Unterkunft Duplicarius Terentius Primus

Gaius Terentius Primus
Primus bezog seine neue Unterkunft. Sehr wohnlich war es nicht gerade, aber er lag jetzt in seinem eigenen Mief...
Es gab eine Pritsche, einen Arbeits-Esstisch, einen Schrank und zwei Stühle, einen mit einen ohne Rückenlehne.
In einer Nische in der Mauer platzierte er seinen kleinen Altar und baute die kleinen Figuren seiner Hausgötter auf. Er bat in einem kurzen Gebet um den Schutz und das Wohlwollen seiner Familiengötter und seiner Ahnen.

Dann macht er sich auf um den Raum mal ordentlich zu säubern und zu lüften...Denn wie der Herr so sein Gescherr,...sagt man.
Marcus Terentius Lupus
Lupus stand vor der Türe der Unterkunft seines Cousains. Er wollte ihm in Ruhe zu seiner Beförderung gratulieren.
Er klopfte an die Türe und lauschte,...von Innen kam ein scheinbar genervtes Herein!
Er öffnete die Türe und sah seinen Cousain mit einem Eimer Kalk die Wände weißen,...entsprechend sah er aus. Jedoch schien er sich zu freuen,...glaubte Lupus zumindest in seiner Miene zu erkennen.
Gaius Terentius Primus
Primus war voller weißer Flecken als Lupus eintrat,...sein Raum nahm inzwischen konkrete Formen an. Er hatte eine Trennwand eingesetzt, welche den Arbeitsbereich vom Wohnbereich separierte.
Lupus!...äh...du siehst mich gerade in einer ungünstigen Lage...
Er stieg von dem Schemel herunter auf dem er gestanden hatte um in die oberen Ecken des Raumes zu gelangen und sah auf seine Hände und Arme,...er dachte daran, daß man jetzt im Schnee nahezu unsichbar sein mußte...
Quintus Terentius Alienus
Alienus klopfte an.
Gaius Terentius Primus
Primus saß an der Liste über die Heubestände,...so langsam wurde es Zeit, daß die Tiere mal wieder Frischfutter bekamen...
Als es klopfte sah er auf und rief,
Japp! Herein!
Numerius Duccius Marsus
Witjon war der Auskunft des Legionarius gefolgt und ging in Richtung Güllegestank. Dort fand er dann auch die Unterkunft des Duplicarius, an dessen Tür er vernehmbar anklopfte.
Quintus Terentius Alienus
Alienus betrat die Unterkunft.

Ohne Meldung. Duplicarius, ich erwarte das deine Einheit morgen nach dem Appell marschbereit ist um in der Stadt die Ordnung zu gewährleisten. Das heißt, dass ihr bewaffnet und ausgerüstet seid, um möglicherweise gegen eine bewaffnete und, oder, gefährliche Menschenmenge vorzugehen.
Fragen?
Gaius Terentius Primus
Primus sah auf und erkannte seinen Cousain,...doch bevor er sich Gedanken über die Art des Besuches machen konnte wurde er schon mit Dienstgrad angesprochen...
Er stand zügig auf und nahm Haltung an und hörte sich an was befohlen wurde. Sein Gesichtsausdruck blieb unbewegt, jedoch innerlich zuckte er zusammen.
Keine Fragen Tribun!...nach dem Appell in Gefechtsausrüstung antreten. Er hoffte natürlich, daß der Tribun ihm nachher noch ein privates Wort sagen würde,...mal sehen.
Quintus Terentius Alienus
Gut.

Alienus hatte eben gerade erst vom Tod des Kaisers erfahren und stand noch ein wenig unter Schock, aber er wirkte trotzdem nach außen gefasst und ruhig.

Bereite die Männer gut vor, es könnte morgen wirklich zur Sache gehen, wenn wir Pech haben. Seid auf alles vorbereitet.

Dann wandte er sich zum gehen.

Und Primus, das wird deine erste Bewährungsprobe, sorge dafür das ich dem Legaten nur positives melden kann! Ich zähle auf dich!

