Stadttor von Mogontiacum (Alles was über die Strasse kommt, muss zwangsweise hier durch!!!)

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    Bild folgt


    Das Stadttor von Mogontiacum. Hier halten mindestens zwei Contubernii Wache, Nachts ist das Tor grundsätzlich zu und macht erst am anderen Morgen wieder auf. Wenn keine Ausgangssperre oder besondere Befehle vorliegen, reist man hier ungehindert rein und raus, ist es speziell angeschlagen oder befohlen, werden alle Durchreisenden einer gründlichen Kontrolle unterzogen. Verantwortlich für die Sicherheit sind zugeteilte Legionäre der Legio II, welche dem Kommando des Centurio Statorum unterstehen. Hin und wieder sitzt auch ein Verwaltungsbeamter der Stadt am Tor und macht seine Erhebungen. Weiß der Geier, wofür...


    Hinter dem Tor geht die Straße geradewegs zum Forum mit den angrenzenden Tempelanlagen, neben welchem sich auch die Regia des Statthalters von Germanien, sowie die Provinzkurie und die Stadtverwaltung von Mogontiacum befinden. Biegt man rechtzeitig in die eine oder andere Richtung ab, kommt man entweder zum Castellum der Legio II Germanica, oder zum Hafen.

  • Sim-Off:

    Hab das Stadttor nicht gefunden. Und wenn schon Ausgangssperre ist, sollte man das auch simmen, oder? ;)


    Unsere Reisegruppe hatte Mogontiacum errreicht. Es war noch früh am Morgen, wir hatten die frühen Morgenstunden ab der letzten Mansio genutzt und wollten noch rechtzeitig auf dem Markt eintreffen. Schon von weitem konnte man jedoch sehen, dass etwas nicht stimmt. Auf der Straße zum Tor staute sich der Verkehr, Händler und Karren, Gesinde und Bauern unterhielten sich schwatzhaft und eine doppelte Abordung Soldaten stand vor dem geschlossenen Tor und versuchte die Menge zu beruhigen.


    In der Nähe angekommen, ließ ich mich von meinem Maultier herunter und trat langsam näher um aufzuschnappen, was vorgefallen sein musste. "Es herrscht Ausgangssperre in der Stadt!" sagte einer, und ein Soldat bestätigte das. Ausgangssperre? Wieso? Die Frage machte die Runde. Anweisung von oben, genau wusste es die Torwache auch nicht.


    "Ich bin ein Klient des Statthalters" sprach ich einen Offizier an, in der Hoffnung, dass er mich einlassen würde.


    "Was ist denn hier los? Ist was vorgefallen? Und wie komm ich hier rein? Der Statthalter erwartet mich..." Das Maultier nickte, als wolle es meine Aussage bestätigen.

  • Anscheinend hatten die Soldaten gerade alle Hände voll zu tun und genug andere Sorgen, als sich um einen mittelmäßig gekleideten Libertus zu kümmern, der ob seiner langen Reise auch noch schlecht rasiert war. Der Offizier jedenfalls hörte meine Frage nicht, oder ging auch gar nicht darauf ein, denn von allen Seiten wurde er mit Fragen bombardiert und musste Leute beruhigen.


    Ich zuckte daher mit der Schulter, zog mein Maultier hinter mir her und ging etwas abseits um mich auf einem Stein niederzulassen. Im Grunde blieb mir nichts anderes übrig als zu warten, bis man mich hineinlassen würde, bis man das Tor wieder öffnete.


    Dass zeitgleich am anderen Tor eine Reisegesellschaft aus Colonia kommend dort umgehend eingelassen wurde, nachdem sich der Reiter an der Spitze als Sohn des Statthalters zu erkennen gab, konnte ich zu diesem Zeitpunkt nicht wissen. ( :D ) Die Straße nach Geneva jedenfalls war dicht und die Wache machte nicht den Anschein, jemanden rein, oder raus zu lassen.

