cohortes urbanae

Volubilis Vitale
Volubilis Vitale war bei seinem Erforschungsgang durch Rom an einem Geschäft für Fernhandel vorübergekommen. Interessiert trat er ein und erkundigte sich nach dem Besitzer. Es war Galeo Redivivus Tychicus. Der Name kam ihm gleich bekannt vor und dann erinnerte er sich: Er selbst war der Sohn reicher Kaufleute aus Nordafrika. Sie hatten regen Handel mit dem Imperium Romanum betrieben und so kannte er natürlich die alteingesessene Handelsfamilie aus Hispania. Allerdings hatte er seit einigen Jahren keinen Kontakt mehr zu ihnen gehabt. Nun war er neugierig, was aus ihnen geworden war und so machte er sich auf die Suche des Besitzers.
Er hatte herausgefunden, dass er ihn wohl hier in den cohortes urbanae finden würde.
Also klopfte er an und wartete darauf, sich nach einem freundlichen "Salve" nach Galeo Redivivus Tychicus erkundigen zu können.
Faustus Decimus Serapio
Es war an einem frostigen Wintertag, ich machte einen Kontrollgang oben auf dem Wehrgang und erblickte von dort einen Zivilisten, der eben an die schweren, eisenbeschlagenen Flügel der Porta principalis dextra pochte. Dieses Tor war für gewöhnlich geschlossen und wurde nur von uns Urbanern und den Kollegen in Schwarz genutzt. Ich fragte mich, warum der Mann nicht wie alle anderen Besucher zur großen Porta Praetoria* kam, darum blieb ich stehen um zu hören was er wollte.
Vopiscus, ein schon älterer und grauerer Wachsoldaten, bequemte sich zum Tor. Mit einem Ruck schob er die Abdeckung eines kleinen Guck-Fensters zur Seite und spähte hinaus zu dem Besucher. Der sah, auch von meiner etwas weiter entfernten Warte gesehen, recht fremdländisch aus.
"Salve. Wer bist du, was ist dein Begehr?" schnarrte Vopiscus. "Ich sag dir gleich, hier ist kein Durchgang für Zivilisten. Wenn du zum Stadtpräfekten willst, musst du's am Haupttor versuchen. Aber er ist seeehr beschäftigt."




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