Porta Esquilina - Zugang zu den Gärten des Maecenas

  • PORTA ESQUILINA


    Tiberios wartete vor der Porta Esquilina, einem ehemaligen Stadttor von Roma, das niedergebrannt und von irgendeinem der augusti wieder aufgebaut worden war. Jetzt bildete es einen der Eingänge zu den Gärten des Maecenas , der weitausgedehnten wunderschönen Parkanlage.


    Ob Eireann kommen würde? Vielleicht brauchte man sie in der domus? Vielleicht bekam sie keinen Ausgang, weil der kleine Feuerkopf - er lächelte, als er sie in Gedanken so nannte, wieder irgendeine Strafe auf sich gezogen hatte.


    Ach, Eireann, dachte er. Er hätte so gerne einen Menschen zum Reden. Doch über das, was auf dem Forum der Minerva zwischen ihm und dem dominus Sisenna Iunius Scato geschehen war, konnte er nicht sprechen.
    Schmerz und Scham brannten immer noch in ihm.


    Tiberios sehnte sich danach, in den Arm genommen und getröstet zu werden.
    Eireann war seine älteste Freundin, der erste liebe Mensch, den er in Roma getroffen hatte. Sie war gut, tapfer und treu und außerdem , hier lächelte Tiberios vor sich hin , wunderschön mit ihren blauen Augen und dem dunklen Haar.
    Er freute sich darauf, sie im Arm zu halten.
    Eireann hatte ihm einen Brief geschrieben, und Tiberios stellte sich vor, wie sie alleine den ganzen Weg gelaufen war, um ihn in der casa Furia abzugeben.


    Ich liebe dich, hatte er in seiner Muttersprache geantwortet.. Bestimmt erriet Eireann die Bedeutung.


    Wo sie nur blieb ?

  • Als der iulischen Sklavin tatsächlich Tiberios Brief ausgehändigt wurde, wirktr Eireann höchst überrascht. Sie durfte tatsächlich noch Post empfangen und diese Briefe erreichten sie auch noch. In den Sklavenunterkünften begann sie schließlich den Brief zu lesen. Und während ihre Augen ein jedes Wort in sich aufnahmen, spürte sie wie ihr das Herz auf wundersame Weise leichter in der Brust anmutete.
    Zum Glück wusste Tiberios nichts von den harten Worten des iulischen Maiordomus und Eireann würde sich hüten dieses Gespräch an andere Ohren dringen zu lassen. Mit einer entschiedenen Handbewegung glitten ihre Finger über ihre Augen. Schimmerten dort tatsächlich Tränen? Hatte Phocylides sie zum Weinen gebracht? Nein! Mitnichten! Diese Tränen waren Tränen des Zorns und ihrer eigenen Unzulänglichkeit. Wieso verstand sie nur niemand? Mit Tiberios brauchte sie dieses Gesptäch auch nicht führen. Denn Eireann wusste was der Lockenkopf über sie, die unwissende Barbarin, dachte. Und dann wollte er sich mit ihr treffen?


    Etwas unschlüssig wirkte Eireann schon, als sie ihren Blick erneut über die geschriebenen Worte gleiten ließ. Der Porta Esquilin, war tatsächlich nicht sehr weit von der Domus Iulia der entfernt. Und dennoch zögerte sie. Warum? Sie war doch ohnehin in Ungnade gefallen.
    Da machte doch ein weiteres Vergehen keinen großen Unterschied. Dieser Gedanke bestärkte sie offensichtlich. Und so konnte man die Silurerin durch die Gänge der Domus huschen sehen und durch den Eingang der Sklaven nach draußen.


    Vor der Domus Iulia blickte Eireann die Straße hinauf und wieder hinunter. In welche Richtung musste sie sich noch einmal wenden? Unwillkürlich wandte sie sich nach rechts und es schien zu stimmen. Ihre Schritte beschleunigte die Dunkelhaarige und ließ sie weder nach rechts, noch nach links blicken. Wie lange Eireann gelaufen war, konnte sie nicht bestimmen. Bis sie schließlich in einiger Entfernung einen Lockenkopf stehen sah.
    “Tiberios.“
    Murmelte sie und spürte wie ihr Herz lautstark zu pochen begann. Die kurze Entfernung überbrückte Eireann auch noch und kam schließlich bei Tiberios an.
    “Salve.“
    Flüsterte die Dunkelhaarige. Während sie den Lockenkopf mit einem hellen strahlen in ihren Augen anblickte.

