[Casa] Tribunus Angusticlavius Caius Octavius Sura

Caius Octavius Sura


   
Hier befindet sich das Haus des Tribunus Angusticlavius
Caius Octavius Sura

Es ist ein typisch römisches Haus mit Atrium. Die paar Sklaven, die in diesen Gemäuern hausen, gehören der Legio und sind für das Haus zu ständig.



Besucher werden durch einen mehr oder weniger freundlichen Ianitor begrüßt und in die entsprechenden Räume geführt.

Caius Octavius Sura
Der Eingangsbereich

Besucher werden hier empfangen und weitergeleitet.

Caius Octavius Sura
Hier wird gegessen und sich unterhalten.

Caius Octavius Sura
Hier wird gearbeitet und sich einzelne graue Haare ausgerissen, wenn man mal wieder Berichte durchlesen muss - bis spät in die Nacht.

Caius Octavius Sura
Ich hatte das 3. Tribunenhaus zugeteilt bekommen. Direkt an der Ecke der via praetoria und der via principalis. Direkt gegenüber der Principa und den Unterkünften der Cohors Prima und zwischen den Häusern des einen Tribunus Angusticlavius und dem Tribunus Laticlavus. Hinter mir war das kleine Forum der Legio. Ich war zufrieden mit dem Standort, so konnte ich jedes mal zwischen hier und da ziehen ohne irgendwelche längeren Weg gehen zu müssen. Ich hatte ein eigenes Klo und ein kleines Bad was wollte ich mehr?
Vor meinen neuen Zuhause stand ein Legionär. Er sollte darauf achten, dass niemand irgendwie in das Haus hinein kam. Als ich mit großen Schritten und schwer beladen zu ihm trat erkannte er meine Ausrüstung. Das Gerücht hatte sich scheinbar schon rum gesprochen und er salutierte.


"Salve Tribunus!", begrüßte er mich. "Ich bin hier nur der Wachsoldat. Ansonsten übernimmt der Ianitor die Begrüßung. Die Sklaven haben hier das Haus schon aufgeräumt und werden jeden Moment ihren Dienst antreten können." Dieser Erklärung reichte mir. Ich würde mich schon selbst zurecht finden.
"Danke, Miles - du kannst abtreten.", erteilte ich meinen ersten Befehl. "Von nun an werde ich wohl selbst zurecht kommen." Dann betrat ich mein zuhause. Die Tür wurde mir geöffnet und vor mir stand ein Hühne, der sicher locker es mit einigen der Weicheier von Legionären es aufnehmen hätte können. Passend zu seinem germanischen Aussehen sprach er auch nur gebrochen Latein.


"Ego esse Varus*!", stellte er sich vor. Mehr sagte er erstmal nicht sondern deutete mir nur einzutreten. Dies tat ich. Ein kleiner Gang zum Vestibulum empfing mich. Gleich links war eine Nische für die Hausgötter angebracht. Ein paar Säulen stützten den Raum. Die Fresken an der Wand waren ein wenig heruntergekommen und der Marmor war auch nicht der frischste. Vielleicht sollte ich hier mal eine kleine Renovierung oder soetwas machen. Meine Schuhe hallten auf den Steinboden den kurzen Raum entlang. Meine Augen flackerten umher um möglichst viele erste Eindrücke zu haben. Der Ianitor ging vorraus und öffnete die etwas größere Tür zum Atrium. Die letzten Sonnen strahlen warfen ihr Licht auf das kleine Becken, dass in der Mitte des Atriums angebracht war. An den Wänden hingen Fackeln, die das übrige Licht mitbrachten. Hinter dem Becken standen ein paar Sklaven - bewacht von zwei Soldaten, damit sie keinen Unsinn machten. Sie alle standen mit einem leicht gebeugten Kopf da. Ich blickte sie an und stellte fest, dass es genau 7 an der Zahl waren. Einer der Soldaten meldete sich brav militärisch korrekt und stellte die Sklaven mir vor.


