Magister Domus Augusti - Officium

Lucius Aelius Quarto
O F F I C I U M ~ X X I V
Lucius Aelius Quarto


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Der Magister Domus Augusti ist der Vorsteher des Kaiserhofes.
Er steht den verschiedenen Abteilungen des Officium Imperatoris
vor und koordiniert die Arbeit im Palast.
Lucius Aelius Quarto
Das Officium des Magister Domus Augusti war ein annähernd quadratischer Raum von geradezu fürstlichen Ausmaßen, gut fünfmal so groß, wie seine alte Amtsstube als Praefectus Augusti, wie Quarto schätzte. Nicht weniger als vier Kohlebecken, jedes in einer Ecke stehend, hätten ihn erwärmt, wenn sie denn bereits entzündet worden wären. Ein gewaltiger, massiver und unglaublich schwer aussehender Tisch aus dunklem Holz beherrschte das Zimmer, der wohl noch aus Claudius Macrinius Zeiten stammen musste, aber den Eindruck machte, als würde er schon immer hier stehen würde und als sei der Palast um ihn herum errichtet worden.
Daran ließ sich der neue Magister Domus Augusti nieder und ließ die etwas finstere Atmosphäre seines neuen Refugiums auf sich wirken.
Marcus Claudius Constantius
Constantius ging die Gänge des Verwaltungskomplexes entlang bis er schließlich das Officium XXIV erreichte, das Officium seines neuen, obersten Vorgesetzen. Er war gespannt wie dieser so war, er hatte anscheinend schon eine große Kariere hinter sich und vor noch eine große vor sich.

Er hoffte hier endlich über seine Mission nach Cyprus reden zu können, außerdem wollte er seinen neuen Chef auch einmal persönlich sehen. Er klopfte 2 mal an die Tür.

*klopf* *klopf*
Lucius Aelius Quarto
“Herein!“, rief Quarto.
Marcus Claudius Constantius
Salve Magister Domus Augusti!

Mein Name ist Marcus Claudius Constantius, Magister Memoriae hier am Hofe des Kaisers. Ich hätte 2 Fragen an euch.
Lucius Aelius Quarto
Quarto zeigte auf einen bereitstehenden Stuhl.
“Bitte, setz dich doch, Claudius Constantius. Ich erinnere mich an dich. Worum geht es?“
Marcus Claudius Constantius
Constantius, setze sich auf den angedeuteten Stuhl und begann seine Bitte zu stellen.

Zum einen wollte ich euch zu eurer neuen Position beglückwünschen und hoffe auf eine gute Zusammenarbeit. So das in Zukunft der Ablauf in der kaiserlichen Verwaltung noch reibungsloser verläuft.

Zum Anderen möchte ich eine Bitte stellen. Ich möchte an der Expeditio ad Insula Veneris teilnehmen. So dachte ich daran es wäre das Beste dies als Gesanter des kaiserlichen Palastes zu tun und den kaiserlichen Willen auf dieser Mission zu vertreten. innerlich etwas aufgeregt, doch nach außen kühl und aristrokratisch lehnte sich Constantius etwas zurück nachdem er seine bitte stellte.
Lucius Aelius Quarto
“Ich danke dir für deine Glückwünsche.

Gibt es bereits einen festgelegten Zeitpunkt, wann die Pilgerfahrt gen Cyprus starten soll?“
Marcus Claudius Constantius
Nein leider noch nicht, da sich alles zur Zeit noch in der Planungsphase befindet, es ist nur sicher das es in nächster Zeit losgehen soll. Genaugenommen ist es keine Pilgerfahrt sondern eine Expedition bei der wir nach den Überresten der Muschel der Venus suchen mit jener sie an Land kam. erklärte Constantius.

Seht, ich habe euch den offiziellen Aushang mitgebracht, auch wenn auf disem nicht viel vermerkt ist.

Constantius reicht den Brief Quarto.

   



Expeditio ad Insula Veneris

Bürger Roms!
In Kürze startet eine Expedition nach Cyprus.
Wollt Ihr ein grosses Abenteuer erleben, Ruhm ernten und die Gunst der Göttin spüren?
Dann meldet Euch im Officium der Sacerdos veneris als Teilnehmer!


Lucius Aelius Quarto
“Ich kenne das Vorhaben. Ich war unter jenen, die ihm damals im Senat ihre Stimme gaben.“, sagte Quarto, nahm den Schrieb aber dennoch und las ihn. Dann nickte er und sagte:
“Es ist sehr löblich von dir, dass du im Dienste der Göttin diese Reise unternehmen möchtest. Ich unterstütze dein Ansinnen. Du wirst reisen können. Ob als offizieller Vertreter des Palatins, dass werde ich dir zu gegebener Zeit noch mitteilen.
Vergiss jedoch nicht, deinen direkten Vorgesetzen, den Magister Officiorum Decimus Maior, rechtzeitig vor der Abreise über deine Abwesenheit zu unterrichten.“


Er gab Constantius den Aushang zurück.
Marcus Claudius Constantius
Constantius machte ein erfeutes Gesicht.

Vielen Dank für eure Unterstützung und das Lob. Ich wede Gaius Deciumus Maior dann zu gegebender Zeit informieren. Soll ich mir eine Audienz bei unserem geschätzten Kaiser geben lassen in der ich ihn auf eine offizielle Entsendung ansprechen kann?
Lucius Aelius Quarto
“Nein. Ich selbst werde es ihm gegenüber bei nächster Gelegenheit zur Sprache bringen.“
Marcus Claudius Constantius
Sehr wohl. Gibt es noch etwas zu besprechen? Habt ihr eventuell eine Aufgabe für mich? fragt Constantius arbeitsbegierig, viel zu tun hatte er ja nicht.
Lucius Aelius Quarto
“Ja, da gäbe es allerdings etwas. Ich möchte, dass du Marcus Aelius Callidus schreibst. Er ist ein Verwandter von mir und Magistratus der Stadt Misenum. Er möge bitte nach Rom kommen und bei mir vorstellig werden. Es geht um die Angelegenheit, wegen der er sich vor kurzem schriftlich an den Kaiser gewandt hat.“
Marcus Claudius Constantius
Sehr wohl Magister, ich werde dies sofort tun! danach erhob sich Constantius und verließt dankend das Officium.

Vale Maigster!
Lucius Aelius Quarto
“Vale, Claudius Constantius!“
Tiberia Claudia
Claudia fand das Officium und klopfte an die Tür.
Lucius Aelius Quarto
“Ja!“
Tiberia Claudia
Claudia trat ein. Da sie das Schild an der Tür gelesen hatte, wusste sie wer sie erwarten würde und war daher nicht überrascht.

Sie lächelte.

"Salve, Magister Domus Augusti."
Lucius Aelius Quarto
Quarto aber, der viele erwartete hätte, nicht jedoch die Flaminca Minervae, Quarto war überrascht.

“Oh, Tiberia Claudia... bitte... ähm, setz dich doch.“