  • Ich kam am Tor an, um dort die Menschen über die Vorfälle aufzuklären. Zwar hatten wir noch in der Nacht einige Verhaftungen machen können, doch die VErhöre dauerten noch an und noch war kein weiterer Befehl gekommen. Da kam ein Legionär auf mich zu und meldete mir einen Mann, der sich als Klient des Legaten ausgab und sagte dass ihn dieser erwartete. Ich hatte zwar keine Meldung darüber bekommen, doch wollte ich mir diesen Mann einmal genauer ansehen.


    Salve! sagte ich, als ich mit zwei Legionären, welche mir einen Weg durch die Menschenmenge bahnten an dem Stein ankam. Du sagst du bist ein Klient des Legaten und dass dich dieser erwartet?

  • Ich wurde in meinen Gedanken plötzlich von einem Mann angesprochen, welcher der Uniform nach ein Centurio sein musste. Nicht, dass ich mich groß auskannte, aber einen Centurio erkannte man am querstehenden Hahnenkamm auf dem Helm und als ehemaliger Sklave des Legatus Legionis Meridius wusste man sowas, schließlich war das Haus oft genug voll von Offizieren gewesen, die auch immer ihre Helme dabei hatten und am Eingang zur Verwahrung abgaben. Und wieviele verschiedene und doch wieder gleiche Helme mit querstehenden Hahnenkämmen konnte es geben. Es war unglaublich.


    Der Hahnenkamm vor mir war jedenfalls nur einer und ich wusste, dass er mich ansprach und meine Antwort sollte schon korrekt sein, wenn ich noch heute in die Stadt wollte.


    "Das ist richtig, Centurio." antwortete ich und erhob mich umgehend um nicht von unten nach oben reden zu müssen, was unhöflich gewesen wäre.


    "Eigentlich erwartet er mich schon länger, also nicht spezifisch heute, denn ich komme aus Tarraco, seiner Heimatstadt und habe eine lange Reise hinter mir. Aber wenn es da..." ich nickte Richtung Tor


    "...wenn es da drinnen etwas wichtiges zu tun gibt, kann ich auch warten. Auf einen halben Tag mehr oder weniger kommt es auch nicht mehr an. Ist was schlimmes vorgefallen?"

  • Ich hörte mir seine Worte an, wusste aber noch nicht schnell was ich machen sollte! Eigentlich durfte niemand in die Stadt, andererseits erwartete der Legatus diesen Mann. so dachte ich eine Weile nach.


    Wie ist dein Name? fragte ich ihn, und dann kam mir seine Frage wieder in erinnerung


    Ja es ist heute nacht zu Tempelschändungen gekommen! sagte ich nur knapp. Mehr brauchten die umstehenden nicht hören, und wenn er mehr informationen brauchte, konnte diese ihm der Legatus sagen.

  • Der querstehende Hahnenkamm fragte mich nach meinem Namen und das war schon mal ein gutes Zeichen. Immerhin dachte der Centurio nach, und er konnte ja mich und mein Maultier gerne gründlich untersuchen und mich dann reinlassen.


    "Maximus Decimianus Verus. Ich trage den Namen meines ehemaligen Herrn, da ich sein Sklave war und von ihm frei gelassen wurde..." sagte ich kurz und knapp wie es war.


    Du solltest Dir aber gut überlegen, ob Du mich reinlässt. Die anderen hier wollen sicher auch rein, lässt Du einen rein, gibt es Stress... dachte ich, sagte es aber nicht, da ich hier draussen nicht ewig rumstehen wollte. Auf der anderen Seite mussten sie das Tor ja irgendwann wieder öffnen und die Leute rein und raus lassen, alleine schon wegen dem Markt. Auch wenn damit zu rechnen war, dass jeder Mensch, jedes Pferd und jeder Ochse, von aussen und innen durchsucht wurde, man jedes Faß öffnete, jeden Heuballen durchwühlte, jede Kiste öffnete und jede Frau - Gelegenheit machte gründliche Soldaten - betatschte.