* für alle Nicht-Lateiner: wörtlich: Ich sein Varus.
Caius Octavius Sura

"Da wäre zum einen mal ein Sklave für alles mögliche: Er nennt sich selbst irgendwie etwas Germanisches. Er hört aber auf Germanus." Der Sklave trat vor und zeigte sich. "Er kommt aus Germanien und wurde als Sklave gefangen." Auch wenn ich mir das hätte denken können, nickte ich leicht und ließ ihn wieder zurück treten. Dann schritten wir an ihm vorbei zum nächsten.


Sofort viel mir der schwarze Umhang mit Kaputze auf. Ich deutete fragend auf den gesenkten Kopf. "Das ist Capella.", bekam ich erklärt. "Er hat eine komische Hautkrankheit und versteckt sich deshalb lieber unter einem Mantel. Angeblich soll sie ansteckend sein. Aber er ist der schnellste Mensch den ich kenne. Falls du irgendetwas auf kurzen Strecken überbringen willst, vertrau es ihn an. Er kann eh nicht lesen, insofern ist es in besten Händen." Ich hobe eine Augenbraue, als er seinen Kopf hob. Der Anblick war nicht der schönste. Deswegen ging ich schnell weiter.


"Da wäre hier noch deine Nachtwache und der gute Reiter Nero.", erklärte mir der Miles. "Auf weiteren Strecken ist er nicht zu toppen - nur unsere Reiterei ist schneller." Der Mann mit den kurzen Haaren funkelt mich an. Seine hellen Augen durchbohren mich. Ich musste fast zugeben, dass ich ein wenig Angst hatte. "Er lebt mehr in der Nacht als am Tag. In der Nacht durchblicken seine Augen alles." - "Zurecht...", murmelte ich und schritt schnell weiter.


"Ja, dann haben wir hier noch deinen Gärtner Priscus. Er pflegt und liebt das Grüne, damit du immer einen guten Ausblick auf deinen kleinen Garten hast.", erklärte die Wache, die scheinbar schon länger mit den Sklaven zu tun hatte. "Er ist schon alt, aber dafür umso erfahrender - wie beim Militär eben." Ich nickte zu frieden und stellte fest, dass ich bisher sehr zufrieden war mit den Sklaven - jeder hatte eine andere Fähigkeit.


"Dieser hier ist dein Koch Otho. Er ist der beste, den du erlebt haben konntest. Der weiß genau, wie lange man was kochen muss. Und ich sage dir, das Wasser läuft dir schon vor dem Frühstück im Mund zusammen.", meinte die Wache keck. Ich ging über diese Frechheiten ein wenig hinweg. Ich war ja eh müde. Ich nickte dem alten Mann zu, der mich mit großem, breiten Grinsen zurückgrüßte.


"Und das ist seine Frau Tertia - mit dem kleinen Sohn Ahala.", meinte er. Ich nickte ihn beiden leicht zu. "Wir lassen sie hier aus Gnade leben, sie macht für uns dafür die Sklavin. Hoffe, du bist weiterhin so gnadevoll!", grinste die Wache.


"Mit ihm hast du ja schon Bekanntschaft gemacht - Varus, unser Ianitor.", erklärte gelangweilt der Soldat. "Wachsam und stark, aber ansonsten auch nicht zugebrauchen. Und Latein versteht er nicht so - wende dich an Germanus wenn du eine wichtige Nachricht für ihn hast. Er ist manchmal stur wie ein Esel, da muss man ab und zu nachhelfen, aber dafür ist er eigentlich ganz gut."