Dann ging er und machte sich in Richtung seines Officiums auf.
Gaius Terentius Primus
Primus nickte nachdenklich,...er war erst seit einer Woche Duplicarius und sollte jetzt seine Männer in einer heiklen Situation führen.
Er sah seinen Cousain an, einen erfahrenen Soldaten,...aber auch er hatte sein Lehrgeld zahlen müssen.
Alienus, ...was soll ich sagen, ...ich werde mein Bestes geben und versuchen alle Männer wieder heil zurück zu bringen.
Natürlich würde er das,...aber würde es den strengen Anforderungen genügen?
Gaius Terentius Primus
Zitat:
Original von Numerius Duccius Marsus
Witjon war der Auskunft des Legionarius gefolgt und ging in Richtung Güllegestank. Dort fand er dann auch die Unterkunft des Duplicarius, an dessen Tür er vernehmbar anklopfte.

Primus war gerade dabei sich zu waschen als es an der Türe klopfte,...
Moment! rief er zur Türe hin und trockenete sich schnell ab um seine Tunika überzuwerfen. Dann trat er an die Türe und zog sie auf-
Vor ihm stand ein Zivilist...er sah in direkt an und fragte,

Duplicarius Terentius,...was kann ich für dich tun?
Numerius Duccius Marsus
Als ihm geöffnet wurde, stand Witjon ein groß gewachsener, muskulöser Duplicarius gegenüber, der offenbar ein wenig überrascht war, einen Zivilisten anzutreffen.

"Salve Duplicarius. Mein Name ist Tiberius Duccius Marsus, ich bin der neue Scriba Provincialis und habe einige Schreiben hier, die an die Kommandanten aller Einheiten der Provinz überbracht werden müssen. Man verwies mich für diesen Auftrag zu dir."
Gaius Terentius Primus
Primus bat ihn mit einer Geste herein und bot ihm einen der beiden Stühle an.
Duccius ...Duccia Venusia ist meine Patrona,...
Er lächelte dem Scriba zu und meinte,
In Ordnung wieviele Schreiben hast du da?
In Gedanken ging er schon mal die passenden Meldereiter durch.
Numerius Duccius Marsus
Witjon setzte sich auf den ihm angebotenen Stuhl.

"Duccia Venusia kenne ich nicht. Hat sie die Stadt kürzlich verlassen? Ich bin noch nicht so lange hier wohnhaft.

Hier sind zwölf Schreiben, jede Einheit, die in der Provinz stationiert ist, muss ein solches erhalten."
Gaius Terentius Primus
Zwölf Schreiben,...er hatte zuverlässige Reiter,...die Sache müßte in zwei, drei tagen erledigt sein.
In Ordnung,...brauchst du eine Quittung der Empfänger oder muss ich was Gegenzeichnen lassen? Es war allgemein üblich bei offiziellen Schreiben sich den Empfang quittieren zu lassen,...für alle Fälle.
Numerius Duccius Marsus
Quittungen? Der Magister hatte nichts dergleichen erwähnt...besser auf Nummer sicher gehen:

"Ja bitte. Eine Quittung des jeweiligen Empfängers ist wohl die sicherere Variante."

Der Duplicarius hatte offenbar schon öfters solche Aufgaben gehabt und Witjon war dankbar für die Erfahrung des Offiziers.

"Das wärs auch schon von meiner Seite, ich würde mich dann gerne jetzt weiteren Aufgaben in der Regia widmen. Oder solltest du noch Fragen haben?" Mit einem Lächeln setzte er sich bereits aufrecht hin, um zu signalisieren, dass er es wirklich ein wenig eilig hatte. Immerhin wartete in der Verwaltung noch die Erkundung des städtischen Archivs auf ihn...was ein Spaß.
Gaius Terentius Primus
Primus schüttelte mit dem Kopf,...Nein, soweit ist alles klar!
Dann ging er zur Türe um den offensichtlich ungeduldigen Scriba wieder heraus zu lassen. Er öffnete die Türe und ging hindurch. In der Pabula sah er Thilo arbeiten und rief Thilo, such´mir mal Lucius oder Ocellus,...und schick sie zu mir! Thilo nickte und lief los.
Primus wandte sich dem Duccier zu und meinte,
Wir werden noch zu dieser Stunde aufbrechen,...Vale Duccius Marsus!
Numerius Duccius Marsus
Gut, der Duplicarius wusste was zu tun war. Witjon stad ebenfalls auf und folgte Primus aus dem Raum.

"Sehr gut, seid gedankt. Vale Terentius Primus."

