| Patria Potestas: |
Unabhängig (sui iuris) |
| Vater: |
Octavius Germanicus Callidus |
| Ehemann: |
Lucius Quintilius Valerian |
Kinder mit Lucius Quintilius Valerian
Charakterbogen
| Geschlecht: | weiblich |
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Volk: | Römer |
| Alter: | mittleres Alter (<40) |
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Größe: | klein |
| Körperbau: | schlank |
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Augenfarbe: | blau |
| Haarfarbe: | dunkelbraun |
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Gesicht: | zart |
| Aufmachung: | elegant |
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Charakterbeschreibung
Aussehen:
Calvena ist schlank, hat dunkle wellige Haare die iher bis zur Mitte des Rückens reichen. Oftmals trägt sie diese Offen oder aber elegant hochgesteckt.
Sie ist nicht gerade die Größte, sie ist vielmehr zierlich gebaut, sie hat aber dafür ein ausdrucksstarkes Gesicht, vorallem durch ihre Augen. Ihre Augen sind ungewöhnlich hell, sie sind rauchgrau und fallen den meisten Menschen denen sie begegnet als erstes auf. Ihr scheint nichts zu entgehen und doch träumt sie oft in den Tag hinein.
Etwas ganz besonderes an ihr, ist ihre Stimme. Mal ist diese trauerschwer, mal glockenhell. Sie ist Sängerin und weiß ihre Stimme Liedern, Epen und Geschichten anzupassen.
Calvena ist eine angepasste Römerin, sie trägt die übliche pala, meist in ihren Lieblingsfarben, indigo, waldgrün, tiefblau, rosenrot, bordauex, es gibt so viele Farben. Hin und wieder trägt sie aber auch das klassische weiß, dazu passender dezenter Schmuck.
Charakter:
Eigentlich ist Calvena ein zurückhaltender Mensch, sie kommt nur ungern aus sich heraus. Sie ist eine schweigende Zuhörerin und wird selten laut oder streitet sich. Doch es gibt eine Ausnahme: Wenn sie singt und tanzt, dann ist sie ein völlig anderer Mensch, sie ist ausgelassen und kaum zu bändigen. Ein wahrer Wildfang in diesen Moment. Die Musik ist ihre größte Leidenschaft, sie beherrscht mehrere Instrumente, doch am liebsten singt sie. In solchen Momenten ist sie gern der Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.
Vita:
Das Leben der kleinen Calvena beginnt an einem stürmichen Herbsttag. Zwar wurde sie an diesem Tag nicht geboren, doch gehört dies mit zu ihrer Vergangenheit.
Octavius Germanicus Callidus, ein Soldat wie aus dem Buche und treuer Diener Roms, begegnete an jenem diesem Tag einer hübschen Fremden, einer fahrenden Musikerin. (Von ihr hat im übrigen Calvena ihre Talent und auch Aussehen geerbt. Bis auf die Haare, ihre Mutter war blond, nicht brünnet.) Man nannte die Musikerin Helena und sie verzauberte ihr Umgebung mit ihrem Gesang. Ihre Stimme war lieblich und rein.
Auf ein kurzes kennenlernen folgte eine stürmische Nacht und am nächsten Tage waren die umherziehenden Musiker wieder verschwunden und der Soldat verschwendete nicht wirklich mehr einen Gedanken, an die vergangene Nacht. Nur ein Amulet mit dem Familienwappen der Germanica wechselte den Besitzer... nicht frewillig ;). Und auch der Samen für ein neues Leben war gesät worden.
Calvena wurde im Jahre 88 im Sommer in Germanien geboren, damals war sie noch ein kleines unschuldiges Wesen, mit großen neugierigen Augen. Nichts ahnend in welche Welt sie geboren wurde und welche Leute ihre Familie sein würden.
Sie wuchs recht behütet auf, das fahrende Volk ist sehr familiär und kümmert sich um jeden. Denoch lernte sie schnell, dass das Leben auf den Straßen gefärhlich war und dass das fahrende Volk Vogelfrei war und keinem Gesetz unterstanden. Im Grunde durften die Menschen mit ihnen machen, was si wollten. Diese Tatsache sorgte dafür, dass sie mit zwei Jahren ihre Mutter verlor. Bei einem Überfall auf die bunten Wagen, starb sie. Alles was sie von ihrer Mutter noch hat ist ein kleines Amulett mit dem Wappen der Germanica. Die Bedeutung des Wappens kennt sie jedoch nicht.
Je älter Calvena wurde, desto mehr wurde ihr Talent für Musik und Gesang bekannt. Schneller als viele Andere lernte sie Lieder und Geschichten und schon bald wurde sie zum Mittelpunkt der Auftritte. Aber da sie ihren Namen nicht spannend genug fand, suchte sie sich einen Künstlernamen.
Von Stund an, nennt sie sich Aoide, nach der griechischen Muse des Gesangs und der Musik.
Mit dem fahrenden Volk trieb es sie durch die ganze Welt, überall konnte sie neue Lieder lernen, immer wieder lernte sie neue Instrumente zu spielen. Ihre Stimme ist ihr Profit.
Doch es gab auch Zeiten, in denen es ihnen nicht so gut ging und so lernte sie das stehlen. Doch aus dem puren Drang zu überleben wurde eine große Charakterschwäche.
Nun Jahre später verschlägt es die Musiker nach Roma, wo neue Abenteuer auf sie warten und vorallem ihre Familie, welche sie bisher noch nicht kennen gelernt hat.......
Doch wie das Leben es ist, will das Schicksal oft andere Dinge, als das Herz. Ereignisse überstürzen sich, verändern den Menschen und den Charakter. Man leidet und ist einsam. Gefühle überschlagen sich und die Veränderungen kommen plötzlich.
So war es auch, als Calvena Rom wieder verließ.... ein Überfall auf die bunten Wagen und die vielen unterschiedlichen Menschen sollte ihr Leben für immer verändern. Als einzige Überlebte sie den Hass und die Gier Einzelener...
Seit einigen Monaten lebt sie nun Rom, hat sich angepasste und ist dem Cultus Deorum beigetretten, um die Gens zu unterstützen und auch um eine gewisse Freiheit zu gewinnen.
Seit kurzem ist sie auch verliebt in Lucius Quintilius Valerian.
Nachzulesen hier:
Fahrendes Volk
Ein Lager voller Leben und Musik
Die verlorene Nichte
Am Tiber ... Ein Meer aus Blüten