  • Ich dachte nach, wie sich die Menschen verhalten würden wenn ich ihn nun durchlassen würde, andererseits war es mir auch egal, das war ein Einsatz der Legio, und da konnten mich die Zivilisten ganz schön gerne haben!

    Also gut Decimianus Verus! Ich lasse dich von 4 Legionären zur Regia bringen, diese werden deine Geschichte überprüfen! Aber zuvor müssen wir dich durchsuchen!

    deutete den beiden Legionären zu, und diese machten sich auch sogleich an die arbeit ihn zu durchsuchen. Ein Bauer der das mitbekommen hatte wollte gerade etwas sagen, aber ich schenkte ihm einen finsteren Blick und meine Hand ruhte auf dem Griff meines Gladius, woraufhin dieser schnell wieder ruhig wude!

  • Er hatte ein Nachsehen mit mir und ich konnte froh sein. Seine Männer durchsuchten mich oberflächlich, sahen dann auch noch in das Gepäck und die Satteltasche und fanden natürlicherweise auch das Messer, welches ich mit mir führte, was aber auch logisch war, denn wer reiste von Tarraco nach Mogontiacum über mehrere tausend Meilen ohne Messer?


    Das Messer war lebensnotwendig, es gab tausend Gelegenheiten in denen ein echter Mann ein Messer brauchte. Brot schneiden, ein Seil durchtrennen, sich rasieren war eines, wenn ein Mann reiste, hatte er mindestens ein Messer dabei. Folglich würde er über das Messer sicher hinwegsehen, war es ja kein Gladius und auch höchstens drei Handbreit lang.


    "Ich danke Dir, Centurio." sprach ich und zurrte dann wieder an meinem Maultier, welches zwei drei Schritte nach vorne tat.


    "Und was den Fall da drin betrifft, wünsche ich viel Erfolg bei der Aufklärung..."

  • Ein Legionär fand ein Messer bei dem Mann, was aber noch nichts bedeuten sollte! Dennoch klärte ich den Mann auf.


    Das Messer werden die Legionäre behalten, du kannst es dir dann abholen nachdem du beim Legaten warst!


    Und so öffneten sich die Tore einen Spalt und 4 Legionäre, ein Libertus und ein Maultier betraten die Stadt!

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    Frisch aus der Regia kommend hatte er sich den Karren, der in der Nähe versteckt gewesen war, geschnappt und zum Stadttor gegangen. Zügigen Schrittes doch nicht zu eilig, weil er ja nicht weiter auffallen wollte. Nun stand er da in einer Schlange und wartete darauf raus gelassen zu werden. Auf dem Wagen waren Felle und ein paar Andere Kleinigkeiten aus Germanien verstaut, alles sogar recht gute Qualität, so dass sein Alibi für den Abgang durchaus glaubwürdig war.

  • Die Wachen hatten immer noch keine weiteren Befehle bekommen, und somit war die Stadt vorerst dicht! Keiner durfte rein oder raus. Einige Händler regten sich zwar auf, aber gegen die Disziplinierten Soldaten verpufften diese versuche auch gleich wieder.

    Leute, das Tor wird erst wieder geöffnet wenn wir neue Befehle erhalten! Solange könnt ihr nichts machen! Also geht wieder in eure Häuser zurück! Das Tor bleibt zu und fertig!


    versuchte ein legionär die Menschen zu beruhigen!

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    Mist, dachte er bei sich und protestierte ein, zweimal auch noch mit, damit es nicht auffiel, ehe er sich dann gespielt geschlagen gab und wieder weg ging. Aber er hatte nicht vor klein beizugeben. Er brachte den Wagen in einen Hinterhof und schlug sich dann von dort aus durch einige Gassen weiter zu einem Punkt, wo das Stadttor, mit etwas Glück lange genug nicht bewacht war um drüber klettern zu können. Hier lag ein Seil gut versteckt, welches er nur mit der Verankerung werfen musste und das vorsichtig. Das Problem war nur, dass es hellichter Tag war, aber er wusste, er musste hier schnell raus, sonst würden sie ihn finden.