  • Eireann kam tatsächlich - mit wehendem dunklen Haar lief sie auf Tiberios zu, hübsch und anmutig wie immer. Aber ihm fiel auf, dass sie blass war. Und dünner als beim letzten Treffen. Und ihre Augenlider waren geschwollen, als hätte sie geweint.
    Tiberios schloss sie in die Arme : "Chaire, Schönste !", sagte er zärtlich, dann nahm er ihre Hand :
    "Komm, ich zeige dir meinen Lieblingsort hier in den Gärten ! Da wären wir ungestört!"
    Tiberios führte Eireann durch die Porta und schlüpfte mit ihr durch die Hecke, die ihnen zur Rechten lag und nahm dann die Abkürzung durch eine andere. .
    .Er kannte einen Ort, an den er manchmal an Festtagen zum Lesen hergekommen war - eine kleine einsame Bank unter dem Standbild eines Faunes, der eine Nymphe ergriff. Die Statuen waren nie ganz große Kunst gewesen, aber nun waren sie halb vergessen und die Farbe blätterte ab.
    Tiberios zog seine Chlamys aus und legte sie über die steinerne Bank : „So, kyria, dein Sitz, einer Königin würdig“, sagte er.: "Setz dich !“
    Er sah sie besorgt an :
    "Was ist geschehen?", fragte er leise : "Du siehst traurig aus. Willst du mir etwa sagen, dass du es bereust, dass du dich heute mit mir triffst?

  • Beinahe rannte Eireann durch die Gässchen Romas. Während die Tränen noch immer in ihren Augen schillerten. Es war einfach nur gemein. Sie war nun mal kein Gegenstand. Sondern ein atmender Mensch mit eigenen Gefühlen.
    “Das ist einfach nur unfair.“
    Murmelte die Dunkelhaarige. Wobei sie schwer atmete und den Lockenkopf endlich erblicken konnte. Sollte sie Tiberios von dem Gespräch mit dem Maiordomus berichten? Nein. Schließlich wollte Eireann nicht das sich der Lockenkopf unnötig um sie sorgte. Und so setzte die Dunkelhaarige ein tapferes Lächeln auf und näherte sich Tiberios.
    Je näher sie dem furischen Sklaven kam, desto kraftvoller pochte ihr Herz in der Brust. War dies wirklich ein Zeichen das Eireanns Herz von nun an nur noch für Tiberios pochte?
    Im nächsten Augenblick spürte Eireann wie sich Tiberios Arme um sie legten. Und für einen kurzen Augenblick vergaß Eireann all' ihre Sorgen und genoss die Nähe zu dem Lockenkopf.


    “Hier war ich noch nie.“
    Murmelte die Dunkelhaarige und ließ sich von Tiberios tiefer in die Gärten hinein ziehen. Mit großen Augen blickte sie sich um. Während sie Tiberios taumelnd nachfolgte. Durch den Torbogen und dann zwängte er sich durch eine Hecke. Und Eireann blieb ihm dicht auf den Fersen. Schließlich erreichte Tiberios seinen Zielort. Während sich de Dunkelhaarige erneut mit großen Augen umblickte und sich unbemerkt die Tränen aus den Augenwinkeln wischte.


    Fahrig ließ sich die Dunkelhaarige auf der steinernen Bank nieder und blickte mit einem schimmernden Glanz in den Augen zu Tiberios empor.
    “Es ist.. ni.. nichts.“
    Versuchte Eireann von sich abzulenken und schüttelte wie zur Bekräftigung ihren Kopf. Dann blickte sie zu Tiberios empor und musterte ihn.
    “Aber sag, wo hast du die letzten Tage gesteckt? Ich war bei der Casa Furia. Dort sagte man mir das du nicht da wärst. Wo hast du also gesteckt?

  • Tiberios stand vor ihr, seine grauen Augen funkelten:
    „Ich bin nun der vilicus des Handelshauses Furii in Portus Ostiensis“, erinnerte er sie : „Mein Pllatz ist vor allen Dingen dort . Ich komme nur ab und zu in die Casa Furia, um für meinen dominus Berichte zu verfassen. Daher hat es so lange gedauert, bis ich deinen Brief gelesen habe.“


    Er hob eine Hand und streichelte Eireanns Haar.
    „Ich erinnere mich noch an die Veilchen, mit denen ich dich während der Feriae Annae Perennae überschüttet habe“, sagte er spielerisch :
    „Kann es sein, das da eines lag“….Er näherte sich Eireanns Scheitel und streifte ihn mit den Lippen und hier….er berührte ihre Schläfen und hier ….er streifte ihre Augenlider ,ihren Haaransatz und setzte sich neben sie.
    Oder ich irre mich und sie waren hier…..“, sagte er und berührte mit der Hand Eireanns Hals : „Bei Blumen weiß man nie“


    Dann setzte er sich zu der jungen Frau .
    Er legte seinen Arm neben ihren, er war nie tätowiert oder markiert worden, und seine Haut war wie heller Marmor.
    Jetzt lachte er : „Wenn wir Statuen wären, wärst du aus Bronze und ich aus Stein !“
    Er ließ sich bei allem Zeit, was er tat, nun küsste er Eireanns Hände, dann legte er sich auf die Bank, bettete seinen Kopf in ihren Schoß und sah zu ihr auf:
    „Aber etwas bedrückt dich , meine Eireann „, sagte er viel ernster :
    „Bitte sag mir, was passiert ist. Du kannst mir vertrauen, dass ich es gut mit dir meine. Ich habe dir geschrieben, dass ich nie wieder über dich spotten oder dir gegenüber böse Worte gebrauchen will und das meine ich so, wie es dasteht."