Dann machte er sich zügig auf, zurück zur Regia zu kommen.
Gaius Terentius Primus
Kaum war der Scriba weg, kam Lucius mit Ocellus und Labeo im Schlepptau. Der Scriba hatte die Schriftrollen auf den Tisch in der Unterkunft gelegt.
Die Männer sahen ihn fragend an und er meinte,
Wir haben einen Botengang! Diese Schreiben müssen an alle Kommandanten der Regio geliefert werden,...das heißt richtet euch auf mindestens 1 Übernachtung ein,...Verpflegung für 2 Tage.
Er sah die Leute an und meinte,
Lucius, hol mir noch Marcus und Fabius,...dann überbringt jeder 2 Schreiben...ich möchte die Sache so schnell wie möglich abgeschlossen haben!Wiur treffen uns hier wieder in einer Stunde, abmarschbereit! Lucius nickte und ging los um die beiden Kameraden zu suchen.
Primus schickte die beiden anderen los sich fertig zu machen und ging in seine Unterkunft,...in Gedanken ging er durch was er alles mitnehmen würde.
Sein Blick fiel auf die Rollen...was sie wohl enthalten würden?



   
An alle Befehlshaber der in Germanien stationierten Einheiten!


Wie euch vielleicht schon bekannt sein dürfte ist unser geliebter Imperator LUCIUS ULPIUS IULIANUS einer Verwundung welche man ihm im Fledzug gegen die Parther zugefügt hat erlegen.
Sein Nachfolger wird sein Sohn Gaius Ulpius Aelianus Valerianus!

Der Legatus Augusti Pro Praetore Marcus Vinicius Lucianus hat dem neuen Kaiser seine Loyalität zugesichert!
Nun liegt es an euch es dem Legagten gleich zu tun und ebenfalls den Treueid auf den neuen Kaiser abzulegen was auch für eure Truppen gilt.

Die Männer die dieses Schreiben überbringen haben die Aufgabe der Vereidigung bei zu wohnen und gegebenfalls Bericht zu erstatten, solltet ihr und eure Truppen nicht bereit sein dem neuen Kaiser Gaius Ulpius Aelianus Valerianus die Treue zu schwören...


ANTE DIEM XIII KAL MAR DCCCLVIII A.U.C.
(18.2.2008/105 n.Chr.)

Im Auftrag des Legatus Augusti Pro Praetore.




Gaius Terentius Primus
Primus nahm sich ein Stück Papyros und begann mit seinem Bericht.
   
Bericht zur Patrouille ANTE DIEM VI KAL MAR DCCCLVIII A.U.C.

Zur Rede des Duumvirs für die Bevölkerung von Mogontiacum kamen neben Einheiten der Legio II auch die Turmae I bis IV der Legionsreiterei zum Einsatz, nach der Rede wurdse Befehl zur Auflösung der Menge erteilt.
Die Turmae erhielt Befehl durch die Straßen zu patrouillieren.
Ich habe die Trupps zu je 6 Equites in den strategisch wichtigen Zugangsstraßen und üblichen Versammlungsorten, wie dem Forum, dem Tempelbezirk, dem Theatrum, dem Handelshafen und den Tavernen rund um das Forum, sowie in den Wohnvierteln der Tagelöhner patrouillern lassen. Vereinzelt kam es zu Anfragen seitens der Bevölkerung ob das gehörte stimme und wir haben die Botschaft des Legaten verbreitet.
Im Großen und Ganzen verhielt sich die Bevölkerung zwar verunsichert aber ruhig und verhalten, es gab erst zur secunda vigilia vereinzelte Probleme mit randalierenden Betrunkenen, welche jedoch schnell gelöst wurden. Die teria und quarta vigilia verliefen von seiten der Legionsreiterei ruhig und ereignislos.
Die Menschenhielten sich in ihren Häusern auf. Erst zur hora decima kamen erste Flussfischer und Hafenarbeiter wieder auf die Strassen, der Kontakt war durchweg freundlich und respektvoll.
Der Abmarsch der Turmae erfolgte nach Befehl zur hora prima.
Nach Einmarsch in die Pabula wurde die Bereitschaft sichergestellt, die Stall- und Freiwache eingeteilt.
Es gab bei der Patrouillie keine Verluste oder Verletzungen bei Personal und Tieren.