollkommensten Personen an die Spitze des Römischen Reichs. "Aber wir sind wohl einige der wenigen, die sich höchst selbst ein Bild von ihr machen können." Coriolan warf einen kurzen Blick auf das Gepäck von Flavus. "Ah, du bist mal wieder bestens vorbereitet. Du hast wohl schon damit gerechnet, dass ich dich nicht hierlassen würde." Das war ja auch irgendwie abzusehen. "Dann steht unserem gemeinsamen Abenteuer ja nichts mehr im Wege. Ich seh dich dann gleich vor dem Schiff! Ich muss noch ein wenig die Verladung überwachen."

  • Die Logik und das Vertrauen in die Götter welches Coriolanus schon immer an den Tag gelegt hatte amüsierte Flavus ein wenig. Andererseits beneidetet er ihn aber auch um diese einfache Sicht der Dinge. Flavus war hier aufgrund seiner Vergangenheit eher einer der hinterfragenden Personen.


    "Du glaubst doch nicht wirklich, dass du mich hättest hierlassen können? Auch wenn du jetzt Optio bist."


    Flavus lächelte, nahm dann aber Haltung an und salutierte vorschriftsgemäß:


    "Zu Befehl Optio. Ich begebe mich dann zur Aeternitas."


    Dann machte er kehrt und nahm sein Gepäck auf. Nachdem er dieses geschultert hatte begab er sich schnurstracks zur Anlegestelle.....

  • Nun machte Mago sich auf die Suche nach seinem Quartier. Der Centurio hatte gesagt, die sechste Tür. "Ah da ist es ja", sagte Mago zu sich selbst und betrat den Vorraum. Dort begann er Stück für Stück seine Ausrüstung anzulegen. Zuerst eine der beiden tunicae, dann die caligae, sein lorica hamata, dann seinen cassis, auf welchem er die crista befestige. Dann steckte er pugio und gladius in die jeweilige Scheide, band sich die focale um den Hals und schnallte den cingulum militare um. Als nächstes legte er noch den paenula um und nahm, da er sich nicht sicher war, was er alles dabei haben sollte, noch den parma und die beiden hasta. Nun war er fertig und machte sich auf den Weg zurück zu Centurio Fabullus.

  • Jetzt war Mago also erneut im Contubernium VI. Er zog alle Ausrüstungsgegenstände aus, von denen der Centurio gesagt hatte, dass er sie nicht brauchen würde. Er zog auch eine frische tunicae an, da die die er trug schweißnass war. Jetzt hatte er alles und also machte Mago sich erneut auf den Weg.

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