  • Als er sie an seinen neuen Stand erinnerte und das er sich hauptsächlich im Handelshaus seines Dominus aufhielt, zuckte Eireann zusammen und schluckte vernehmlich. Das bedeutete sie würde Tiberios nur noch zu Gesicht bekommen wenn er seinem Dominus Bericht erstattete?
    “Dann bist du so etwas wie die rechte Hand deines Dominus? Das.. das freut mich Tiberios.“
    Auch wenn die Unterlippe der Silurerin bedenklich zu zittern begann und sie ihre Finger dsgegen presste. Nein. Sie wollte nicht vor Tiberios in Tränen ausbrechen. Auch wenn es ihr äußerst schwer fiel.


    Als Tiberios Finger schließlich sanft durch ihre dunklen Strähnen glitten. Hielt Eireann still. Während ihr das Herz bis zum Hals pochte.
    “Ja. Die Veilchen.“
    Schmunzelte die Dunkelhaarige und drehte ihren Kopf in seine Richtung. Als sie dann seine Lippen fühlte, schloss Eireann ihre Augen und genoß sichtlich die Liebkosungen des Lockenkopfs.
    “Es war ein Veilchenregen Tiberios.“
    Flüsterte die Silurerin und blickte mit großen Augen zu Tiberios empor.


    Am liebsten hätte sich Eireann eng an den Lockenkopf geschmiegt. Doch etwas hielt sie zurück. Während ihr Blick auf seiner weißen Haut ruhte.
    “Du hast so wunderschön weiche Haut.“
    Murmelte Eireann und ließ ihre Finger sanft über seinen Arm gleiten.
    Dann bettete sich Tiberios in ihren Schoß und Eireann lächelte sanft zu ihm hernieder.
    Im nächsten Moment verdüsterte sich jedoch Eireanns Gesicht und ließ ihr Herz hastiger pochen.
    “Du hattest Recht Tiberios. Ich war unartig und mein.. mein Dominus... ist böse mit mir. Ich habe Angst das er seine Drohung wahr macht.“

  • „Dafür kann ich meine freie Zeit einteilen “, sagte Tiberios aufmunternd: „ Wenn ich kann, komme ich nach Roma und besuche dich. Besonders schön wäre es, du würdest auch einmal nach Portus kommen. Dort gibt es einen kleinen Leuchtturm, der genauso aussieht wie der Pharos von Alexandria. Wenn ich dir schon nicht das Original zeigen kann, dann dann wenigstens die römische Kopie.“
    Als Eireann von Veilchenregen sprach, lachte Tiberios auf :
    So anspruchsvoll, die kyria“, neckte er sie : „Möchte gleich einen kompletten Veilchenregen...... „
    Er sprang auf, stellte sich hinter sie und berührte mit seinen Lippen ihren Hals bis zum Ansatz ihrer Tunika.
    „Ist das der kyria Recht ?“, murmelte er. Aber er spürte, dass sie seine sanften Berührungen mochte, und als sie seine Haut bewunderte, lachte er kurz , und als ihre Finger sanft über seinen Arm strichen, schloss er einen Moment die Augen.
    Dann hörte er Eireanns Stimme :
    Du hattest Recht Tiberios. Ich war unartig und mein.. mein Dominus... ist böse mit mir. Ich habe Angst das er seine Drohung wahr macht.“

    Tiberios zog die junge Frau an sich :
    „Dein Herz schlägt ganz schnell. Du fürchtest dich ja.“, flüsterte er :
    "Welche Drohung will dein dominus wahr machen ?“

  • Noch immer wirkte Eireann bedrückt. Während sie das leise Schluchzen verzweifelt zu verbergen versuchte.
    “Tiberios du weißt das mir das niemals erlaubt wird.“
    Unglücklich drehte Eireann ihren Kopf in seine Richtung und konnte es nun doch nicht länger verhindern, dass ihr salzige Tränen über die Wangen flossen. Beschämt wischte sie sich über die Augen und wandte ihren Kopf zur Seite. Wie peinlich.
    “Du kannst all' die wunderschönen Dinge machen, die mir für immer verwehrt bleiben.“
    Dabei verkrampfte die Dunkelhaarige ihre schlanken Finger miteinander. Jetzt wandte Eireann sogar ihren Blick ab und fokussierte eine Stelle am weit entfernten Horizont. Nein. Sie konnte Tiberios nichts darüber berichten. Aber hatte er nicht in seinem Brief geschrieben, dass sie sich alles erzählen könnten?