"Und ich bin letzten Endes Quintus Fulvius Mento, Immunes und für dieses Haus und seine Sklaven zuständig und ich muss für sie geradestehen. Ich bin meistens irgendwo in meinen Unterkünften - 3. Cohorte, 2. Centurie. Falls es fragen zum Haus gibt bin ich dein Mann. Und bevor ich es vergesse: Es soll bald eine neue Sklavin kommen. Ich denke das wars erstmal. Oder brauchst du noch eine Hausführung?!", fragte er. "Nein, danke, ich bin versorgt." Außerdem nervte seine Stimme mit der Zeit, aber das sagte ich vorsichtshalber einmal nicht. "Gut, dann wisst ihr was ihr zu tun habt.", sagte ich zu Sklaven und zu Miles beiderseits. "Abite!"
Caius Octavius Sura
Die Sklaven verzogen sich in Richtung der Küche und der Zimmer. Der Abend war voran geschritten und ich konnte aus dem Atrium den Mond sehen. Ich bückte mich auf den einfachen Mosaikboden, der das Becken umfloss um meinen Helm aufzuheben. Die paar Fackeln ließen den Helm in einem ganz neuen Licht erscheinen. Er war geputzt und oben hing der rote Schwanz. Mir gefiel er so. Im Stirnschutz war ein paar Reiter und das Zeichen SPQR eingehämmert. Der Schmied hatte sich wohl hier sehr viel arbeit gemacht. Neben mir plätscherte der Brunnen munter vor sich hin. Ich stellte den Helm auf der Kante ab und nahm eine Hand voll Wasser und spritze sie mir ins Gesicht. Es erfrischte ungemein. Ich beschloss noch ein Bad zu nehmen, bevor ich zu Bett ging. Ich nahm wieder die ganze Rüstung und ging in mein Zimmer, das größte. Direkt rechts neben dem Eingang - wenn man vom Atrium ausschaut. Ich stieß die Tür mit dem Fuß auf, das Zimmer war dunkel. Ich kniff die Augen zusammen und stellte vorerst einfach blind mein Zeug ab. Dann ging ich zurück in das Atrium und rief: "Germanus! Lass mir ein warmes Bad ein!" Meine kräftige Stimme hallte wieder zurück von den Wänden, deren Fresken auch nicht gerade mehr die frischste waren. Ich hörte die Schritte von Germanus, der durch die Gänge eilte um in das Balaneum zu kommen. Die Sklaven hatten scheinbar doch Respekt. Ich nahm mir eine Fackel und entzündete das Licht im Zimmer. Eine kleine Öllampe schenkte noch ein zusätzliches kleines Licht. Neben meiner Rüstung war das Zimmer sehr spartanisch eingerichtet: Nach dem relativ breiten Gang kam man in ein ziemlich geräumiges Zimmer. Dort stand neben einem Bett noch ein kleiner Tisch und ein paar Regale. Ich musste ehrlich zugeben, dass ich nicht wusste, was ich mit dem ganzen Platz machen sollte. Da klopfte Germanus und erklärte, dass das Bad fertig sei.
Caius Octavius Sura
Ich ließ das Zimmer hinter mir und folgte Germanus in das Bad. Durch die eicherne Holztür kamen wir in ein Badezimmer, wie in den Thermen. Nur ein wenig kleiner und nicht so gepflegt. Das Wasserbecken prägte das Zimmer - abgesehen von ein paar alten Marmorbänken. Es nahm allerdings den größten Platz in Anspruch, so dass man locker zu dritt hätte darin baden können. Die Fließen auf dem Boden und an der Wand waren kalt, vielleicht sollte ich mir so eine angenehme Fußbodenheizung bauen lassen. Je mehr ich von dem Haus sah, desto mehr sah es danach aus, als dass ich es vielleicht ein wenig auf peppen könnte. Auf die Fließen entsprachen nicht so meinem Geschmack. Sie waren weiß mit roten Rändern. Das sah zwar ganz schön aus, aber verwirrte auf die Dauer. Das alles war aber nebensächlich. Im Raum stand jetzt nur noch ich und Tertia. Sie blickte ein wenig sklavenhaft auf den Boden und Germanus schloss hinter uns die Tür. Ohne ein Wort zu verlieren ging ich nach vorne und begann mit Hilfe von Tertia die Toga abzulegen. Sie hatte ein Leinentuch zum Abtrocknen auf die Bank gelegt, neben den sie auch die Toga legte. Dann löste ich den Gürtel und schlupfte aus der Tunika. Ohne irgendwelche Scham stieg ich ins Wasser. Es war lauwarm. Ich mochte die Temperatur nicht wirklich, aber gewöhnte mich erstaunlich schnell daran. Das Becken war nicht tief, so konnte ich gut stehen und es hatte angenehme Sitzbänke an den Rändern. Instinktiv griff ich nach den Badeutensilien, aber sie waren nicht da. Ich blickte zu Tertia und sagte: "Geh, und hole meine Badesachen." Wo waren sie überhaupt? Hatte ich sie überhaupt mit genommen. Ja, sie sollten glaube ich noch in meinen Zimmer liegen. "...aus meinem Zimmer.", ergänzte ich noch als sie gerade dabei war die Tür zu schließen.