  • Die Wachen setzten ihre Patroullien auch bei Tag fort und so konnte man sie schon hören wie sie an der Mauer entlang kamen. Langsam aber sicher kamen sie näher, zum Klettern blieb keine Zeit mehr, wenn er nicht aufgegriffen werden wollte musste er gehen! Denn die Legionäre hatten Befehl jeden an der Mauer zu verhaften!


    Sim-Off:

    nene du, so leicht wollen wirs dann auch nicht machen! :P:D

  • Das Contubernium kam, und da es eine doch sehr verlassene Gegend war, und sie schon ziemlich lange auf dem Weg war, außerdem kein Offizier zur stelle war, ging ein Legionär zum Contuberniumsältesten und fragte ob er sich schnell an der Mauer erleichtern dürfte. Der Älteste nickte nur, da er auch der Meinung war es wäre Zeit für eine kleine Pause war.
    Der Legionär trat auf die Mauer zu und begann zu pinkeln. Da es etwas länger dauerte schaute er sich mal um, zuerst begann er die Steine in seiner Umgebung zu zählen, was er aber nach dem zweiten wieder aufgab. dann schaute er in eine Hecke direkt neben ihm. Was war denn das? Als er fertig war bückte er sich und hob ein Seil auf.
    He Rufus, haben wir mal ein Seil hier vergessen? rief er
    Nein nicht das ich wüsste, aber nimms mal mit, im Castellum kann man ein seil immer gebrauchen!
    So geschah es dann auch und der unwissende Legionär nahm das seil und die Truppe setzte sich wieder in Bewegung.


    Sim-Off:

    :P 8)

  • Ein Legionär kam am Tor an, salutierte vor dem dortigen Befehlshaber und überreichte ihm die SChriftrolle.


    Festnahmebefehl:


    Aufgrund eines Überfalls auf die Regia Legati Augusti pro Praetore wird absofort jeder 1,60-1,70m große, blonde, germanisch stämmiger Mann um die 20-30 Jahre, mit germanischem Akzent, welcher nicht öffentlich bekannt ist umgehend festgenommen und zum Officium des Centurio Statorum gebracht!


    gez. Marcus Annaeus Scipio
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    Sofortgab dieser den Befehl und die Legionäre machten sich an die Arbeit und schauten sich jeden einmal genauer an.

  • Nachdem ihr Aufenthalt in Aventicum beendet war, bewegte sich der Tross weiter gen Norden. Die Tage strichen dahin, der Luxus beschränkte sich oftmals auf einen Becher verdünnten Wein und einer Schale kalten Bachwassers. Kurz vor der Stadt, eigentlich am letzten Tag, ließ der Senator sich und seine Männer rasieren. Die Zesche bezahlte er, schließlich wollte er nicht als Barbar in Mogontiacum eintreffen.


    So kam man der Stadt näher und das Wappen des Cursu publicus prangte auf der Standarte. Avarus war weiter hinten im Sattel. Er hatte in seiner Zeit in Germanien gelernt, das die barbarischen Germanen gerne die ersten Reiter von den Pferden holten, weil sie in ihnen die Anführer sahen. Darauf aber wollte er verzichten.


    Der erste Mann rief der Wache etwas zu, als er in hörbarer Reichweite war und forderte jene auf die Männer durchzulassen. Ihr Weg sollte die Mansio der Stadt sein. Dort würden die Pferde gut versorgt werden, die Männer eine Mahlzeit bekommen und Avarus ein heißes Bad. Erst danach wollte er sich stärken und dann mit einer Mietsänfte in die Stadt bringen lassen.

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