    Als Tiberios dann auf einmal aufsprang und sich hinter sie stellte, drehte Eireann ihren Kopf in seine Richtung. Bis sie seine Lippen in ihrem Nacken spürte und es der Dunkelhaarigen abwechselnd heiß und kalt wurde. Schließlich schmunzelte Eireann und versuchte ihren Schmerz für diesen Augenblick vergessend zu machen.
    “Es ist schön Tiberios. Bitte höre nicht auf.“
    Flüsterte die Silurerin und beugte ihren Kopf nach vorne. So dass ihr Nacken seinen Liebkosungen offen darlag.


    Dann jedoch spürte Eireann wie der Lockenkopf seine Arme fester um sie legte und sie sich in seine Umarmung schmiegte.
    “Mein Dominus hat gedroht das er mich ... mich verkauft.“
    Unwillkürlich verkrampfte sie ihre Finger in der fein gewebten Tunika des Vilicus und schniefte leise. Wenn dies geschah, würden sie sich nie wieder sehen. Wer wusste schon an wen Eireann verkauft werden würde. Und davor hatte die Dunkelhaarige Angst.

  • "Ich höre nicht auf", flüsterte Tiberios und liebkoste Eireanns Nacken langsam und sehr zärtlich weiter. Seine Lippen streiften ihre weiche Haut und ihre kleinen Härchen, die sich aufrichteten.
    Eireann schmiegte sich so sanft und süß in seine Arme, dass es ihm warm ums Herz wurde.


    Aber - all die wunderschönen Dinge ? Es war nirgends immer nur einfach.
    Irgendwann würde er ihr erzählen, welche Schwierigkeiten es zunächst mit Gorgonus im Handelshaus Furii gegeben hatte. ( und von Sisenna Iunius Scato und der Verletzung, die er - Tiberios - bewusst einem guten Mann zugefügt und die ihn selbst am meisten verletzt hatte ) Aber diese Probleme hatten später noch Zeit , heute brauchte Eireann seine volle Aufmerksamkeit.


    Ihre nächsten Worte klangen unheilvoll:
    “Mein Dominus hat gedroht das er mich ... mich verkauft.“, sagte Eireann,
    und Tiberios fragte sofort :
    "Nur gedroht ? Manchmal tun domini so etwas, um ihre Sklaven einzuschüchtern. Oder glaubst du, er macht die Drohung wirklich wahr ?"

  • "Ich höre nicht auf!"
    Bei diesen Worten spürte Eireann wie es ihr warm ums Herz wurde und sich diese Wärme bis in ihre Fingerspitzen erstreckte.
    “Danke Tiberios.“
    Flüsterte die Dunkelhaarige und schmiegte sich in die Arme des Lockenkopfs. Seine Lippen fühlten sich zauberhaft auf ihrer Haut an. Und instinktiv wünschte sie sich, dass dieser Moment niemals enden würde.


    Schließlich neigte sich Eireanns Kopf auf die Seite und sie blickte mit großen Augen zu Tiberios empor. Ihre Finger bettete sie dabei sanft auf seine Brust und streichelte vorsichtig darüber.
    “Ich merke aber das dich etwas quält. Was ist es Tiberios?“
    Bei diesen Worten blickte die Silurerin dem Lockenkopf tief in die Augen und ließ ihre Finger auf seiner Brust ruhen.


    Doch offensichtlich wollte Tiberios darüber nicht sprechen. Denn er konzentrierte sich einzig und alleine auf ihre unheilvoll gesprochenen Worte. Dabei spürte Eireann wie sich eine eisige Faust um ihr Herz krampfte.
    “Dominus Caesoninus hat mir schon einmal damit gedroht. Und.. und der iulische Maiordomus hat mich ausgefragt, warum ich keine gehorsame Sklavin sein kann. Aber das kann ich einfach nicht.“
    Jetzt schluchzte Eireann tatsächlich und vergrub ihr Gesicht in den Händen.

  • Tiberios schüttelte den Kopf, als Eireann nach seinem Kummer fragte : "Ein andermal, es hat Zeit.",
    sagte er.
    Und als er Eireanns Finger auf seiner Brust spürte, öffnete er seine Tunika ein wenig, hörte aber nicht auf, ihren Hals zu küssen.


    Sie ließ ihre Hand auf seiner bloßen Haut ruhen.
    Tiberios lächelte
    ."Sei ruhig neugierig!“, sagte er und zwinkerte ihr zu.
    Tiberios hatte keine Angst vor seiner Nacktheit, aber er wußte nicht, wie es Eireann damit erging. Sie war , soweit er das wußte, noch unerfahren .


    Er wurde aus seinen spielerischen Zärtlichkeiten gerissen, als Eireann die Hände vor ihr Gesicht legte, und schluchzte.