Jetzt, wo ich allein war begonn ich mich gründlich zu reinigen und den Staub und Schweiß von mir abzuwischen. Es erfrischte nicht nur ungemein, sondern ließ auch meinen Kopf frei werden. Frei von jeglicher ferne Vergangenheit. Rom?! Rom war jetzt für mich ein Teil meines Lebens - wenn auch nicht ein ganz unbedeutener. Ich schüttete mir gerade ein Paar Hände voll Wasser über die Schultern, als Tertia zurück kam, mit dem typischen Römischen Badezeug. Neben Öl hatte sie auch die Strigilis mit gebracht. Und was man halt sonst noch so brauchte.
Caius Octavius Sura
Ich beschüttete meine Haut mit Öl und rieb mich ein oder ließ mich einreiben. Es erfrischte und entspannte noch dazu. Ich gähnte leicht und genoss die sanften Hände Tertias an meinem Rücken. Dann strich ich mir mit der Strigilis über die Haut. Mit dem Öl, dass ich wieder abfüllte fiel auch der Staub und Schweiß ab. Die Haut darunter war leicht gebräunt und der Bauch war zwar nicht der fitteste, aber auch nicht der dickste. Ich hoffte in näherer Zukunft mal wieder trainieren zu können. Dann nahm ich das Leinentuch und strich es mir über den Körper, damit ich ganz trocken wurde. Dann schlupfte ich wieder in die Tunika und verließ so wortlos wie ich gekommen war wieder das Bad.
Auf meinem Rückweg durch das Atrium saß Nero auf dem Rand des Brunnens. Er war hellwach, während sich bei mir nach und nach die Zeichen von Müdigkeit prägten. Er starrte ins Dunkle und ich meinte fast, es wäre dort heller, nur weil er dort hinblickte. Das Atrium stand still und der Mond spiegelte sich darin. Dieses gespenstliche Licht passte irgendwie zu Nero. Er bemerkte mich wohl, aber er erkannte mich ja wohl. Er benahm sich irgend wie ein Hund - dachte ich und schüttelte leicht den Kopf und verschwand in meinem Zimmer.

Die Rüstung lag noch am selben Fleck - einzig und allein die Kleidung war weg. Ich stellte jedoch nach dem Eintreten sofort fest, dass sie nicht weg war, sondern nur aufgeräumt. Ich zündete noch andere Öllämpchen an und so kam mir das Zimmer doch gleich viel freundlicher vor. Am Ende des Zimmers war ein Vorhang, das das Vorzimmer vom Schlafgemach trennte. Das Vorderzimmer würde wohl als persönlicher Aufenthalts- und Enspannungsraum dienen. In der Mitte des Raumes standen zwei Klinen um einen Tisch herum. Ein Regal an der Wand links neben der Tür ist noch frei und ein wenig verstaubt. Ein einzelnes Papyrus rage heraus. In das Regal an der Tür gegenüberliegenden Wand steckte ich meine Waffen, direkt daneben stellte ich mein Marschgepäck ab.
Das hintere Zimmer war ein schlichtes, aber elegantes Schlafgemach und wurde vom dem großen Bett dominiert. Ein Regal stand an der Wand, dort war auch meine Kleidung untergebracht. Ein Fenster zeigte Richtung Osten. Der Sonne Morgenschein würde mich wohl immer rechtzeitig wecken. In der Ecke rechts von der Türöffung stand ein Rüstungsständer. Ich räumte meine Rüstung darauf - die gewöhnliche. Die Parade Rüstung wurde seperat gestaut - vorerst. Beim Zubettgehen viel mir auf, dass hier die Wände auch nicht gerade toll waren. Der Putz blätterte auch schonlangsam ab, aber bevor ich noch irgendwie etwas sagen konnte - zu den Göttern oder zu mir schlief ich ein. Ein gelungener erster Abend, wie ich fand.
Marcus Petronius Crispus
Als Crispus den Befehl am schwarzen Brett gelesen hatte, hatte er sich sofort aufgemacht, seinen Tribun aufzusuchen und klopfte an die Tür.

*KLOPF KLOPF*

Er war ohnehin gespannt, was für eine Art Mensch der neueste Neue war...
Caius Octavius Sura



Varus
der Ianitor schlurfte zur Tür und öffnete diese. Vor ihm stand wohl irgend eine höhere militärische Führungspersönlichkeit, ihm war aber auch egal, wer da stand. Er hatte den Befehl jeden einzulassen, es sei denn sie waren nicht vom Militär. Soviel hatte er gelernt. Militärische Beamte tragen Rüstungen. Er öffnete die Tür ganz und grunzte irgendwas und ließ den Gast eintreten. Von dort an übernahm ihm


Germanus,
der ihn über den Gang ins Vestibulum führte. Es roch ein wenig nach alter Farbe und ein teil er Wand lag hinten in der Ecke zusammen gefegt. Nicht nur Germanus hoffte auf einen kleinen neuen Anstrich. Dann öffnete er die Tür zu dem etwas moderneren Atrium. Von dort aus ging es gleich weiter in die gegenüberliegende Tür, ins Tablinium.

Ein großer Tisch war dort und eine Stühle darum gestellt. Einfache Holzstühle, aber angemessen für Männer solchen Standes. Am Ende stand ein gepolsteter Stuhl. Darauf saß ich. Die Hände auf den Tisch liegend begrüßte ich den ankommenden Centurio. Außer ihm waren noch ein paar andere Collegen da, eine würden wohl noch kommen. Also, was heißt einige? Insgesamt waren es 4 Offiziere.

Der letzte kam auch noch - wenn auch mit etwas verspätung, mit der Entschuldigung, dass er noch ein paar Milites über den Campus jagen musste. Ein allgemeines Schmunzeln und ich erhob wieder meine Stimme. "Centuriones! Ihr werdet mich vielleicht schon vom Hören-Sagen-Sehen kennengelernt haben und ich schätze mal, dass mein Name auch manchen bekannt sein wird, wenn nicht: Ich bin Caius Octavius Sura. War langjähriger Centurio bei den Cohortes Urbanae und nun bin ich euer neuer Tribunus Angusticlavius. Mein erster Auftrag wird es sein mit euren Centurien auf Befehl unseres ebenfalls neuen Legatus und nebenbei bemerkt - meinem Patron - Vinicius nach Confluentes zu ziehen, um dort meinem Blutsverwandeten Octavius als Duumvir mit dem Aufbau eines Tempels zu helfen. Ihr seht, alles bleibt im kleinen Rahmen. Confluentes ist nur ein Tagesmarsch weit entfernt. In Confluentes hoffe ich auf eine Unterkunft, entweder bei der Ala, oder irgendwo anders, aber ich wir werden uns schon versorgen. Wie lange das ganze dauern wird ist noch nicht vorrauszusagen. Wir dienen nur als Unterstüzung der anderen Bauarbeiter. Fragen soweit?"
Marcus Petronius Crispus
Crispus befand, dass er selbst, sollte er sich einmal einen Sklaven kaufen, diesem auf jeden Fall einschärfen würde, bei Besuch etwas freundlicher dreinzublicken, dann war er auch schon im Tablinium, wo die anderen versammelt waren. Er grüßte militärisch und nahm Platz. Bis der letzte eintraf, unterhielt er sich mit Secundus, seinem Nachbar-Centurio. Schließlich erschien der letzte und der Tribun stellte sich vor. Ein wenig fragte Crispus sich bei dieser Geschichte, warum wirklich fast alle tragenden Rollen von Klienten und Verwandten besetzt waren - aber es war schließlich ein Tempel.
Da Bauaufträge dieser Art keine Seltenheit waren und Crispus in seiner langjährigen Dienstzeit sicherlich häufiger einen Ziegel als ein Schwert in der Hand gehabt hatte, fragte er nichts.
Caius Octavius Sura
Keine größere Fragen kamen auf. Das war angenehm, dann musste ich nicht alzu viel reden. Ich gab mit einem Wink einem Sklaven zu verstehen, dass er mir ein bischen Wein einschenken sollte - aus fernen Ländern importiert über den Rhein bis zu mir - und dann in ein paar andere Gläser den Gästen, aber nicht zu viel. Ich roch daran und nahm einen Schluck. Er war genial. Es gab aber auch bessere, aber nur manche Bessere.
"Wunderbar!", meinte ich, nachdem das kühle Nass mir in den Bauch hinunter geflossen war. "Abmarschbereitschaft ist morgen nach dem Morgenappell."
Marcus Petronius Crispus
Crispus nippte an seinen Wein und dachte daran, dass er eigentlich demnächst gemeinsam mit Secundus einen trinken gehen wollte - das war allerdings hier in dieser noblen Casa kaum das erwünschte Gesprächsthema. Schließlich schien der Tribun die Centurionen zu entlassen - jedenfalls klang es so - , weshalb Crispus den Rest seines Bechers stürzte und sich erhob, um zu gehen.