    Sofort setzte sich der furische Sklave neben sie und nahm sie in den Arm . Ihre Angst war wirklich groß, so hatte er die immer muntere Eireann, die mit ihrem hübschen Kopf durch die Wand wollte, noch nie gesehen.


    Das mit dem Verkaufen schien diesmal ernst zu sein.


    Ganz kurz erinnerte sich Tiberios daran, wie er selbst aus Alexandria wegverkauft worden war. Sein kyrios hatte ihm buchstäblich eine Falle gestellt, man hatte Tiberios in der Bibliothek eingeschlossen. . Als er darum bat, zu wissen, welchen Fehler er begangen hatte , hatte ihm der Ianitor gedroht, dass er in Ketten gelegt werden würde, wenn er nicht im Zimmer bliebe.
    Und dann der Schrei seiner Mutter Caenis, wie eine Amazone wehrte sie sich und rief sie seinen Namen.
    Tiberios verscheuchte diese Erinnerung.
    Ihm war damals keine Chance gegeben worden, sich zu verteidigen, aber Eireann hatte diese Chance vielleicht:


    “Dominus Caesoninus hat mir schon einmal damit gedroht. Und.. und der iulische Maiordomus hat mich ausgefragt, warum ich keine gehorsame Sklavin sein kann. Aber das kann ich einfach nicht.“
    , weinte sie.


    Tiberios sagte nicht : Ich hatte dich gewarnt. Das war nicht, was eine Freundin in Not hören wollte.


    Er sagte :
    „Eireann, hör zu, es gibt noch eine letzte Möglichkeit, dieses Schicksal abzuwenden : In der ganzen bewohnten Welt hat ein Sklave das alte Recht, wenn ihm unzumutbare Grausamkeit droht, die Götter um ihren Beistand zu bitten. Du müsstest dich zu Boden werfen und eine Gottheit der Iulier um Gnade anflehen, am besten ,in dem du die Knie ihrer Statue umklammerst. Kannst du das in Gegenwart des dominus Caesoninus tun ?“

  • Für einen kurzen Augenblick bildete sich eine steile Falte zwischen Eireanns Augenbrauen, als Tiberios auf ihre Frage abwinkte.
    “Ein andermal? Wann wird es dann sein? Was ist wenn ich es jetzt aber wissen möchte?“
    Eine Antwort würde ihr der Lockenkopf jedoch schuldig bleiben. Denn mit großen Augen und leicht geöffneten Lippen beobachtete sie, wie Tiberios seine Tunika öffnete. Und Eireanns schmale Hand auf seine nackte Brust bettete.


    Augenblicklich spürte die Silurerin wie ihr Herz rasend in ihrer Brust pochte. Oder lag dies nur daran, weil der Lockenkopf ihren Hals mit Küssen übersähte? Denn unwillkürlich erzitterte Eireanns schmaler Körper und sie presste ihre Finger fester gegen Tiberios nackte Brust.
    Dann jedoch zuckte sie erschrocken zusammen und blickte mit großen Augen zu Tiberios empor.
    “A.. Aber i.. ich...“
    Da verstummte sie auch schon und biss sich vor Nervösität auf die Unterlippe. Was hatte Tiberios mit seinen Worten gemeint? Aus dem Augenwinkel beäugte die Dunkelhaarige den Lockenkopf mit geröteten Wangen.


    Mit bebenden Schultern verbarg Eireann auf einmal ihr Gesicht vor Tiberios. Während dumpfes schluchzen über ihre Lippen drang. Unwillkürlich schmiegte sie sich gegen Tiberios, als sie seine Umarmung fühlte. Denn noch immer bebten die schmalen Schultern der Dunkelhaarigen.
    Als Tiberios dann jedoch von einer letzten Chance sprach, hob Eireann ihren Kopf an und blickte Tiberios mit verweinten Augen entgegen.
    “Unzumutbare Grausamkeit mir gegenüber? Nein. Das wird nicht funktionieren. Das würde Dominus Caesoninus niemals zulassen. Diesmal habe ich keine Chance. Ich muss mein Schicksal akzeptieren.“
    Bei diesen Worten konnte man einen beinahe stählernen Glanz in ihren verweinten Augen erkennen.