"Jawohl, Tribun! Vale!"

verabschiedete er sich und wandte sich zum Gehen, während er mit Secundus schwatzte.
Caius Octavius Sura
Es war eine kurze Besprechung für eine kurze Mission, wie ich es gewünscht hatte. Mit Freuden sah ich, dass ein Centurio seinen Wein nicht ganz geleert hatte und nachdem er gegangen war schluckte ich ihn eifrig. "Räum hier auf und sag mal den Sklaven sie sollen meine Rüstung auf Vordermann bringen.", befahl ich Germanus, der scheinbar irgendwie der Vorsteher der Sklaven war. Dann folgte ich den Männern aus der Tür und sah gerade wie sie in Richtung ausgang verschwunden. Mit meinem Ianitor im Rücken, der wohl ziemlich höflich war. Aber war dieser feine blutrote Streifen auf seinem Rücken da schon immer?!
Quintus Terentius Alienus
Alienus erreichte nach kurzem Fußmarsch die Casa des Tribunus Octiavius Sura und klopfte an.
Caius Octavius Sura

Varus
der Ianitor öffnete sofort. Vor ihm stand ein für ihn fremder Mann. Er tat das einzig richtige und fragte jenen:
"Wer du sein und was du wollen?"
Er war es gewohnt nicht Latein reden zu können, aber doch von allen verstanden zu werden. Ruhig hielt er die Tür in seinen kräfitgen Händen.

/edit: Sig weg
Quintus Terentius Alienus
Alienus betrachtete den Germanen aufmerksam.

Ich bin Tribunus Angusticlavius Terentius Alienus, ich möchte zu Tribunus Angusticlavius Octavius Sura.

Edit:
Klauenseuche
Caius Octavius Sura

Varus
der Ianitor nickte. Ja, den Namen kannte er. Der war sein neuer Herr. Und der der davor stand war scheinbar auch ein solcher wie der andere. Dann winkte er eben jenen hinein. Zügig ging er durch den Gang - nicht achtend, ob der Besuch folgte. Dann öffnete er die Tür zum Vestiblulum und deutete auf die gegenüberliegende Tür auf dem Atrium.
"Dort ist Herr!", meinte er und ging wieder auf seinen Posten.

Ich saß gerade im Tablinium und starrte aus dem Fenster. Ich sollte meine längstüberflüssige Post mal wieder ab arbeiten. Draußen schien die warme Sonne auf meinen kleinen Garten. Neben einer großen Pappel, auf die mein Gärtner Priscus besonders stolz war, wuchsen auch noch einige andere Zierpflanzen. An der Mauer rangelte sich Efeu seine Bahnen. Priscus stand ruhig da und begoss ein paar Blumen mit Wasser. Ich genoss ihm bei der Arbeit zu zusehen, er schien Freude zu haben.
Da klopfte es und Germanus ließ einen Unbekannten ein. Ich drehte mich um und setzte mich wieder an meinem Schreibtisch und zog eine Augenbraue hoch. Ich bildete mir ein ihn schonmal gesehen zu haben, aber ich wusste nicht wo.
Quintus Terentius Alienus
Alienus betrat den Raum nachdem ihn der freundliche Germane dorthin geführt hatte.

Salve Tribunus, mein Name ist Quintus Terentius Alienus, ich bin ein neuer Tribunus Angusticlavius dieser Legio.