  • „Es sollte heute um dich gehen“, sagte Tiberios:
    „Ich dachte, wenn du noch Jungfrau bist, hast du vielleicht Angst vor dem männlichen Körper. Aber du brauchst niemals Angst vor mir zu haben. Ich bin immer gleich , - egal ob mit oder ohne Tunika.“


    Er hielt die junge Frau immer noch im Arm :
    „Ich dachte mir auch schon, dass du nicht um Gnade flehen willst.“, fuhr Tiberios fort:
    :„Wenn es etwas nutzen würde, würde ich es selbst für dich tun, denn schließlich haben alle Probleme im Blinden Esel angefangen, was dann auch meine Schuld ist. Ich vermute allerdings, dass mich Iulius Caesoninus nicht einmal vorlässt.“


    Der furische Sklave sah Eireann an, in deren Augen ein beinahe stählerne Glanz trat.
    Seine Augen verdunkelten sich , und dann stieß er hervor :
    „„Sie behandeln uns wie Sachen, aber wir sind klüger als Sachen, viel klüger. Wenn du irgendwie kannst, Eireann, schick mir eine Nachricht, wo du bist und wie es dir geht . Und wenn es dir schlecht geht….“
    Der griechische Sklave machte eine eindeutige Handbewegung. Er war zornig:
    . .Wenn dich Iulius Caesoninus in schlechte Hände gibt, dann flehe ich die Erynnien an, ihn in den Tartaros zu senden, und ich schwöre bei der großen Allat – o Allat nimm dies als Schwur – dass ich ihnen dabei behilflich sein werde.“
    Es klang wie ein Fluch.

  • “Aber Tiberios. Wenn es dir nicht gut geht, dann möchte ich das wissen.“
    Ließ Eireann ihre Stimme erklingen und blickte dem Lockenkopf tief in die Augen. Ihre Finger hatte sie noch immer gegen seine Brust gepresst. Beinahe so als wollte sie seinem Herzschlag nachspüren.


    Als Tiberios ihre Jungfräulichkeit ansprach, errötete Eireann sichtlich, verkrampfte nervös ihre Hände und wandte ihren Kopf zur Seite.
    “Ich... ich hatte noch nie die Gelegenheit dazu. Mein.. mein zukünftiger Mann ist dem Überfall der Römer zum Opfer gefallen.“
    Murmelte die Dunkelhaarige mit leiser Stimme und biss sich mit geröteten Wangen auf die Unterlippe. Irgendwie war es ihr peinlich vor Tiberios zuzugeben das sie noch Jungfrau war.


    “Nein. Bitte nicht. Ich möchte nicht das du dich in Gefahr begibst. Bitte versprich mir das.“
    Automatisch hatte Eireann bei diesen Worten nach Tiberios Händen gegriffen und drückte diese sanft.


    “Ich werde es dich wissen lassen, wenn der Dominus seine Drohung wahr machen wird.“
    Langsam ließ sie die Hände des Lockenkopfs los und bettete ihre Finger an Tiberios Wangen, um ihn tief in die Augen blicken zu können.
    “Bitte Tiberios. Mach' dich nicht unglücklich. Das schadet dir nur.“
    Jetzt war es Eireann die sich Tiberios näherte und ihre Lippen in einem sanften Kuss auf die des furischen Sklaven bettete.

  • Tiberios lächelte , als Eireann ihre Jungfräulichkeit peinlich war. Er umarmte sie wieder und wiegte sie sanft, küsste ihren Scheitel :
    Du warst verlobt ? Das tut mir Leid.“, sagte er .
    Keine Sorge, ich begebe mich nicht in Gefahr..Du weißt, dass ich immer sehr vernünftig bin."
    Er spürte Eireanns Hände auf seinen Wangen , nahm ihre Hand und küsste ihre Innenseite, ihr Handgelenk, jede einzelne Fingerspitze.
    „Ich habe mich so über deinen Brief gefreut“, sagte er : „Und diese hübsche Hand hat ihn geschrieben."


    Sie schaute ihn an – seine grauen Augen versenkten sich in ihre blauen.


    Plötzlich hatte Tiberios Angst, er würde seine Freundin nie wieder sehen. Wenn ihre domini mit ihr umgingen, wie sein kyrios ihn behandelt hatte, würde nicht einmal Gelegenheit bleiben, eine tabula vollzuritzen.
    Er stellte sich vor, dass das liebe stolze Mädchen, in einer kurzen Tunika auf dem Sklavenmarkt stehen würde, gefesselt und begafft, mit einem Schild um den Hals, das ihre Vorzüge pries. Das rohe Menschen Eireann kaufen würden, die sie schlugen , sobald sie nur den Mund aufmachte und die ihren Willen brachen.


    Er hätte nicht gedacht , dass sein Einwand in seinem Brief, er könne sie nicht beschützen, so schnell Realität werden würde.


    „Eireann“, sagte er ernst und etwas scheu : „Ich möchte dich etwas fragen, Würdest du mit mir schlafen? Ich dachte, es wäre vielleicht gut, wenn es für dein erstes Mal jemand wäre, der dich von Herzen liebt.“

  • Ihren Kopf bettete Eireann gegen Tiberios Schulter und ließ ihre Fingerspitzen sanft gegen seine Brust gepresst ruhen. Tatsächlich hätte Eireann nie gedacht das sie ihre Jungfräulichkeit an des Lockenköpfchens Gehör dringen lassen würde. Diese Gedanken verdrängte die Dunkelhaarige auch schon, als sie die sanfte Lippenberührung des jungen Mannes spürte.
    “Mein Verlobter.. er war ein Krieger meines Stammes.“
    Leicht zuckte sie mit den Schultern und verdrängte diese Gedanken augenblicklich.
    “Du kannst da nichts dafür. Bitte denk nicht weiter darüber nach. Dieses Kapitel gehört meiner Vergangenheit an.“


    Mit einem entschiedenen Klang antwortet die Dunkelhaarige und schüttelte im nächsten Moment ihren Kopf. Darüber wollte sie nicht mehr sprechen.
    “Du bist vernünftiger als ich.“
    Dabei kicherte die Silurerin leise und lehnte sich erneut gegen den dunkelblonden Sklaven. Vollkommen regungslos verharrte Eireann, als sie seine sanfte Berühtung spürte. Wie er über ihren Handrücken streichelte und ihre Finger einzeln liebkoste. Dabei rieselte ihr ein warmer Hitzeschauer über den Rücken.


    Auf einmal wurde die Welt um Eireann herum still. Viel zu still. Nur der furische Sklave und sie selbst existierten in diesen Minuten. Und als Tiberios diese durchaus intime Frage stellte, wurde die junge Frau rot bis unter die Haarspitzen.
    “Meinst du das wirklich ernst?“
    Whisperte Eireann und streichelte Tiberios sanft über die Wange.

  • "Ich meine es ernst.", sagte Tiberios und errötete genauso wie Eireann:
    "Es würde ...nichts geschehen, was du nicht willst, und der alte Gott Faunus hat uns gesegnet, das wird uns Glück bringen."
    Er nahm ihr Gesicht in beide Hände und berührte ihre Lippen mit den seinen, er spielte mit ihr, zog sie weg, verstärkte den Griff, dann löste er eine Hand und streichelte ihren Rücken:
    "Ich will dich, und wenn du mich auch willst, ist daran nichts Niedriges. ".
    Er nahm die andere Hand und zog sie immer noch sanft , aber bestimmter an sich heran. Einen Moment lang atmete er schneller:
    "Du entscheidest, kyria", sagte er : "Ich werde versuchen, dich heute glücklich zu machen. "
    Fast zu sich selbst sprach er die Worte des Dichters Horatius, die wie für ihre Situation geschrieben waren:


    "Ut melius quicquid erit pati!....
    Dum loquimur, fugerit invida aetas:
    carpe diem - quam minimum credula postero..
    ..."



    " Wie viel besser ist es doch, was immer kommen wird, zu ertragen!
    Noch während wir hier reden, ist uns bereits die neidische Zeit entflohen:
    Nutze den Tag - und vertraue möglichst wenig auf den folgenden!"


    denn er wußte, dass Eireann immer Freude daran hatte, wenn er ihr Gedichte aufsagte.

  • Sichtlich verwirrt wirkte die junge Frau. Denn mit diesen Worten des Lockenkopfs hätte Eireann niemals gerechnet. Allzu gut erinnerte sie sich an das Gespräch mit dem Lupercus, das sie ihre Liebe nur dem Mann schenkte, der sie auch wirklich liebte. Und dies war der junge Grieche hier vor ihr, nicht wahr?
    “Glaubst du wirklich das Faunus seine schützende Hand über uns hält?“
    Whisperte die Dunkelhaarige mit leiser Stimme und hielt im nächsten Moment die Luft an. Hatte sie da gerade ein Geräusch vernommen? Wie wenn Zweige knackend unter Sandalen entzwei brechen. Oder war es doch nur ihr rasender Herzschlag?


    Dann spürte sie wie er den Druck seiner Lippen intensivierte und ein kribbelndes Gefühl durch ihren Körper rieselte. Ihre Augen hatte Eireann mittlerweile geschlossen, um sich ganz dem süßen Gefühl hinzugeben, welches von ihrem Körper Besitz ergriffen hatte.
    “Tiberios, sei ehrlich mit mir. Willst du dies nur weil wir voraussichtlich getrennt werden könnten?“
    Dabei blickte sie dem furischen Sklaven mit einem ernsten Glanz in ihren Augen entgegen. Und tatsächlich wich sie auch etwas zurück. Tiberios sollte sich auf ihre Worte konzentrieren und ehrlich antworten. Auch wenn es Eireann das Herz zerreißen könnte. So griff sie behutsam nach seiner Hand und liebkoste mit ihren Lippen seinen Handrücken.


    Seine Finger, die sanft über ihren Rücken glitten, lösten einen erneuten Hitzeschwall in Eireanns Körper aus. Und jetzt glühten nicht nur ihre Wangen. Sondern das Feuer war auch in ihre Seelenspiegel zurück gekehrt.
    “Ich liebe dich Tiberios. Und ....will dich.“
    Damit war doch eigentlich alles gesagt, oder nicht? Dumpf dröhnte ihr Herzschlag in den Ohren der Keltin. Während sie Tiberios mit leicht geöffneten Lippen musterte. Und sich seinem Zug nicht verwehrte, mit dem er sie bestimmter an sich zog. Der hitzige Feuerkopf würde sich vertrauensvoll in die Hände des furischen Sklaven begeben.


    Doch zuerst rezitierte Tiberios ein Gedicht. Das wie geschaffen war für das kommende. Ob er sich dadurch selbst Mut zusprechen wollte?
    “Hast du das schon einmal gemacht?“
    Flüsterte Eireann nahe an Tiberios Lippen und blickte ihm tief in die Augen. So entging ihr keine Regung des jungen Mannes. Und dabei trommelte ihr Herz lautstark in ihrer Brust.

  • Tiberios, sei ehrlich mit mir. Willst du dies nur weil wir voraussichtlich getrennt werden könnten?“, fragte Eireann und schaute ihn an.
    „Eigentlich will ich es schon die ganze Zeit. „, sagte Tiberios : „Wenn ich nie gefragt habe, liegt es daran , dasss ich nie genau wußte, wo. Du verdienst eine schöne Umgebung , Eireann, keinen dunklen Winkel oder eine Hauswand wie eine lupa. Hier um uns ist die Schönheit des Frühlings, wir haben Zeit und wir lieben uns.“


    Als sie ihm sagte, sie liebe ihn und wolle ihn , hielt es ihn nicht mehr. Er zog sie auf das Lager, bettete sie auf seinen Mantel, überschüttete sie mit Küssen:
    "Meine Eireann“


    Ihre nächste Frage nach seiner Erfahrung brachte Tiberios zum Lächeln:
    „Ja, Eireann, ich habe es schon getan. „, sagte er einfach : „ Ich bin schließlich schon neunzehn.“

    Eireann klang unsicher. Ob sie dachte, sie könne etwas falsch machen?


    Tiberios küsste ihren Nacken und flüsterte ihr ins Ohr:
    „Hast du schon einmal zwei Spiegel sich gegenüber gestellt und eine Kerze in die Mitte?
    Vermutlich nicht – wer ist schon so reich und hat zwei Spiegel.
    Mein erster Liebhaber hat das jedoch für mich getan, und ich habe gesehen, dass sich die Kerzenflamme immer wieder spiegelt bis zur Unendlichkeit.
    Damit hat er mir das Geschenk der Lust erklärt.
    Es ist beispielsweise schön für mich, deinen Nacken zu küssen., und du magst es auch, und ich mag, dass du es magst und immer so weiter. Mach , was schön für dich ist, und für mich wird es das auch sein .Denk an die tausendfach gespiegelte Kerzenflamme. "

  • Mit einem bangen Glanz in ihren Augen beobachtete Eireann den Lockenkopf. Wie würde Tiberios reagieren? Was würde er sagen? Als er dsnn erklärte, dass er es schon die ganze Zeit wollte und nur nicht den richtigen Zeitpunkt erkannte, senkte Eireann errötend ihren Kopf.
    “Du... du hättest mich schon längst gefragt, wusstest aber nicht wie?“
    Whisperte die Dunkelhaarige und strich sich nervös eine ihrer Strähnen hinter die Ohren. Als er sie dann auf ihre nähere Umgebung aufmerksam machte, hob Eireann ihren Kopf langsam an und blickte sich zum ersten mal in dem Hain um.


    Taumelnd sank Eireann auf Tiberios gerichtetes Lager und spürte wie sich seine Arme um ihre Schultern betteten. Seinem Druck kam die junge Frau vorsichtig nach und ließ sich rücklings auf den Mantel sinken. Als sie auch schon ihre Augen schloss, und Tiberios Lippen auf ihrer Haut spürte.
    “Tiberios.“
    Hauchte die Silurerin den Namen des Lockenkopfs. Und streckte langsam ihre Finger aus. Sanft ließ sie ihre Finger über den Hals des furischen Sklaven gleiten. Nur um im nächsten Moment inne zu halten und mit großen Augen zu Tiberios empor zu blicken.
    “Dann... dann bist du mir einen Schritt weiter.“
    Schmunzelte Eireann und versuchte dadurch ihre Unsicherheit und Nervösität zu überspielen.


    Als sie seine Lippen erneut auf ihrem Hals spürte, erschauerte Eireann sichtlich und spürte wie ihre Wangen deutlicher glühten.
    “Zwei Spiegel und eine Kerzenflamme? N.. Nein.“
    Murmelte die junge Frau und blickte mit großen Augen zu Tiberios empor.
    “Ich soll das machen, was mir gefällt? Aber ich... ich weiß nicht... was mir gefällt. Ich... magst du es mir zeigen?“
    Whisperte die junge Frau und blickte bittend zu Tiberios empor.

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